Opel Zoo

          PRESSEMITTEILUNG

                                                                                                                                                                       

Eingewöhnung der neuen Elefanten im Opel-Zoo
Lilak und Kariba erkunden erstmals ihr Außengehege
Erst zögerlich, dann immer mutiger: Lilak und Kariba, die beiden neuen Elefantenkühe haben heute bereits die
Außenanlage im Opel-Zoo erkundet. „Sie haben die Nacht ruhig verbracht und sich von den Aufregungen des
Transports gut erholt“, berichtet die Zootierärztin Dr. Uta Westerhüs. Einer der ihnen vertrauten Tierpfleger aus
dem Tierpark Berlin bleibt noch eine gewisse Zeit bei ihnen, um die Eingewöhnung zu erleichtern.
Angelockt durch leckere Äpfel und frisches Heu trauen sie sich zunächst zögerlich, dann immer mutiger aus dem
Elefantenhaus auf die große Außenlage hinaus: Erst die erfahrende Lilak, dann auch die jüngere Kariba. Die
„Kleine“ legt bereits einen ersten Spurt hin und Lilak hat sichtlich Spaß dabei, die ungebetenen Gänse aus ihrem
neuen Terrain zu verscheuchen. Jungbulle Tamo, der stets im Nachbargehege auf die ersten Möhren von den
Besuchern wartet, entgeht dabei nichts und immer wieder versucht er mit den Kühen Kontakt aufzunehmen.
Die direkte Elefantenbegegnung ist dann einer der nächsten Schritte in der Eingewöhnungsphase. Zunächst
erkunden die beiden Berlinerinnen aber das Außengelände, lernen die Taunushügel zu erklimmen und werden
es sicher bald auch heraushaben, von wo aus es Möhren von den Zoobesuchern gibt.
Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben.
Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200
kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

                                                                                                                       15/2020

Opel-Zoo: 12 Nanduküken in väterlicher Obhut Dreifacher Nachwuchs beim stark bedrohten Bucharahirsch

Auch dieses Jahr können die Zoobesucher wieder den Nanduhahn dabei beobachten, wie er seinen Küken – ganze 12 an der Zahl – zeigt, wie sie Grüne Sauce, Salat und anderes Futter picken, wie er sie wärmt, versorgt und beschützt. Nicht nur die Aufzucht, auch die Brut über 35 bis 40 Tage bewältigt er allein. Er schart mehrere Hennen um sich, die ihre Eier in ein gemeinsames Nest ablegen. Danach haben sie nichts mehr mit dem Brutgeschäft zu tun. Die südamerikanischen Nandus gehören zu den Laufvögeln wie auch die australischen Emus oder der Vogel Strauß aus Afrika. Ihr Lebensraum sind die Grassteppen. Sie haben ein gutes Seh- und Hörvermögen und erkennen ihre Feinde wie Jaguar oder Puma meist früh. Auf der Flucht erreichen sie Geschwindigkeiten von gut 50 km/h. Hierbei sind ihnen die noch recht großen Flügel nützlich, da sie mit ihrer Hilfe plötzliche Richtungsänderungen selbst in vollem Lauf ausführen können und so den Feind ins Leere laufen lassen. Die Nanduküken sind mit ihrem Vater in einem Absperrgehege im eigentlichen Nandugehege im Opel-Zoo zu beobachten, in dem sie zunächst bleiben, bis sie etwas größer geworden sind. Ebenfalls Nachwuchs gab es beim Buchara-Hirsch, einer stark bedrohten Unterart des Rothirschs. Der Opel-Zoo trägt zum Erhalt dieser Unterart durch die Teilnahme am Ex-Situ programme (EEP) bei, in dem die Zucht europaweit auf wissenschaftlicher Grundlage koordiniert wird. Der Zuchtbuchführer wird die drei Kronberger Jungtiere dann an europäische Zoos vermitteln, damit sie selbst auch wieder für genetisch gesunden Nachwuchs sorgen werden. Zunächst aber ist der Nachwuchs aber noch in Kronberg zu sehen. Wegen der Corona-Auflagen finden zurzeit keine öffentlichen Führungen statt, aber es können in der Zoopädagogik Führungen für bis zu zehn Personen (inklusive Führer) gebucht werden, in denen man den Zoo und seine Artenschutzprogramme sowie seine Tiere unter verschiedenen Aspekten kennenlernen kann. Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Sommerferien im Opel-Zoo

Erkundungstouren, Zoo-Rallyes und viele Jungtiere

Für viele lautet in diesem Jahr das Motto „Ferien zu Hause“ und es hat ganz sicher seinen Reiz, die eigene Region und deren Freizeitangebote neu zu erkunden. Im Opel-Zoo sind viele Jungtiere zu beobachten. Nun sind gleich zwei Fohlen bei den Zebras und die ersten Kälber bei den Vietnam-Sikahirschen hinzugekommen. Eine weitere besondere Attraktion sind die nun einjährigen sechs Geparden-Jungtiere mit ihrer Mutter Jamari.

