Informationsaustausch zu Online-Formaten

Videokonferenz zwischen Stabsstelle Kreisentwicklung und Kommunalverwaltungen

In Zeiten der Corona-Krise und der damit verbundenen Kontaktverbote sind Telefon- und Videokonferenzen sowie Online-Formate oft die einzige Möglichkeit der Kommunikation untereinander. Im Zuge der Bürgerforen, die der Rheingau-Taunus-Kreis für die Formulierung der Mobilitätsziele geplant hatte, von denen aber aufgrund der Beschränkungen nur eine von drei Veranstaltungen stattfinden konnte, gab es am 1. April im Rheingau-Taunus-Kreis erstmals ein Bürgerforum in einem Online-Format.

Einer Anregung aus den Reihen der kommunalen Entscheidungsträger folgend, haben nun insgesamt elf Vertreterinnen und Vertreter aus neun Kommunalverwaltungen in einer Videokonferenz mit Mitarbeitenden der Stabsstelle Kreisentwicklung Erfahrungen ausgetauscht. Landrat Frank Kilian begrüßte die Teilnehmenden und Horst Stockem, der Verantwortliche für Bürgerbeteiligung im Rheingau-Taunus-Kreis, erläuterte die Herangehensweise und Umsetzung des Live-Streams. Im regen Austausch, der von Anke Seeling moderiert wurde, diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen mit Stabsstellenleiter Ralf Bachmann und Yvonne Grein, Fachdienstleiterin Kreisentwicklung. Technische Details kamen dabei ebenso zur Sprache wie die Einsatzzwecke für die verschiedenen digitalen Formate. Wann ein Live-Stream, wann ein Kurzfilm und wann eine Videokonferenz? Welche Voraussetzungen sind dafür jeweils nötig und ist ein spezielles Know-How gefragt? Das Angebot einer Online-Bürgerbeteiligung im Live-Format wurde von den mitwirkenden Bürgerinnen und Bürgern durchweg sehr gut angenommen und positiv bewertet, resümiert Stockem. Die teilnehmenden Menschen haben es positiv bewertet, dass über moderne digitale Medien kommuniziert wird. Während der professionell moderierten Sendung konnten Fragen und Rückmeldungen per Chat-Funktion, aber auch telefonisch durchgegeben und beantwortet werden.

Das Fazit: Auch nach der Corona-Krise werden Live-Streams sowie Telefon- und Videokonferenzen als Medien weiter gezielt eingesetzt werden.

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Landrat Frank Kilian begrüßt die Teilnehmer der Videokonferenz. Foto: Kreisverwaltung