Opel Zoo

„Springlebendiger“ Nachwuchs im Opel-Zoo

Rote Riesenkängurus mit zwei Jungtieren

Zwei „springlebendige“ Jungtiere schauen nun auch bei den Roten Riesenkängurus im Opel-Zoo aus den Beuteln ihrer Muttertiere. Immer häufiger sind sie jetzt auch auf eigenen Beinen auf der Außenanlage unterwegs und machen dabei schon stattliche Sprünge.

Das Rote Riesenkänguru ist die größte Känguruart und das größte Beuteltier, bei der Geburt sind die Tiere aber nur etwa so groß wie ein Gummibärchen. Geboren wurden die beiden Kängurus im Opel-Zoo bereits vor gut acht Monaten. So lange bleiben sie im Schutz des Beutels der Mutter und wachsen dort heran, bevor sie ihn zu ersten Mal verlassen und beginnen, die „Außenwelt“ zu erkunden. In den kommenden Monaten werden die beiden immer seltener in die Beutel zurückkehren, wo sie bis zu einem Jahr gesäugt werden, während darin nicht selten bereits das nächste Jungtier heranwächst.

So beult sich auch bei einem dritten Känguru-Weibchen im Opel-Zoo bereits sichtbar der Beutel, das Jungtier ist aber noch nicht zu sehen und es wird noch eine Zeit vergehen, bis es das erste Mal den Kopf ins Freie streckt.

Rote Riesenkängurus stammen aus Australien, wo sie fast den gesamten Kontinent bewohnen. Ohne allzu hohen Energieaufwand können sie bis zu 9 Metern weit und 3 Meter hoch springen. Das ermöglicht ein elastisches Band am Hinterbein, das sich beim Aufkommen nach dem Sprung spannt und damit die gespeicherte Energie beim nächsten Sprung wieder abgibt.

Die namensgebende rote Färbung haben nur die Männchen und das vor allem zur Paarungszeit. Das Männchen sondert aus Hautdrüsen ein rotes Sekret ab und verteilt es mit den Pfoten im Fell. Rote Riesenkängurus haben ein hervorragendes Seh- und Hörvermögen und können Gefahren in der freien Landschaft frühzeitig erkennen. Neugierig sind sie aber durchaus auch: Hin und wieder kann man sogar beobachten, dass männliche Tiere mal im Beutel der Weibchen „nachschauen“. Auch so sind aber die beiden Jung-Kängurus im Opel-Zoo nun regelmäßig für die Zoobesucher zu sehen.

Elf Schnauzen und viele Pfoten

Nachwuchs bei Zieseln und Zwergmangusten im Opel-Zoo

Erneut gibt es Nachwuchs im Opel-Zoo, diesmal sind es neun Jungtiere bei den Europäischen Zieseln und zwei bei den Zwergmangusten, die aufmerksame Zoobesucher in den Außenanlagen der Tiere entdecken können.

Beide Tierarten sind tagaktive Bodenbewohner und bringen ihre Jungtiere in ihren Bauen zur Welt; erst nach einiger Zeit verlässt der Nachwuchs die Wurfhöhlen. Dennoch gehören sie zwei ganz verschiedenen Säugetier-Gruppen an:

Die aus Afrika stammenden Zwergmangusten sind Raubtiere und als kleinste Mangustenart nah mit den Erdmännchen verwandt. Sie leben in Rudeln im Wald und der Savanne, wo sie in verlassenen Termitenhügeln leben oder Baue graben. Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Insekten und deren Larven, aber auch kleinen Wirbeltieren. An der Aufzucht der Jungen sind in der Regel mehrere Alttiere des Rudels beteiligt.

Der Europäische Ziesel hingegen war früher auch in Deutschland weit verbreitet. Aktuell gilt er in Europa in seinem Bestand als gefährdet, in Deutschland ist er bereits ausgestorben. Ziesel sind Nagetiere aus der Familie der Hörnchen. Als Steppenbewohner bevorzugen sie Lebensräume mit einer Pflanzendecke von etwa 20 cm Höhe, da diese ihnen guten Schutz bei gleichzeitig guter Sicht bietet. Außerdem benötigen sie trockene Böden, in die sie ihre mit mehreren Ein- und Ausgängen versehenen Erdbaue graben können. Direkt nach dem Winterschlaf beginnen die Ziesel mit Paarung und Jungtieraufzucht. So haben Jung- und Elterntiere im Spätsommer und Herbst noch genügend Zeit, sich auf den nächsten Winter vorzubereiten. Im Gegensatz zu den Feldhamstern, die im Opel-Zoo in der gleichen Anlage zu sehen sind, legen Ziesel dafür kaum Vorräte an. Sie fressen sich Fettreserven an und können so ihr Gewicht zwischen Frühling und Herbst mehr als verdoppeln.

„Im Nagetierhaus im Opel-Zoo züchten wir seit 2018 Ziesel und weitere bedrohte Nagetierarten und sensibilisieren unsere Besucher für deren Situation im Freiland. Auch in diesem Jahr sollen wieder einige der Ziesel-Nachzuchten zur Auswilderung an ein Wiederansiedelungsprojekt abgegeben werden, um zum Aufbau der Wildtier-Populationen im Freiland beizutragen.“ so Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels.

Bis dahin können die Zoobesucher den kleinen Nagern aber noch eine Weile dabei zusehen, wie sie auf der Außenanlage am Nagetierhaus in Nähe des Streichelzoos im Opel-Zoo heranwachsen.

Schulwettbewerb „Katta und Co im Opel-Zoo. Werde Botschafter für den Artenschutz!“

Ausstellung der zehn besten Beiträge jetzt im Opel-Zoo

Starke Botschaften für den Artenschutz sind jetzt in einer Poster-Ausstellung rund um die Zooschule im Opel-Zoo zu sehen. Hier werden bis Ende Oktober die „Top Ten“ der prämierten Beiträge gezeigt, mit denen sich die jugendlichen Teilnehmer*innen im laufenden Schuljahr am Schulwettbewerb „Katta und Co im Opel-Zoo. Werde Botschafter für den Artenschutz!“ beteiligt haben.

Der Wettbewerb für Schüler*innen der Jahrgangsstufen 6 bis 10 (Sek I) wurde vom Verein der „Freunde und Förderer des Opel-Zoo“ initiiert und in Kooperation mit der Zoopädagogik des Opel-Zoo im Sommer 2021 erstmals ausgeschrieben. Die Teilnehmer*innen waren aufgerufen, ein kurzes Video zu drehen und einen Flyer zu gestalten, um damit möglichst viele Menschen für den Schutz einer selbst gewählten Tierart im Opel-Zoo und ihres natürlichen Lebensraums zu begeistern.