Nach jeweils 12 Monaten Tragzeit brachten die beiden Zebrastuten im Opel-Zoo ihre Fohlen im Abstand von fast sechs Wochen zur Welt: bereits am 20. Mai das weibliche Fohlen Amali, am 29. Juni folgte ihr männlicher ‚Halbbruder‘ Ayo. Die beiden Jungtiere sind nun vormittags mit der Herde auf der Anlage Afrika Savanne zu sehen.

Die Veranstaltungen des Sommerprogramms und die Tierpfleger-Gespräche im Opel-Zoo können Corona-bedingt zwar nicht stattfinden, für Kleingruppen können aber wieder individuelle Führungen gebucht werden. Speziell für Familien gibt es außerdem die Zoo-Erkundungstour, ein reich bebildertes Booklet mit Rätseln und Quizaufgaben für den Zoorundgang und zu Hause. Der Kinderzooführer und die ZooApp ergänzen das Angebot zum Zoobesuch. Verschiedene Rallyes, darunter eine zur Vielfalt des Lebens, der Biodiversität, findet man zum kostenlosen Download auf der Homepage www.opel-zoo.de.

Im Opel-Zoo müssen weiterhin Auflagen beachtet und vor allem die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. In der Kassenhalle und den Toilettenräumen herrscht Mundschutzpflicht, nicht aber auf dem Zoogelände. Streichelzoo und Spielplatz mit den Grillhütten sind noch geschlossen, aber neben den Kiosken ist auch das Restaurant Sambesi wieder für die Zoobesucher geöffnet und bietet Ausflugsgastronomie an. Auch Kleingruppen können den Zoo wieder gemeinsam besuchen und Führungen buchen, detaillierte Informationen sind auf der Homepage des Opel-Zoo www.opel-zoo.de zu finden und werden ständig aktualisiert.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bilder: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“:

Das weibliche Zebra-Fohlen Amali im Opel-Zoo, hier zwei Wochen alt

Entspannte Sommerferien: Drei der sechs am 23.6.2019 geborenen Geparde im Opel-Zoo bei der Mittagsruhe

Pressekontakt:

Jenny Krutschinna                              06173-325903 83, jenny.krutschinna@opel-zoo.de

Margarete Herrmann                        06173-325903 10, margarete.herrmann@opel-zoo.de

Neu im Opel-Zoo: Rallye zur Biologischen Vielfalt Nachwuchs bei Erdmännchen und Schnee-Eulen

Seit vielen Jahren führt der Opel-Zoo für Schulklassen und Einzelbesucher kurz vor den Sommerferien Aktionstage durch, um auf die Notwendigkeit des Erhalts der Biodiversität – der Vielfalt des Lebens – aufmerksam zu machen. Corona-bedingt können diese Infostände und interaktive Stationen dieses Jahr leider nicht angeboten werden, aber die Zoopädagogen haben für die Zoobesucher eine geeignete Alternative ausgearbeitet:

Mit einer speziellen Zoo-Rallye für Familien wird die biologische Vielfalt im Opel-Zoo und die Bedeutung von Ökosystemen anschaulich. Sie kann ab Montag, dem 22. Juni an der Kasse für eine Schutzgebühr von 1,50 € erworben bzw. auf der Homepage www.opel-zoo.de heruntergeladen werden. Auf dem Rundweg durch das Zoogelände regt sie mit den kleinen Rallye-Aufgaben (ein Lösungsteil ist auch dabei!) zur genaueren Beobachtung an und zeigt, dass im Opel-Zoo zahlreiche bedrohte Tierarten gezüchtet und vielfach im Freiland wieder ausgewildert werden.

Die vielen Jungtiere, die im Sommer den Besuch im Opel-Zoo so attraktiv machen, spielen auch bei der Rallye eine Rolle. Die beiden im Mai geborenen Erdmännchen haben inzwischen den Schutz des Baus verlassen und die gesamte Gruppe begeistert durch ihr Sozialverhalten: Während die Mutter die Kleinen säugt, passen die Artgenossen gut auf, damit kein überraschender Angriff bspw. eines Raubvogels, stattfindet. Muss die Mutter selbst Nahrung suchen, so springen sie sofort als „Babysitter“ ein. Und stets hört man die Laute, mit denen sich die Tiere verständigen und ihren Gruppenzusammenhalt festigen.