„Wir freuen uns sehr, nun allen Zoobesuchern im Opel-Zoo die tollen Arbeiten der Jugendlichen präsentieren zu können.“ freut sich Ruth Stücke, Projektleiterin und stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, und ergänzt: „Die Unterstützung von Artenschutzprojekten im Opel-Zoo ist ein Kernanliegen des Fördervereins. Es liegt uns besonders am Herzen, auch möglichst viele Jugendliche für diese Themen zu sensibilisieren.“

Das Ziel, sie über den Wettbewerb zu aktiven Förder*innen der Biodiversität werden zu lassen, war mit der unerwartet großen Resonanz bereits erreicht: Abgegeben wurden schließlich 29 Beiträge von 69 Schüler*innen aus acht Schulen der Region. Doch auch der Ideenreichtum und die hohe Qualität der Beiträge begeisterte die Jury. Die Palette der thematisierten Arten reichte von einheimischen Tieren wie Feldhamster und Luchs über „Exoten“ wie Prinz-Alfred-Hirsch und Giraffe bis zum Brillenpinguin. Begutachtet wurden die eingereichten Arbeiten von einer neunköpfigen Jury, die sich aus Fachvertretern aus Schule und Universität, Wirtschaft und Werbung sowie Zoopädagogik und dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zusammensetzte und es mit der Auswahl der Preisträger trotz strenger Matrix nicht leicht hatte.

‚Gold-Champion‘ und damit Gesamtsiegerin wurde Mira Johanna Schwalm, eine Schülerin der 8. Klasse des Gymnasiums Römerhof in Frankfurt. Ihr eindrucksvolles Plädoyer für den Erhalt der Gibbons und des tropischen Regenwaldes überzeugte alle Juroren. Nur einen Bewertungspunkt dahinter wurden die beiden Schülerinnen Emily Künne und Juliane Meckenstock aus dem Taunusgymnasium in Königstein ‚Silber-Champion‘. Die beiden überzeugten mit ihrem Beitrag zum Prinz-Alfred-Hirsch, einer der am stärksten bedrohten Hirscharten weltweit. Platz 3 wurde für punktgleich bewertete Beiträge zweimal vergeben, Bronze-Champions wurden damit für ihre Beiträge Ana Gebauer (Gesamtschule am Rosenberg, Hofheim) zum Roten Panda und Simon Gaulke (Taunusgymnasium Königstein) zum Europäischer Feldhamster.

Als Schirmherr stand Oliver Conz, Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Pate für den Wettbewerb. Gefördert wurde das Projekt von den Rotary Clubs Bad Soden-Königstein, Kelkheim und Main-Taunus.

Eine Übersicht der zehn besten Beiträge und der entsprechenden Preisträger*innen inklusive einiger der eingereichten Videos ist auch im Internet auf folgender Seite verfügbar:

https://www.foerderverein-opel-zoo.de/de/preistraeger-2022__450/

Erstmals Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen

Kassen im Opel-Zoo ab 28. Mai wieder bis 19 Uhr geöffnet

Die Pinselohrschweine im Opel-Zoo haben erstmals Nachwuchs! Auch für das Muttertier ist es eine Premiere, die drei Ferkel sind ihr erster Wurf. Im Alter von einer Woche sind sie nun bereits regelmäßig mit den Alttieren auf der Außenanlage zu sehen.

Warum Pinselohrschweine so heißen, erkennt man auf den ersten Blick: An den Spitzen ihrer Ohren tragen die ausgewachsenen Tiere lange Haarpinsel. Bis diese den Ferkeln wachsen, dauert es noch ein wenig – ebenso ist es mit dem charakteristischen leuchtend-rotbraunen Fell mit dem weißen Rückenstreifen. Noch tragen die Ferkel ihr in Erdfarben gemustertes Fellkleid, mit dem sie im Licht- und Schattenspiel in den Wäldern, Savannen und Sümfen Afrikas -der Herkunftsregion der Pinselohr­schweine- gut getarnt sind. Auch im Opel-Zoo müssen die Besucher mitunter etwas genauer hinschauen, denn die drei Ferkel halten sich viel in der Nähe der Alttiere auf, wo sie Körperkontakt und die gut gefüllten Zitzen des Muttertiers suchen. Oder sie liegen nach einer ausgiebigen Erkundung der Anlage ruhend in der wärmenden Frühjahrssonne…

Pinselohrschweine, auch Flussschweine genannt, sind in Afrika weit verbreitet. Sie leben in Gruppen von bis zu 15 Tieren, die den Tag in gegrabenen Mulden verbringen und nachts auf Nahrungssuche gehen. Die Weibchen bringen nach ca. 130 Tagen Tragzeit ein bis sechs Jungtiere zur Welt. Als Nestflüchter sind die jungen Schweine bereits kurz nach der Geburt in der Lage ihrer Mutter zu folgen, wobei sowohl männliche als auch weibliche Alttiere für den Nachwuchs sorgen.

Die größte Bedrohung für die Pinselohrschweine ist der Mensch. Da die Tiere teilweise die Ernten der Menschen zerstören, sind sie vielerorts nicht gerne gesehen und werden bejagt. Zudem dienen sie den Menschen als Nahrung, wobei vor allem die wachsende Bevölkerungsdichte zum Problem werden kann. Bislang gilt die Art trotz zurückgehender Bestände aber noch nicht als gefährdet, da ihr Verbreitungs­gebiet sehr groß ist und die Reproduktionsraten gut sind.

Ab dem 28. Mai sind die Zookassen im Opel-Zoo wieder bis 19 Uhr geöffnet. Die Besucher können anschließend noch bis Einbruch der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und die einkehrende Ruhe des Abends genießen.

                Bilder (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“):

li.: Pinselohrschweine im Opel-Zoo mit Jungtier, 2 Tage alt

re.: Zwei der Pinselohrschwein-Ferkel, nun vier Tage alt, ruhen in der warmen Mai-Sonne

Die Kassen im Opel-Zoo sind täglich von 9 bis 18 Uhr, ab dem 28. Mai bis 19 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Ein­bruch der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben. Informationen zu den geltenden Auflagen unter www.opel-zoo.de. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Pressekontakte:

Jenny Krutschinna              06173-325903 83, jenny.krutschinna@opel-zoo.de

Margarete Herrmann        06173-325903 10, margarete.herrmann@opel-zoo.de

Erneut Nachwuchs bei den Polarfüchsen

Jungtiere verlassen nun immer öfter die Wurfhöhle

Regelmäßig – meist im Mai – kommt aus dem sogenannten Waldrevier im Opel-Zoo die Meldung: Nachwuchs bei den Polarfüchsen! Die Kleinen, die blind, taub und zahnlos zur Welt kommen, bleiben zunächst etwa sechs Wochen in ihrer Wurfhöhle und werden dort von ihrer Mutter gesäugt, bevor sie erst zögerlich, dann aber regelmäßig ihr Gehege erkunden und für die Besucher zu sehen sind.

Im letzten Jahr musste die zierliche Füchsin gar neun Welpen versorgen, in diesem Jahr wurden am 11. April immerhin sieben geboren. Unterstützung kommt bei der Versorgung der Jungen aber auch vom Vater. Ein Eisfuchs­paar bleibt ein Leben lang zusammen und kümmert sich gemeinsam um seinen Nachwuchs. Die Zeugung findet im März oder April statt und nach 50 Tagen Tragzeit werden die Jungen dann im Mai oder Juni geboren.

Im Freiland werden sie dann bereits Mitte August zunächst vom Vater, dann auch von der Mutter verstoßen und sind in ihrem ersten arktischen Winter auf sich alleine gestellt. Mit etwa zehn Monaten sind sie geschlechtsreif und sorgen dann bald selbst schon für Nachwuchs.

Als Bewohner der Tundren, Schneewüsten und eisigen Küsten nördlich des Polarkreises ist der Eisfuchs ausgesprochen gut an seine unwirtliche Umgebung angepasst. Kaum ein anderes Tier hat so ein dichtes Winterfell, keine andere Hundeart hat behaarte Pfotenunterseiten und die kurze Schnauze und kleinen Ohren mindern die Gefahr des Auskühlens in der eisigen Kälte. So ausgestattet können Temperaturen bis zu -40 ° C ohne Probleme überstanden werden. Auch von der Ernährung her sind die Polarfüchse sehr anpassungsfähig und fressen, was sie finden können: kleine Säugetiere wie Lemminge, Fische, Vögel, Eier, Aas und auch Beeren. In Jahren, in denen es nur ungenügend Nahrung gibt, pflanzen sie sich kaum fort und ihre Anzahl verringert sich. In Jahren mit vielen Lemmingen können sie dann Würfe mit über zehn Jungen haben.

Die sechs weiblichen Eisfuchswelpen tollen mit ihrem Bruder nun immer häufiger durch das Gehege. Sie sind sehr verspielt und es ist eine Freude, sie zu beobachten.

Sieger des Schulwettbewerbs „Katta und Co im Opel-Zoo. Werde Botschafter für den Artenschutz!“ ausgezeichnet / Förderverein des Opel-Zoo feiert 15-jähriges Bestehen

Für den Förderverein „Freunde und Förderer des Opel-Zoo e.V.“ gab es am gestrigen Dienstagabend gleich doppelt Grund zum Feiern. Rund 130 Mitglieder, Gäste und jugendliche Preisträger nahmen an der Jubiläumsveranstaltung zum 15-jährigen Bestehen des Fördervereins teil. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Preisverleihung für die zehn bestplatzierten Beiträge im Schulwettbewerb „Katta und Co im Opel-Zoo. Werde Botschafter für den Artenschutz!“, an dem sich insgesamt 69 Schüler*innen aus 8 Schulen der Region beteiligt hatten.

„Wir bewegen was!“ Unter diesem Motto setzen sich seit nunmehr 15 Jahren die Mitglieder des Fördervereins tatkräftig für den Opel-Zoo ein. Als im Jahr 2007 die Trägerschaft des Opel-Zoo in die neu gegründete „von Opel Hessische Zoostiftung“ überführt wurde, sollte der noch jungen Stiftung von Anfang an ein verlässlicher, fördernder Partner zur Seite stehen. Im Mai desselben Jahres gründeten daher 19 engagierte Gründungsmitglieder der Verein „Freunde und Förderer des Opel-Zoo e.V.“. Den inhaltlichen Schwerpunkt der Fördertätigkeit legten sie dabei auf die Unterstützung von Projekten, die das langfristige Bildungsangebot im Opel-Zoo ergänzen.

Mit Erfolg: der Förderverein kann inzwischen auf eine ganze Reihe erfolgreich abgeschlossener Projekte zurückblicken, mit denen er die positive Entwicklung des Opel-Zoo bislang begleitet hat. „Mit wie viel Ideen und Engagement unsere Mitglieder den Verein mitgestalten, ist auch für uns im Vorstand etwas Besonderes“ freut sich Dr. Matthias Bonczkowitz, Vorsitzender des Fördervereins, und ergänzt: „Unser großer Dank gebührt Brigitte Kölsch, die den Verein in den ersten zwölf Jahren als Vorsitzende sehr erfolgreich geführt, viele Projekte auf den Weg gebracht und sich mit größtem Engagement für den Zoo und den Förderverein eingesetzt hat.“ Inzwischen zählt der Verein 230 aktive Mitglieder, die ihre Verbundenheit mit dem Opel-Zoo auf vielfältige Weise zum Ausdruck bringen.

Der Opel-Zoo Jugendclub für Kinder im Grundschulalter gehört bereits seit 2009 zu den fortlaufenden Förderprojekten des Vereins. Um auch Jugendliche der 6.-10. Klassen für die Themen Artenschutz und Biodiversitätserhalt zu aktivieren, hatte der Förderverein Ende 2020 den Schulwettbewerb „Katta und Co im Opel-Zoo. Werde Botschafter für den Artenschutz!“ initiiert, der im laufenden Schuljahr 2021/22 in Kooperation mit der Zoopädagogik des Opel-Zoo unter großem Erfolg erstmals durchgeführt wurde.

Das Ziel, möglichst viele Jugendliche für den Artenschutz zu sensibilisieren und sie über den Wettbewerb zu aktiven Förder*innen der Biodiversität werden zu lassen, wurde bereits erreicht: Abgegeben wurden schließlich 29 Beiträge von 69 Schüler*innen aus 8 Schulen, deren zumeist überdurchschnittliche Qualität die Jury begeisterte. Die Palette der thematisierten Arten reichte von einheimischen Tieren wie Feldhamster und Luchs über „Exoten“ wie Prinz-Alfred-Hirsch und Giraffe bis zum Brillenpinguin.

Die eingereichten Arbeiten wurden von einer neunköpfigen Jury begutachtet, die sich aus Fachvertretern aus Schule und Universität, Wirtschaft und Werbung sowie Zoopädagogik und dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zusammensetzte. Alle Juroren waren begeistert von den vielfältigen Ideen und der hohen Qualität der Beiträge, die die Wahl der Sieger nicht leicht machte.

‚Gold-Champion‘ und damit Gesamtsiegerin wurde Mira Johanna Schwalm, eine Schülerin der 8. Klasse des Gymnasiums Römerhof in Frankfurt. Ihr eindrucksvolles Plädoyer für den Erhalt der Gibbons und des tropischen Regenwaldes überzeugte alle Juroren. Nur einen Bewertungspunkt dahinter wurden die beiden Schülerinnen Emily Künne und Juliane Meckenstock aus dem Taunusgymnasium in Königstein ‚Silber-Champion‘. Die beiden überzeugten mit ihrem Beitrag zum Prinz-Alfred-Hirsch, einer der am stärksten bedrohten Hirscharten weltweit. Platz 3 wurde zweimal vergeben, Bronze-Champions wurden damit für ihre Beiträge Ana Gebauer (Gesamtschule am Rosenberg, Hofheim) zum Roten Panda und Simon Gaulke (Taunusgymnasium Königstein) zum Europäischer Feldhamster.