Nachwuchs gibt es nun auch bei den Schnee-Eulen. Im Freiland, der arktischen Tundra, gibt es keine Bäume und so brüten sie auf dem Boden in einer Mulde, die die Henne scharrt. Sie ist es auch, die das Brutgeschäft übernimmt und da sie die Eier im Abstand von mehreren Tagen legt, sind die Geschwister unterschiedlich alt. Der Hahn versorgt seine Henne und die Jungvögel mit Nahrung.

Sowohl bei den Schnee-Eulen als auch bei den Eisfüchsen wird deutlich, dass ihre Anpassung an den unwirtlichen Lebensraum durch die schnelle Klimaveränderung diesen Tierarten zum Verhängnis werden und sie in ihrem Bestand sogar bedrohen kann. Und so verdeutlicht die Beschäftigung beispielsweise mit diesen beiden Tierarten das Ziel der Rallye: Sie soll das Verständnis wecken für die Vielfalt des Lebens und für die Notwendigkeit, diese aktiv zu schützen.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Eisfüchse

Bild: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“: Erdmännchen, geb. im Mai 2020

PRESSEMITTEILUNG 08. Juni 2020
Sieben auf einen Streich Im Mai geborene Eisfüchse jetzt im Opel-Zoo zu sehen

Neugierig sind sie und quicklebendig: Sieben junge Eisfüchse erkunden jetzt ihr Gehege im Opel-Zoo. Sie kamen am 4. Mai zur Welt, waren zunächst blind, taub, zahnlos und völlig hilflos. Inzwischen haben sie ihre Wurfhöhle verlassen; mit etwas sechs Wochen werden sie von der Muttermilch entwöhnt. Die Eltern, die ein Leben lang als Paar zusammenleben, kümmern sich gemeinsam um ihren Nachwuchs.

Als Bewohner der Tundren, Schneewüsten und eisigen Küsten nördlich des Polarkreises ist der Eisfuchs ausgesprochen gut an seine unwirtliche Umgebung angepasst. Kaum ein anderes Tier hat so ein dichtes Winterfell, keine andere Hundeart hat behaarte Pfotenunterseiten und die kurze Schnauze und kleinen Ohren mindern die Gefahr des Auskühlens in der eisigen Kälte. So ausgestattet können Temperaturen bis zu -40 ° C ohne Probleme überstanden werden. Auch von der Ernährung her sind die Polarfüchse sehr anpassungsfähig und fressen, was sie finden können: kleine Säugetiere wie Lemminge, Fische, Vögel, Eier, Aas und auch Beeren. In Jahren, in denen es nur ungenügend Nahrung gibt, pflanzen sie sich kaum fort und ihre Anzahl verringert sich. In Jahren mit vielen Lemmingen können sie dann Würfe mit über zehn Jungen haben.

Die Zeugung findet im März oder April statt. Nach einer Tragezeit von ca. 50 Tagen werden die Jungen dann im Mai oder Juni geboren. Bereits Mitte August werden sie dann zunächst vom Vater, dann auch von der Mutter verstoßen und sind in ihrem ersten arktischen Winter auf sich alleine gestellt. Mit etwa 10 Monaten sind sie geschlechtsreif und sorgen dann bald selbst für Nachwuchs.

Die drei männlichen und vier weiblichen Jungtiere im Opel-Zoo sind jetzt sehr verspielt und es ist eine Freude, sie zu beobachten.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der OpelZoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“: Junge Eisfüchse beim spielerischen Raufen im Opel-Zoo

Pressekontakt: Margarete Herrmann 06173-325903 10, margarete.herrmann@opel-zoo.de

Führungen

11/2020 Führungen für Kleingruppen im Opel-Zoo nun wieder möglich Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden Ab sofort können im Opel-Zoo wieder Führungen für Kleingruppen von bis zu 10 Personen in der Zoopädagogik gebucht werden, selbstverständlich stets unter Wahrung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Wie gewohnt geht die Führung unter Leitung eines Zoopädagogen durch das Zoogelände oder aber es können verschiedene Themen gewählt werden: So beispielsweise Jungtiere oder Afrikanische Tiere. Auch spezielle Themenbereiche wie Kommunikation, Evolution, Verhalten oder Artenschutz werden angeboten. Eine Auswahl an Themenvorschlägen ist auf der Homepage www.opel-zoo.de zu finden. Eine solche Kleingruppenführung dauert etwa 1 Stunde, kann in der Zoopädagogik gebucht werden und kostet 70 € für die Gruppe zuzüglich Eintritt (zurzeit 14,50 € pro Erwachsener). Sie kann auch als Abendführung gebucht werden. Der Preis hierfür beträgt 250 € für die Gruppe. Leider können die Kleingruppenführungen nicht für Kindergeburtstags-Feiern angeboten werden. „Wir können bei Kindergruppen unserer Verantwortung für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nicht gerecht werden“, so Dr. Martin Becker, Leiter der Zoopädagogik.