Als Schirmherr stand Oliver Conz, Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Pate für den Wettbewerb. Gefördert wurde das Projekt von den Rotary Clubs Bad Soden-Königstein, Kelkheim und Main-Taunus.

Ruth Stücke, Projektleiterin und stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, nimmt bereits jetzt eine Fortsetzung des Wettbewerbs in den Blick. Und für die Unterstützung weiterer Projekte im Opel-Zoo wollen die die Freunde und Förderer sich ebenfalls stark machen: bereits jetzt freuen sich die Mitgliederdarauf, das nächste große Bauprojekt im Opel-Zoo, den Bau der Anlagen für Panzernashörner und weitere asiatische Tierarten, zu begleiten!

Bild 1: Seit 15 Jahren ein gutes Team: Der amtierende Vorstand des Fördervereins mit den Zooverantwortlichen und dem Moderator der Festveranstaltung. V.l.n.r.: Moderator Stephan Hübner, Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels, Ehrenvorsitzende des Fördervereins Brigitte Kölsch, Schatzmeister Peter Beyer, Vorsitzender des Fördervereins Dr. Matthias Bonczkowitz, stellv. Vorsitzende des Fördervereins Ruth Stücke und Gregor von Opel, Vorstandsvorsitzender der ‚von Opel Hessische Zoostiftung‘

Bild 2: Strahlende Gesichter bei der Jubiläumsveranstaltung: Jugendliche Preisträger des Schulwettbewerbs „Katta und Co im Opel-Zoo. Werde Botschafter für den Artenschutz!“ am 17. Mai im Festsaal der Stadthalle Kronberg im Taunus

Pressekontakt:

Jenny Krutschinna           tel. 06173-325903 83    jenny.krutschinna@opel-zoo.de

Zum 70. ‚Tag des Baumes‘ am 25. April 2022

Rotbuche auf dem Lehrpfad ‚Baum des Jahres‘ im Opel-Zoo

Der 25. April ist deutschlandweit als ‚Tag des Baumes‘ ausgerufen. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat diesen Tag 1952 ins Leben gerufen, um auf die starken Waldverluste durch den Zweiten Weltkrieg aufmerksam machen. Vor dem Hintergrund von Klimawandel und des Kriegsgeschehens in der Ukraine hat diese Intention in seinem 70. Jahr an aktueller Bedeutung gewonnen. Der Aktionstag soll motivieren sich aktiv für den Wald und somit für Biodiversität und Nachhaltigkeit einzusetzen.

Am ersten Tag des Baumes im Jahr 1952 wurde ein Bergahorn gepflanzt. Seit 1989 ruft die Dr. Silvius Wodarz-Stiftung den ‚Baum des Jahres‘ aus, der regelmäßig auf dem Lehrpfad im Opel-Zoo gepflanzt wird, sofern er nicht schon vorhanden ist, wie beispielsweise die Rotbuche – Baum des Jahres 2022 -, die bereits 1990 Baum des Jahres war. Diese doppelte „Auszeichnung“ der Buche scheint vor dem Hintergrund, dass sie die am häufigsten vorkommende Laubbaumart in Deutschland ist, nur gerechtfertigt.

Die Rotbuche ist die grünblättrige Buche, die auch in unseren Taunuswäldern häufig zu finden ist und insbesondere im Frühling im Wald ein ästhetisches, leuchtendgrünes Licht zaubert.  Sie sollte nicht mit den Blutbuchen mit den roten bis schwärzlich-roten Blättern verwechselt werden, die in Parks, Friedhöfen und größeren Gärten gerne gepflanzt werden.

Mit ihrem Höhenwuchs von bis zu 45 m kann sie die meisten anderen Laubbäume übertreffen. Sie ist eine waschechte Europäerin und hauptsächlich in Mitteleuropa anzutreffen. Richtung Norden sind ihr die Winter zu kalt, Richtung Osten zu trocken und die häufigen Spätfröste zu gefährlich. Im Westen bildet die Atlantikküste die natürliche Grenze, die sie allerdings vor etwa 3.000 Jahren nach Südengland übersprungen hat. Im Süden und Südosten ist es ihr zu warm; dort ist sie ausschließlich in den höheren Berglagen heimisch. Deutschland hingegen gilt als das Kernland der Buche, bietet es doch nahezu in allen Gegenden ideale Wachstumsbedingungen.

Die Buche zeichnet eine besondere „Schattenstrategie“ aus: In der Konkurrenz mit den anderen Waldbaumarten ist sie durch ihre Laubkrone, die einen ungewöhnlich starken Schatten wirft, erheblich im Vorteil. Unter dem dichten Kronendach können keine anderen Baumarten lange überleben, nur ihr eigener Nachwuchs, der eine ungewöhnlich hohe und ausdauernde Schattentoleranz hat. Junge Buchen können bis zu Jahrzehnten in diesem Schatten ausharren, wachsen aber sofort, wenn durch einen abgestorbenen oder weggebrochenen Baum ausreichend Licht durch das Kronendach fällt. Eine Schattenwirkung ist auch beim alljährlichen Blattaustrieb im Frühjahr zu beobachten: Er zieht sich über etwa sechs Wochen von Ende April bis in den Juni hin und verläuft sukzessive von unten nach oben. Dabei beginnen zunächst die keimenden Buchen im Unterholz, gefolgt von den jungen Bäumen am Boden, dann begrünen sich die unteren Zweige bis sich schließlich das Kronendach ausbildet. Auch wenn die Buche nur wenig andere Pflanzenarten zulässt, gibt es dennoch bei Buchen eine spezifische Biodiversität mit Insekten und Pilzen, vor allem in alten Buchenwäldern mit viel abgestorbenem Holz.

Unter den veränderten klimatischen Verhältnissen gedeiht die Buche in Deutschland recht gut, da sie ein hohes genetisches Anpassungspotential hat und an verschiedenen Standorten gut gedeiht. Sie wirkt zudem als „Wasserwerk des Waldes“ und mildert Dürreperioden zumindest ab. Im Gegensatz zu den ganzjährig grünen Nadelbäumen fließt bei der im Winter kahlen Buche ein Großteil des Stammabfluss direkt in den Waldboden. Der Stammabfluss ist auch gegenüber anderen Laubbäumen aufgrund der glatten Rinde und der relativ steil aufragenden Kronenäste besonders hoch.