Auch Spezialführungen können nun wieder gebucht werden, allerdings aufgrund der räumlichen Verhältnisse nur zu den Giraffen, nicht zu den Elefanten oder Brillenpinguinen. An diesen Spezialführungen dürfen nur bis zu 5 Erwachsene teilnehmen, sie kosten 150 € zuzüglich Eintritt.

Selbständig, ohne Betreuung durch die Zoopädagogen beim Zoobesuch durchzuführen sind die Rallyes, die als allgemeine Familien-Rallye oder themen- und altersbezogen auf der Homepage des Opel-Zoo zu finden und herunterzuladen sind. Ein neues Angebot, das speziell den Zoobesuch von Familien begleitet, ist die Zoo-Erkundungstour, die für 2,50 € an den Kassen angeboten wird. Auch der Kinderzooführer ist dort erhältlich (3,50 €). Interessante Sachverhalte über Tiere, Artenschutz und Umwelt werden darin kindgerecht erläutert. Die Lösung die spannenden Rätsel und Quizaufgaben lassen einen Zoobesuch noch länger nachklingen. 

Die Telefonsprechstunde der Pädagogen im Opel-Zoo ist montags bis freitags von 13 bis 14 Uhr: 0617332590366. Außerhalb dieser Zeiten läuft ein Anrufbeantworter und auch über Email ist eine Kontaktaufnahme möglich: paedagogik@opel-zoo.de.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der OpelZoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“:  Eine Kleingruppen-Führung ist z.B. zu den Jungtieren möglich, hier ein Ästling vom Habichtskauz

Jungtiere im Opel-Zoo Nachwuchs bei zahlreichen Tierarten „Jungtier geboren oder geschlüpft“ – das sind immer die schönsten Nachrichten aus dem Zoo. Und diese freudigen Nachrichten gibt es zurzeit gleich vielfach aus dem Opel-Zoo. Über den Nachwuchs beim Rothalsstrauß, bei den Mufflons und den Hirschziegenantilopen wurde bereits in den Newslettern berichtet, als der Opel-Zoo noch wegen der Corona-Pandemie geschlossen war. Die Besucher können nun wieder – wenn auch mit Auflagen – ins Freigehege kommen und sich über weitere Jungtiere oder -vögel freuen. Gleich nach dem Haupteingang treffen die Besucher auf die Afrikanischen Zwergziegen, die auch von Jung und Alt gerne gefüttert werden. Die jungen Zicklein versuchen auch schon etwas von den Möhren abzubekommen, werden aber meist von den Größeren verdrängt und nehmen dann doch mit dem Heu oder der Muttermilch vorlieb. Oft kann man aber auch beobachten, wie bereits die Jungtiere auf den großen Findlingen im Gehege spielerisch ihre Kämpfe austragen oder mit mutigen Bocksprüngen über die Steine hinwegsetzen. Bei den Weißstörchen sind dieses Jahr drei Jungvögel geschlüpft, die von ihren Eltern fürsorglich gefüttert und gewärmt werden, bis sie groß genug sind, um für sich selbst zu sorgen. Ästlinge kann man inzwischen bei den Habichtskäuzen beobachten; sie haben das Nest bereits verlassen, wohingegen die Königsfasan-Henne noch beim Brüten der Eier ist. Am 26. April kamen der Trampeltierhengst Charly und am 13. Mai eine weibliche Elenantilope zur Welt. Ebenfalls im Mai wurden die ersten Mesopotamischen Damhirsche geboren. Sie liegen in den ersten Tagen gut getarnt, fast regungslos im Gras und warten, bis ihre Mutter kommt, um sie zu säugen. Bald sind sie dann in kleinen Jungtiergruppen mit ihren Müttern und Tanten unterwegs und beginnen auch schon frühzeitig mit dem Äsen. Die Mesopotamischen Damhirsche können von den Besuchern gut von Plattformen aus beobachtet werden. Ein Publikumsmagnet sind weiterhin die sechs jungen Geparde, die im Juni bereits ein Jahr alt werden und zwar die Größe ihrer Mutter Jamari erreicht haben, aber immer noch übermütig miteinander raufen und spielen…., wenn sie nicht – stets dicht aneinander gekuschelt oder sogar über- und untereinander liegend – ein erholsames Schläfchen in ihrem Außengehege halten. Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der OpelZoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“: Vier der sechs jungen Geparde beim Mittagsschlaf

Pressekontakt: Margarete Herrmann 06173-325903 10, margarete.herrmann@opel

Opel-Zoo-Besuch auch mit Auflagen ein schönes Erlebnis

Neu: Zoo-Erkundungstour für Familien statt Führungen

Am Montag, dem 4. Mai hat der Opel-Zoo wieder seine Pforten geöffnet, allerdings unter strengen Auflagen, die vor allem dafür sorgen sollten, dass die Zoobesucher Abstand halten und sich nicht zu nahe kommen. Unter anderem dürfen sich nicht mehr als 1.000 Besucher zugleich auf dem Zoogelände aufhalten.

Die Entwicklung der ersten Tage hat gezeigt, dass diese Vorgabe gut einzuhalten ist: Bereits vor Zooöffnung positionieren sich die Besucher entlang der Abstandslinien vor dem Haupteingang, um gleich bei den ersten zu sein, die die Afrikanischen Zwergziegen füttern und zu Giraffe, Erdmännchen & Co. gehen können. Im Laufe des Tages ist es dann ein Kommen und Gehen, so dass trotz insgesamt hohem Besucheraufkommen bisher noch keine Situation entstanden ist, in der Besucher vor den Toren warten mussten, bis andere das Zoogelände verlassen, damit sie selbst hineinkönnen.

Das zoopädagogische Angebot mit Führungen, Streichelzooführerschein und Familien-Workshops kann derzeit auch nicht durchgeführt werden. „Wir haben daher speziell für Familien, die jetzt verstärkt mit ihren Kindern in den Opel-Zoo kommen, eine „Zoo-Erkundungstour“ entwickelt“, so Dr. Tanja Spengler und Alexandra Schneider, die die besucherlose Zeit während der Zooschließung dafür genutzt haben. Mit der kleinen Broschüre werden Eltern und Kinder entlang des Zoo-Rundgangs zu Beobachtungen angeregt, man kann kleine Rätselaufgaben lösen und anhand von Fragen zu verschiedenen Tierarten eine Menge lernen. In dem Booklet gibt es einen Lageplan und (sicherheitshalber) auch einen Lösungsteil. Ganz sicher wird es auch nach dem Zoobesuch noch zur Hand genommen werden. Das Booklet kann für 2,50 € an den Kassen erworben werden.

So wird der vielleicht schon lang vermisste Besuch im Opel-Zoo, insbesondere für Familien mit Kindern, zu einem besonders anregenden Ereignis.

Bild: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“:

nicht nur für Familien: Mit dem neuen Booklet „Zoo-Erkundungstour“ im Opel-Zoo unterwegs

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Pressekontakt:

Margarete Herrmann                        06173-325903 10, margarete.herrmann@opel-zoo.de

Jenny Krutschinna                              06173-325903 83, jenny.krutschinna@opel-zoo.de

„Gebisse und Zähne“ und „Tiere des Waldes“ Öffentliche Führungen im Opel-Zoo im Februar

Auch in der kühleren Jahreszeit werden im Opel-Zoo regelmäßig Öffentliche Führungen angeboten.

Auch wenn es noch schneien oder stürmen sollte, die nächste Führung findet im Warmen und Trockenen statt, nämlich in der Zooschule. Da geht es am 8. Februar um 15 Uhr um das Thema „Gebisse und Zähne“. Anhand zahlreicher Exponate erfahren die Zoobesucher, was es mit Reißzähnen, großflächigen Backenzähnen oder sich selbst schärfenden Nagezähnen auf sich hat, warum die Hyänen ein derart kräftiges Gebiss haben und wie sie es bei ihrer Beute nutzen, dass Elefanten nur vier Backenzähne gleichzeitig haben, dafür aber sechs Zahngenerationen, …. und vieles mehr.

In der zweiten Öffentlichen Führung des Monats Februar werden „Tiere des Waldes“ vorgestellt: Was fressen Hirsche, Wildkatzen & Co., wie finden sie Deckung, wie ziehen sie ihre Jungen auf? Die Führung startet am Samstag, dem 22. Februar um 15 Uhr hinter den Kassen am Haupteingang.

An allen Führungen können die Zoobesucher ohne Anmeldung und ohne Zuschlag zum Eintrittspreis teilnehmen.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“ Streifenhyäne

Weihnachtsferien im Opel-Zoo Weihnachts- und Winterrallye für die Besucher

Auf die Besucher, die in den Tagen vom 21. bis 26.12. in den Opel-Zoo kommen, wartet eine besondere Überraschung: An den Kassen liegt für sie eine Weihnachtsrallye bereit.