Der Lehrpfad ‚Baum des Jahres‘ führt im Opel-Zoo entlang der Rundwege und an jedem Baum des Jahres finden die Zoobesucher detaillierte und interessante Informationen.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“):

Die Rotbuche – Baum des Jahres 1990 und 2022:

Informationstafel auf dem Lehrpfad ‚Baum des Jahres‘ im Opel-Zoo

Die Kassen im Opel-Zoo sind von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis zum Einbruch der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es über Drehtore verlassen. Informationen zu den geltenden Corona-Auflagen unter www.opel-zoo.de. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Jungtiere im Opel-Zoo

Bereits fünf Mufflon-Lämmer geboren

„Jungtiere im Opel-Zoo“, so heißt eine der Ferienführungen im Opel-Zoo und zwar die, die am Donnerstag, 21. April um 11 Uhr an der Statue des Zoogründers gegenüber dem Haupteingang an der Afrika Savanne startet. Da wird es nicht nur zu den unzähligen Zicklein, den Jungtieren im Streichelzoo, dem Nachwuchs von Trampeltier und Guanako gehen, sondern nun auch zu den im April geborenen Mufflon-Lämmern.

„Es wurden seit dem 1. April bisher vier weibliche Lämmer und ein männliches Lamm geboren und wir erwarten weitere“, so die Zootierärztin Dr. Uta Westerhüs, die die Jungtiere im Opel-Zoo nach der Geburt begutachtet und versorgt.

Das Mufflon gilt als Urahn der Hausschafe. Wenn die Zoobesucher ein Mufflon mit einem Rhönschaf im Streichelzoo vergleichen, erkennen sie schnell, das die Wildform nicht zur Wollgewinnung nutzbar ist. Das übermäßig gesteigerte Wachstum der Unterwolle und der gleichzeitige Rückgang der Deckhaare bei den Hausschafen sind eine Folge spezieller Züchtungen.

Erst im 19. Jahrhundert wurde das Mufflon als Wildtier in Deutschland wieder angesiedelt, nachdem es ursprünglich ein riesiges Verbreitungsgebiet in Europa und Asien gehabt hatte und erst durch das kalte Klima der letzten Eiszeit in den Mittelmeerraum abgedrängt worden war. Die Mufflons leben in Herden und kommen in hügeligem Bergland bis in 4000 m Höhe vor. Ihre Paarungszeit ist November. Dann streiten sich die Männchen um die paarungsbereiten Weibchen mit eindrucksvollen Rammkämpfen: Zwei Widder rennen aufeinander zu und prallen krachend mit ihren großen, gebogenen Hörnern aneinander. Nach ca. 5 Monaten Tragzeit kommen dann die Jungtiere zur Welt. Sie üben sich früh in übermütigem Nachlauf und munteren Bocksprüngen und zeigen vom ersten Tag an ihre Trittsicherheit, auch auf unebenem Gelände.

Die Jungtierführung ist nicht die einzige Führung in den Ferien: Am Dienstag, dem 19.4. geht es der Frage nach, ob Tiere miteinander reden, am Mittwoch, 20.4., ob für die Tiere leuchtende Farben oder lieber Tarnung besser sind, am Freitag, 22.4., wird dann das Stachelschwein vorgestellt. All diese Führungen starten um 11 Uhr an der Statue des Zoogründers und sind kostenfrei, ohne Zusatz zum Eintrittspreis. Kostenfrei ist auch die Abendführung im Frühling, die am Samstag, dem 23.4. um 19 Uhr beginnt.

Auch die Führungen in die Madagaskar-Voliere zu den agilen Kattas und Roten Varis haben mit den Osterferien wieder begonnen: Sie finden nun zweimal täglich um 14 und um 16 Uhr statt und die Teilnehmer treffen sich am unteren Eingang der Voliere. Diese Führungen müssen allerdings auf der Homepage www.opel-zoo.de vorgebucht werden. Auch sie sind kostenfrei, allerdings bittet der Opel-Zoo um eine Spende für seine Artenschutzprojekte. Diese Spende kann dann vor Ort geleistet werden.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“):

Nachwuchs bei den Mufflons im Opel-Zoo, geboren am 11.04.2022

Die Kassen im Opel-Zoo sind von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis zum Einbruch der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es über Drehtore verlassen. Informationen zu den geltenden Corona-Auflagen unter www.opel-zoo.de. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Pressekontakte:

Jenny Krutschinna              06173-325903 83, jenny.krutschinna@opel-zoo.de

Margarete Herrmann        06173-325903 10, margarete.herrmann@opel-zoo.de

Osterferienprogramm im Opel-Zoo

Führungen in die Madagaskar-Voliere starten wieder

Alle freuen sich schon auf die Osterferien und planen in dieser Zeit Ausflüge in die Umgebung, so auch in den Kronberger Opel-Zoo. Die ersten Jungtiere sind bei den Trampeltieren, den Guanakos und Vietnam-Sikahirschen zu sehen und auch in diesem Jahr bieten die Zoopädagogen wieder ein besonderes Ferienprogramm mit vielen interessanten Führungen an. Sie starten jeweils um 11 Uhr am Meeting point bei der Statue des Zoogründers gegenüber dem Haupteingang und man kann ohne Voranmeldung kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis teilnehmen.

Mo, 11.4.             Tiere des Waldes

Di, 12.4.               Tiere Afrikas

Mi, 13.4.              Pinguine – Die Unterwasserflieger

Do, 14.4.              Osterhase, Osterlamm und allerlEi andere Haustiere

Di, 19.4.               Reden Tiere miteinander?

Mi, 20.4.              Leuchtende Farben oder lieber Tarnung?

Do, 21.4.              Jungtiere im Opel-Zoo

Fr, 22.4.                Stachelschwein

Dazu gibt es am Samstag, dem 23. April eine „Abendführung im Frühling“, die um 19 Uhr beginnt und bei der vorgestellt wird, wie sich die Tiere am Abend verhalten, wenn die Besucher den Zoo verlassen haben und es ruhiger wird.

Mit den Osterferien, beginnend ab Montag, dem 11.4. starten auch wieder die beliebten Führungen in die Madagaskar-Voliere und zwar zweimal täglich um 14 und um 16 Uhr. An diesen Führungen kann man allerdings nur nach vorheriger Anmeldung teilnehmen. Der entsprechende Link findet sich auf der Startseite der Homepage www.opel-zoo.de. Auch diese Führungen  sind kostenfrei, allerdings bittet der Opel-Zoo um eine Spende für seine Artenschutzprojekte.