Im Opel-Zoo leben viele Tiere, die in der Weihnachtsgeschichte vorkommen oder die mit Weihnachtsbräuchen zu tun haben. Durch die Rallye wird das Augenmerk auf Ochs und Esel im Stall, auf die Schafe, die bei den Hirten weideten, aber auch auf die Weihnachtsgans und Rudolph mit der roten Nase und den Weihnachtsmann gelenkt und es gibt Interessantes im Zusammenhang mit Weihnachten aus biologischer Sicht zu erfahren. Die Familien, die vor und an den Feiertagen in den Opel-Zoo kommen, können sich mit Hilfe der Fragen auf den Rallyebögen sich dem Weihnachtsfest auf eine ganz besondere Weise nähern.

Die Besucher, die nach Weihnachten, in den Hessischen Winterferien in den Opel-Zoo kommen, erwartet dann die Winterrallye, mit der sie durch das Zoogelände geführt werden und Wissenswertes darüber die „Tiere im Winter“ erfahren.

Beide Rallyes sind kostenfrei. Den Eltern sei verraten, dass jeweils ein Lösungsblatt mit angehängt ist. Die Kassen im Opel-Zoo, das Zoorestaurant Sambesi und auch der Zooshop haben täglich von 9 bis 17 h geöffnet. Auch am Heiligen Abend und an Silvester ist bis 15 h geöffnet und an Neujahr ab 10 Uhr.

Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“): Rudolph, the red-nosed reindeer….., im Opel-Zoo

Neuer Kurator im Opel-Zoo Dipl. Biol. Jörg Jebram führt das Zuchtbuch für Giraffen

„Wir haben in Jörg Jebram einen erfahrenen Kurator gefunden, der das Leitungsteam des Opel-Zoo vom ersten Tag an unterstützt und den operativen Bereich in der Tierpflege verantwortlich leitet“, erklärt Zoodirektor Dr. Kauffels in einem Pressetermin. Er erläutert, dass man im Freigehege mit seiner privaten Trägerschaft personell anders aufgestellt sei als die öffentlichen Zoos. Und da er selbst für weitere drei Jahre zum Präsidenten der Europäischen Zoovereinigung EAZA gewählt wurde und zudem mit dem Bauvorhaben Panzernashörner ein weiteres größeres Bauprojekt anstehe, seien erfahrene Mitarbeiter, die sofort zu 100 % einsetzbar sind, besonders wichtig. Jörg Jebram hat am 1. Dezember 2019 als neuer Kurator/wissenschaftlicher Mitarbeiter im Opel-Zoo begonnen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Jörg Beckmann, der zum Tiergarten Nürnberg gewechselt ist und der im Opel-Zoo zunächst als Volontär begonnen hatte, verfügt Jörg Jebram über langjährige Berufserfahrung, war zuletzt 10 Jahre lang als zoologischer Assistent in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen tätig. Als Kurator im Opel-Zoo wird er sich um die operativen Aufgaben in der Tierpflege kümmern. Er ist der direkte Vorgesetzte der Tierpfleger und arbeitet eng mit der Zootierärztin zusammen, wenn es um das Wohl der Tiere geht, Untersuchungen anstehen oder Transporte in andere Zoos vorbereitet oder durchgeführt werden müssen. Mit den entsprechenden Kollegen aus anderen Zoos ist er gut vernetzt, so wie er es zuvor auch mit den Mitarbeitern des Opel-Zoo war.

Zudem hat er von der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen das europäische Zuchtbuch für die Giraffen in den Taunus mitgebracht. Es gibt zurzeit in europäischen Zoos rund 900 Giraffen in verschiedenen Unterarten. Ziel ist es mit Hilfe des Zuchtbuches dafür zu sorgen, dass die Population in den europäischen Zoos über einen langen Zeitraum von mindestens 100 Jahren genetisch gesund gehalten wird. Der Zuchtbuchführer steht in engem Kontakt mit den Zoos, die Giraffen halten, und bestimmt aufgrund der vorliegenden genetischen Daten, in welchen Zoo die Nachzuchten kommen. Dieser Koordination folgen alle Zoos, die der Europäischen Zoovereinigung EAZA angehören.

Auch wenn Jörg Jebram aufgrund seiner Tätigkeit zu „großen Tieren“ eine besondere Beziehung hat und ihm insbesondere Giraffen am Herzen liegen, so ist er ganz grundsätzlich an Flora und Fauna interessiert. „Wir wünschen ihm, dass er sich als Gelsenkirchener im Taunus gut einlebt und sich hier auch wohl fühlt“, so der Zoodirektor.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“): Jörg Jebram mit den Rothschildgiraffen Katharina und Maud

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Opel-Zoo und Förderverein auf dem Kronberger Weihnachtsmarkt:

Streichelzoo, Punsch und Zoo-Honig

Der Stand des Opel-Zoo auf dem Kronberger Weihnachtsmarkt am 7. und 8. Dezember 2019 hat mittlerweile eine lange Tradition. An der Ecke Katharinen-/Friedrich-Ebert-Straße sind die Zwergziegen und Schafe in einem kleinen Streichelzoo eine große Attraktion, vor allem für die Kinder. Für sie wird auch wieder leckerer Kinderpunsch ausgeschenkt.

Die Erwachsenen können sich währenddessen bei einem Becher Glühwein über die neue Katta-Vari-Anlage informieren, die im nächsten Jahr im Opel-Zoo entsteht. Deren Bau ist auch das aktuelle Förderprojekt der Freunde und Förderer des Opel-Zoo“. Der Förderverein unterstützt auch dieses Jahr wieder die Zoomitarbeiter, die auf dem Weihnachtsmarkt Honig aus dem Freigehege und Samen zum Aussäen für blühende Insektenweiden in ausreichender Anzahl am Stand anbieten. Auch im Zooshop des Opel-Zoo findet man diese besonderen Weihnachtsgeschenke neben Kuscheltieren, Büchern, Spielen und vielem mehr rund um das Thema Tier.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Kassen-Öffnungszeiten an den Feiertagen: 24.12. 9 bis 15 Uhr, 25. und 26.12. 9 bis 17 Uhr, Silvester 9 bis 15 Uhr und an Neujahr von 10 bis 17 Uhr. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“)

Bald auch im Opel-Zoo: Katta-Lemuren

Der Nikolaus im Opel-Zoo am 8.12. um 14 h Öffentliche Führung zu den Hirschen am 14.12. um 15 h

Viele Besucher schätzen den Winter zum Besuch des Freigeheges, da sie mit mehr Muße die Tiere beobachten können.    Im Advent gibt es interessante Veranstaltungen im Opel-Zoo: 

Am Sonntag, dem 8. Dezember kommt der Nikolaus um 14 Uhr, geht mit den Besuchern zu den Tieren und bringt den Kindern sogar noch eine Überraschung mit. 

Nicht nur um „Rudolph“, sondern allgemein um die „Rentiere und andere Hirsche“ geht es bei der letzten Öffentlichen Führung des Jahres 2019, die am Samstag, dem 14.12. um 15 Uhr am Treffpunkt am Haupteingang startet. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich und sie sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Kassen-Öffnungszeiten an den Feiertagen: 24.12. 9 bis 15 Uhr, 25. und 26.12. 9 bis 17 Uhr, Silvester 9 bis 15 Uhr und an Neujahr von 10 bis 17 Uhr. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“) Europäisches Waldrentier

 Pressekontakt:  Jenny Krutschinna  06173-325903 83, jenny.krutschinna@opel-zoo.de Margarete Herrmann  06173-325903 10, margarete.herrmann@opel-zoo.de

Man lernt nie aus: Pinguin-Workshop im Opel-Zoo

Zoos arbeiten kontinuierlich daran, die Haltung von Wildtieren in menschlicher Obhut immer weiter zu verbessern. Dazu sind Weiterbildung und Wissensaustausch von Tierpflegern unerlässlich. Am vergangenen Wochenende fand daher auf Initiative der Pinguin-Pfleger des Freigeheges ein PinguinWorkshop im Opel-Zoo statt. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Zootierpfleger e.V. organisiert und von mehr als 50 Teilnehmer aus über 25 Zoos besucht.

Pinguine gehören zu den beliebtesten Zootieren: Die possierlichen Frackträger werden von Jung und Alt gerne beim Tauchen, Sonnenbaden und Brüten beobachtet und die kommentierte Fütterung ist für viele Besucher eines der Highlights des Zoobesuchs. Aber auch wenn es einfach aussieht, die artgerechte Haltung von Pinguinen ist nicht trivial und erfordert hohes Fachwissen.

Zum Glück ist durch die dreijährige Ausbildung zum Zootierpfleger und die Zusammenarbeit mit Veterinären und Biologen ein guter Grundstein gelegt. Um sich aber kontinuierlich zu entwickeln und höchste Standards bei der Zootierhaltung zu garantieren, ist der Wissensaustausch untereinander für Zoologische Gärten unerlässlich. 