Für den Zoobesuch ist nun kein Test- oder Impfnachweis mehr nötig. Es wird empfohlen, in den Innenräumen wie der Kassenhalle, Toiletten und Tierhäusern sowie in Gedrängesituationen, wie sie auch bei den Führungen entstehen können, eine Maske zu tragen.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“):

Kattas in der Madagaskar-Voliere im Opel-Zoo

Die Kassen im Opel-Zoo sind von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis zum Einbruch der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es über Drehtore verlassen. Informationen zu den geltenden Corona-Auflagen unter www.opel-zoo.de. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Pressekontakte:

Jenny Krutschinna              06173-325903 83, jenny.krutschinna@opel-zoo.de

Margarete Herrmann        06173-325903 10, margarete.herrmann@opel-zoo.de

Frühlingsauftakt im Opel-Zoo: Die ersten Jungtiere sind da!

Öffentliche Führung zum nächtlichen Verhalten von Raubtieren am 2. April

Auf der Ziegenwiese im Opel-Zoo tummeln sich bereits seit einigen Wochen viele Zicklein. Sie tollen im gemeinsamen Spiel über die Anlage, um zwischendurch immer wieder blökend ihre Muttertiere zu suchen und an deren Zitzen frische Energie zu „tanken“.

Nun hat es auch bei den Trampeltieren Nachwuchs gegeben: auf den Namen „Calvin“ tauften die Tierpfleger das männliche Jungtier, das inzwischen eine Woche alt und gut auf den Beinen ist. Die Zoobesucher können es auf der großen Wiese im oberen Zooteil gut beobachten, wo es an der Seite der Alttiere seine neue Umwelt neugierig erkundet. Die Trampeltiere, erkennbar an den beiden Höckern, stammen ursprünglich aus Asien und wurden wie die einhöckerigen Dromedare schon früh domestiziert und werden heute in weiten Teilen der Welt als Nutztiere gehalten. Die Wildform der Trampeltiere gilt jedoch als vom Aussterben bedroht.

Ohne Höcker und deutlich kleiner sind die aus Südamerika stammenden Guanakos, aber auch sie werden zu den Kamelen gezählt. Und auch hier gab es in den letzten Tagen Nachwuchs im Opel-Zoo – ebenfalls ein männliches Jungtier, das bereits kurze Zeit nach der Geburt auf den Beinen war und mit der Gruppe der Tiere auf der Außenanlage in unmittelbarer Nachbarschaft der neuen „Kasse Kronberg“ zu sehen ist.

Um „Forschung im Zoo: Nächtliches Verhalten der Raubtiere“ geht es am Samstag, 2. April in der Öffentlichen Führung im Opel-Zoo, die um 15 Uhr beginnt. Was machen Geparde und Hyänen eigentlich nachts und wie unterscheidet sich das von anderen afrikanischen Raubtieren? Die Verhaltensbiologin Isabel Seyrling wird in der Führung auch darstellen, wie die Forscher arbeiten, was für Hürden bei der nächtlichen Tierbeobachtung manchmal zu nehmen sind – und wie Zoos von ihren Erkenntnissen profitieren. Die Öffentliche Führung „Meistens ohne Worte – Kommunikation im Tierreich“, am Samstag, 26. März startet ebenfalls um 15 Uhr an der Statue des Zoogründers direkt hinter dem Haupteingang. Eine Voranmeldung ist für die Öffentlichen Führungen nicht erforderlich und sie sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis.

Die Kassen im Opel-Zoo sind ab Samstag, den 26. März wieder von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis zum Einbruch der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es über Drehtore verlassen.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“):

Neuzugang im Opel-Zoo: Trampeltier „Calvin“, eine Woche alt

Informationen zu den geltenden Corona-Auflagen unter www.opel-zoo.de. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Pressekontakte:

Jenny Krutschinna              06173-325903 83, jenny.krutschinna@opel-zoo.de

Margarete Herrmann        06173-325903 10, margarete.herrmann@opel-zoo.de

Öffentliche Führung im Opel-Zoo

„Kommunikation im Tierreich“ am Samstag, 26. März um 15 Uhr

„Meistens ohne Worte – Kommunikation im Tierreich“, so lautet das Thema der nächsten Führung im Opel-Zoo und in der Tat gibt es Gehege im Opel-Zoo, bei denen die Zoobesucher keine oder nur selten Tierlaute hören. Wie also kommunizieren die Giraffen, die nun wieder gemeinsam mit den Gnus, Zebras und Impalas regelmäßig auf der Außenanlage zu sehen sind?

Gibt es bei Tierarten wie den Elefanten bestimmte Töne, die wie unsere Sprachen zu verstehen sind? Warum scheinen die Erdmännchen beständig miteinander zu „reden“?

Wie die verschiedenen Tierarten miteinander kommunizieren, auch wenn sie keine für uns verständlichen Worte benutzen, erfahren die Teilnehmer der nächsten Öffentlichen Führung, die am Samstag, 26. März um 15 Uhr an der Statue des Zoogründers gegenüber dem Haupteingang startet. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich und sie ist kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis.

Die Kassen im Opel-Zoo sind ab diesem Samstag vor der Umstellung auf die kalendarische Sommerzeit wieder von 9 bis 18 Uhr (bisher 9 bis 17 Uhr) geöffnet und – wie gewohnt – können die Besucher bis zum Einbruch der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es über Drehtore verlassen.

Wechsel bei den ‚Langnasen‘: Weißrüssel-Nasenbären im Opel-Zoo

Angepasste Corona-Regeln für den Zoobesuch

Auf der Nasenbären-Anlage im Opel-Zoo Ist nun ein Paar Weißrüssel-Nasenbären zu sehen. Woher sie ihren Namen haben, ist unschwer zu erkennen: das Fell um die Nase herum ist weiß gefärbt. Und wer einen Nasenbären einmal bei der Nahrungssuche beobachtet hat, wird bei seiner langen, sehr beweglichen Schnauze vielleicht auch schon einmal an einen ‚Rüssel‘ gedacht haben.

Nasenbären sind Baum- und Bodenbewohner und die einzigen tagaktiven Kleinbären. Sie sind sehr geschickte Kletterer, die sogar kopfüber abwärts klettern können. Die Nächte verbringen Nasenbären auf Bäumen, die sie tagsüber verlassen. Dann suchen sie den Boden mit ihrer langen, empfindlichen Schnauze nach Insekten, Früchten und anderer Nahrung ab. Dabei halten sie ihren Schwanz, den sie beim Klettern zum Balancieren nutzen, senkrecht nach oben.

Im Freiland leben Nasenbären-Weibchen mit ihren Jungtieren in Gruppen von bis zu 30 Tieren zusammen und dulden ausgewachsene Männchen nur zur Paarungszeit in ihrer Nähe. Die Jungtiere kommen in Blätternestern zur Welt, die die Weibchen auf Bäumen bauen. Bis es im Opel-Zoo soweit ist, dürfte es aber noch etwas dauern.