Der Workshop im Opel-Zoo wurde durch vier informative Vorträge über Haltungsaspekte in verschiedenen Zoos sowie der Vorstellung des Forschungsprojekts „Hearing in Penguins“ („Hörvermögen von Pinguinen“), das von der Stiftung Deutsches Meeresmuseum mit weiteren Projektpartnern betrieben wird, eingeleitet. Nach einer Begehung der Kronberger Pinguin-Anlage und einem Zoorundgang konnte dann weiteres Fachwissen in den Arbeitsgruppen „Beringung“, „Vitaminfisch“ und „Nisthöhlen“ erworben werden und es fand ein reger Erfahrungsaustausch statt. Sonntags klang der Workshop mit einem Besuch der 2019 eröffneten Anlage für Humboldt-Pinguine im Zoo Frankfurt aus; ein schönes Beispiel für die gute Kooperation innerhalb der Zoo-Welt. Der Opel-Zoo bedankt sich bei allen Organisatoren, Helfern und Teilnehmern für den gelungenen und lehrreichen Pinguin-Workshop.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9-17 Uhr geöffnet. Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“): Mehr als 50 Pinguin-Tierpfleger nahmen am Workshop im Opel-Zoo teil

Laternenführung am 16.11. um 16 Uhr im Opel-Zoo Mit Laternen und Martinsliedern zu den Tieren

Zu den traditionellen Führungen im Opel-Zoo gehört die Laternenführung, die dieses Jahr am Samstag, dem 16.11. um 16 Uhr am Treffpunkt am Haupteingang startet.

Zoopädagogin Dr. Tanja Spengler geht mit den Teilnehmern der Führung zu den Tieren im Opel-Zoo. Vorbei an Ziegen und Schafen geht es zu den Gänsen, die sich äußerst wachsam lautstark schon von Weitem bemerkbar machen. Aber auch exotische Tiere kommen nicht zu kurz und so endet die Führung dann bei den Elefanten, deren Anblick auf der großen Außenanlage in der Dämmerung für alle immer ein besonderes Erlebnis ist. Die Kinder können zu dieser Führung mit ihren Laternen kommen und mit Musikbegleitung (und einer kleinen textlichen Vorlage für die Erwachsenen!) die bekannten Laternen- und Martinslieder singen.

Im Anschluss an die Führung gibt es Gelegenheit auf der großen Terrasse am unteren Eingang noch einen Kinderpunsch oder einen Glühwein zu trinken, eine Waffel zu essen und sich an den Feuerkörben ein wenig aufzuwärmen. „Wir sind gespannt, ob viele Kinder auch wieder wie in den letzten Jahren selbstgebastelte Laternen in Tierformen mitbringen“, freut sich die engagierte Zoopädagogin.

Die zweite öffentliche Führung des Monats November am Samstag, dem 23.11.2019 um 15 Uhr handelt vom „Farbenspiel im Tierreich“. Auch sie startet am Treffpunkt am Haupteingang.

Beide Führungen sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Opel-Zoo: Giraffenbulle Gregor ist tot

In der Nacht von Sonntag auf Montag, den 21. Oktober ist Rothschildgiraffe ‚Gregor‘ im Opel-Zoo gestorben. Die Tierpfleger fanden ihn am Montagmorgen bei Dienstbeginn tot in seiner Box im Giraffenhaus liegend.

Der 13-jährige Gregor hatte die Futter- und Wasseraufnahme eingestellt und war bereits einige Wochen in tierärztlicher Behandlung. Um die genaue Todesursache zu ermitteln, wurde die Giraffe (in der Veterinärpathologie an der Universität) in der Pathologie des Landesbetrieb Hessisches Landeslabor Gießen untersucht. Dort wurde zunächst festgestellt, dass sich aufgrund einer Funktionsstörung des Darms die Nahrung im Verdauungstrakt angestaut hatte, was letztlich zum Tod führte. Die genaue Ursache dafür hofft man nun über die noch ausstehenden histologischen Untersuchungen herausfinden zu können.

Gregor wurde am 7. Januar 2006 im Opel-Zoo geboren und gehörte zu den Tieren, die seit deren Einweihung im selben Jahr auf der Anlage Afrika Savanne lebten. Mit seiner Höhe von über 5,50 Metern war er für die Zoobesucher von den anderen Tieren der Gruppe gut zu unterscheiden. Wer ihm aus größerer Nähe begegnet ist, etwa „auf Augenhöhe“ im Giraffenhaus oder bei einer Spezialführung im Opel-Zoo, dürfte Gregor in eindrücklicher Erinnerung behalten.

Gregors Elterntiere waren Jacqueline und George, die ebenfalls lange Zeit zu den bekannteren und bei den Zoobesuchern beliebten Tieren im Opel-Zoo gehörten. Er selbst sorgte regelmäßig für weitere Nachkommen: erst im Mai und September hatten die Giraffenkühe Maud und Katharina die Jungtiere Madiba und Kiano zur Welt gebracht. Insgesamt hatte Gregor 17 Nachkommen und trug damit auch zur Erhaltung der bedrohten Unterart der Rothschildgiraffen bei.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.