Für den Zoobesuch im Freien ist zurzeit kein Negativnachweis erforderlich. Elefanten- und Giraffenhaus ebenso wie der Innenraum der Gastronomie dürfen allerdings gemäß der aktuellen 3 G-Regel nur mit Negativnachweis betreten werden. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen aktuellen PCR-Test vorlegen, ein Antigen-Schnelltest reicht nicht mehr aus. Für Kinder über 6 Jahren und Jugendlich bis 18 Jahren ist weiterhin ein Antigentestnachweis ausreichend (z.B. Testheft der Schulen).

In allen geschlossenen Räumen gilt Maskenpflicht. Zoobesucher müssen auch im Freien in Gedrängesituationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, medizinische Masken tragen. Dies gilt besonders auch am kommenden Samstag, dem 13. November für die beliebte Laternenführung im Opel-Zoo, die um 16 Uhr beginnt. Mit Musikbegleitung geht es durch den Zoo und die Kinder können ihre Laternen mitbringen, sie in der Dämmerung noch einmal anzünden und Martins- und Laternenlieder singen.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“):

Weißrüssel-Nasenbär im Opel-Zoo

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Einbruch der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben. Informationen zu den geltenden Auflagen unter www.opel-zoo.de. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Pressekontakte:

Jenny Krutschinna              06173-325903 83, jenny.krutschinna@opel-zoo.de

Margarete Herrmann        06173-325903 10, margarete.herrmann@opel-zoo.de

          PRESSEMITTEILUNG

PRESSEMITTEILUNG vom 14.10.2021
Nationales und internationales ehrenamtliches Engagement für Natur-, Tier- und Artenschutz
Dr. Thomas Kauffels, Direktor des Opel-Zoo, wird mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Er ist nicht nur Direktor des Opel-Zoo und hat in dieser
Position mit unermüdlichem Engagement seit nahezu
einem viertel Jahrhundert das Kronberger Freigehege zu
einem modernen, weit über die Grenzen der Region
sowie Deutschlands zu einem international bekannten,
in der Fachwelt hoch angesehenen Zoo vorangetrieben.
Dr. Thomas Kauffels übernimmt zudem auf nationaler
und internationaler Ebene Verantwortung als Zoologe
und das ausschließlich im Ehrenamt.
So war er von 2007 bis 2019 Mitglied im Vorstand des
Verbandes der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ, früher:
Verband Deutscher Zoodirektoren) und hatte von 2010
bis 2012 das Amt des Präsidenten inne. Dem VdZ
gehören 71 wissenschaftlich geleitete Zoos in Deutschland, Österreich und der Schweiz an; sein gesellschaftlicher
Auftrag liegt im Erhalt der biologischen Vielfalt. Dr. Kauffels brachte in seiner Amtsperiode die Geschicke des Vereins
entscheidend voran, schuf die Grundlage für die Geschäftsstelle in Berlin, war kompetenter Ansprechpartner in allen
zoo- und wildtierrelevante Fragen und berät Entscheidungsträger aus Politik, Administration und weiteren
gesellschaftlichen Gruppen. So war er nicht zuletzt in dieser Zeit Mitglied einer Expertenkommission des
Bundesumweltministeriums, das die Mindestanforderungen für die Haltung wildlebender Säugetiere überarbeitete.
Seit 2016 ist er Vorsitzender der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), dem größten Zooverband der Welt
mit ca. 430 Mitgliedern in Europa und im Nahen Osten. Auch auf dieser Ebene ist er Ansprechpartner und Berater für
Gremien, die sich mit dem Natur-, Tier- und Artenschutz befassen. Darüber hinaus bringt er sich ein als Vorsitzender
des Membership committees des Weltzooverbandes (WAZA World Association of Zoos and Aquariums).
Damit dieses Wissen an die nächste Generation weitergegeben wird, empfahl er dem Vorstand der ‚von Opel
Hessische Zoostiftung‘, dem Träger des Opel-Zoo, die Einrichtung einer Stiftungsprofessur Zootierbiologie an der
Goethe-Universität Frankfurt, in der seit 2014 Forschungsarbeiten mit fachwissenschaftlichen (Verhaltensforschung,
Mikrombiomanalysen, Bioakustik) und fachdidaktischen Forschungsschwerpunkten (Umweltbildungsforschung,
Besucherstudien, Conservation Education) integriert und den Studierenden angeboten werden.
Für sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement im In- und Ausland wurde Dr. Thomas Kauffels am 6. Oktober das
Bundesverdienstkreuz am Bande vom Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier verliehen. „Wir sind sehr stolz
darauf, dass die Leistung von Dr. Thomas Kauffels, dem Direktor unseres Opel-Zoo, auf diese Weise Würdigung
gefunden hat und geehrt wurde“, so Gregor von Opel, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Er ergänzt, dass man sich
als Außenstehender wohl keine Vorstellungen mache, was es bedeute, Tag für Tag – einschließlich unzähligen Diensten
an Wochenenden und Feiertagen – die Geschicke des Zoos mit rund 550.000 Besuchern pro Jahr zu leiten, für 65
Mitarbeiter und rund 1700 Tiere verantwortlich zu sein, große Investitionen wie Afrika Savanne, die Elefantenanlage
und viele mehr abzuwickeln, Bildungsaufgaben mit der Zoopädagogik wahrzunehmen und Forschungsprojekte am
Tierbestand durchzuführen …., sondern darüber hinaus dann noch seine Expertise in den Zooverbänden einzubringen.
„Da muss man schon für seine Aufgabe, die Biodiversität zu erhalten, brennen und sich seiner Verantwortung der
nächsten Generation gegenüber nicht nur bewusst sein, sondern auch aktiv stellen“, ergänzt Gregor von Opel.

                                                                                                                                                                       

Von Vögeln, Fledermäusen und Insekten
Neue Flughalle auf dem Waldlehrpfad im Opel-Zoo
Das Team der Zoopädagogen hat die ehemalige Fledermaushütte auf dem Waldlehrpfad im Opel-Zoo zur so 
genannten „Flughalle“ neu konzipiert und stellt damit jungen und alten Zoobesuchern interessante Informationen 
zum Thema Fliegen zur Verfügung. 
Es werden die drei flugfähigen Tiergruppen – Insekten, 
Vögel und Fledermäuse – vorgestellt und ihre 
Ausgestaltung und Besonderheiten mit Schautafeln und 
interaktiven Stationen nähergebracht. 
Da können Vogelfedern unter dem Mikroskop betrachtet 
werden, ihr Aufbau und ihre Funktion wird erklärt. Wie 
unterschiedlich sind Vogeleier oder die Brutmethoden der 
Vögel? Welche Flugarten nutzen die Vögel?
Insekten werden als „heimliche Herrscher“ beschrieben, 
stellen sie doch mehr als die Hälfte der etwa 1,4 Millionen 
bekannten Tierarten. Es wird verdeutlicht, dass bei Vögeln
die Arme zu Flügeln umfunktioniert sind, bei Insekten aber 
die Flügel aus Hautausstülpungen bestehen. Die 
Bedeutung der Insekten als Bestäuber, Gesundheitspolizei und Futtertiere und damit ihr wirtschaftlicher Nutzen 
wird auf einer Schautafel dargestellt, aber auch ihre Bedrohung und die Gründe dafür werden aufgezeigt.
Wie in der alten Fledermaushütte werden die Fledermäuse als „Kobolde der Nacht“, ihre Flugarten, Jagdgebiete 
und die Fledermausarten in Deutschland sowie die im Opel-Zoo vorkommenden weiterhin thematisiert. Auch die 
Jahresuhr der Fledermäuse und die kleine Fotowand sind noch zu nutzen.
„Wir bereiten biologische und ökologische Zusammenhänge bei all unseren Informationstafeln und –stationen so 
auf, dass unsere Zoobesucher für Natur-, Tier - und Artenschutz sensibilisiert werden“, so Dr. Martin Becker, Leiter 
der Zoopädagogik im Opel-Zoo. Er ergänzt, dass dabei stets die direkte Begegnung mit dem Tier und die 
Begeisterung für Tiere im Vordergrund stünden und auf diese Weise das Verständnis für die Notwendigkeit der 
Erhaltung der Artenvielfalt und der Ökosysteme gefördert würden.
Und so verwundert es auch nicht, dass weithin sichtbares Erkennungszeichen der neu gestalteten Flughalle ein
großer, grüner Grashüpfer ist, der an ihrem Eingang hängt. 
Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Einbruch der Dunkelheit auf dem 
Zoogelände bleiben. Informationen zu den geltenden Auflagen unter www.opel-zoo.de. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 
1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27

Eingewöhnung der neuen Elefanten im Opel-Zoo
Lilak und Kariba erkunden erstmals ihr Außengehege
Erst zögerlich, dann immer mutiger: Lilak und Kariba, die beiden neuen Elefantenkühe haben heute bereits die
Außenanlage im Opel-Zoo erkundet. „Sie haben die Nacht ruhig verbracht und sich von den Aufregungen des
Transports gut erholt“, berichtet die Zootierärztin Dr. Uta Westerhüs. Einer der ihnen vertrauten Tierpfleger aus
dem Tierpark Berlin bleibt noch eine gewisse Zeit bei ihnen, um die Eingewöhnung zu erleichtern.
Angelockt durch leckere Äpfel und frisches Heu trauen sie sich zunächst zögerlich, dann immer mutiger aus dem
Elefantenhaus auf die große Außenlage hinaus: Erst die erfahrende Lilak, dann auch die jüngere Kariba. Die
„Kleine“ legt bereits einen ersten Spurt hin und Lilak hat sichtlich Spaß dabei, die ungebetenen Gänse aus ihrem
neuen Terrain zu verscheuchen. Jungbulle Tamo, der stets im Nachbargehege auf die ersten Möhren von den
Besuchern wartet, entgeht dabei nichts und immer wieder versucht er mit den Kühen Kontakt aufzunehmen.
Die direkte Elefantenbegegnung ist dann einer der nächsten Schritte in der Eingewöhnungsphase. Zunächst
erkunden die beiden Berlinerinnen aber das Außengelände, lernen die Taunushügel zu erklimmen und werden
es sicher bald auch heraushaben, von wo aus es Möhren von den Zoobesuchern gibt.
Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben.
Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200
kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

                                                                                                                       15/2020

Opel-Zoo: 12 Nanduküken in väterlicher Obhut Dreifacher Nachwuchs beim stark bedrohten Bucharahirsch

Auch dieses Jahr können die Zoobesucher wieder den Nanduhahn dabei beobachten, wie er seinen Küken – ganze 12 an der Zahl – zeigt, wie sie Grüne Sauce, Salat und anderes Futter picken, wie er sie wärmt, versorgt und beschützt. Nicht nur die Aufzucht, auch die Brut über 35 bis 40 Tage bewältigt er allein. Er schart mehrere Hennen um sich, die ihre Eier in ein gemeinsames Nest ablegen. Danach haben sie nichts mehr mit dem Brutgeschäft zu tun. Die südamerikanischen Nandus gehören zu den Laufvögeln wie auch die australischen Emus oder der Vogel Strauß aus Afrika. Ihr Lebensraum sind die Grassteppen. Sie haben ein gutes Seh- und Hörvermögen und erkennen ihre Feinde wie Jaguar oder Puma meist früh. Auf der Flucht erreichen sie Geschwindigkeiten von gut 50 km/h. Hierbei sind ihnen die noch recht großen Flügel nützlich, da sie mit ihrer Hilfe plötzliche Richtungsänderungen selbst in vollem Lauf ausführen können und so den Feind ins Leere laufen lassen. Die Nanduküken sind mit ihrem Vater in einem Absperrgehege im eigentlichen Nandugehege im Opel-Zoo zu beobachten, in dem sie zunächst bleiben, bis sie etwas größer geworden sind. Ebenfalls Nachwuchs gab es beim Buchara-Hirsch, einer stark bedrohten Unterart des Rothirschs. Der Opel-Zoo trägt zum Erhalt dieser Unterart durch die Teilnahme am Ex-Situ programme (EEP) bei, in dem die Zucht europaweit auf wissenschaftlicher Grundlage koordiniert wird. Der Zuchtbuchführer wird die drei Kronberger Jungtiere dann an europäische Zoos vermitteln, damit sie selbst auch wieder für genetisch gesunden Nachwuchs sorgen werden. Zunächst aber ist der Nachwuchs aber noch in Kronberg zu sehen. Wegen der Corona-Auflagen finden zurzeit keine öffentlichen Führungen statt, aber es können in der Zoopädagogik Führungen für bis zu zehn Personen (inklusive Führer) gebucht werden, in denen man den Zoo und seine Artenschutzprogramme sowie seine Tiere unter verschiedenen Aspekten kennenlernen kann. Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Sommerferien im Opel-Zoo

Erkundungstouren, Zoo-Rallyes und viele Jungtiere

Für viele lautet in diesem Jahr das Motto „Ferien zu Hause“ und es hat ganz sicher seinen Reiz, die eigene Region und deren Freizeitangebote neu zu erkunden. Im Opel-Zoo sind viele Jungtiere zu beobachten. Nun sind gleich zwei Fohlen bei den Zebras und die ersten Kälber bei den Vietnam-Sikahirschen hinzugekommen. Eine weitere besondere Attraktion sind die nun einjährigen sechs Geparden-Jungtiere mit ihrer Mutter Jamari.

Nach jeweils 12 Monaten Tragzeit brachten die beiden Zebrastuten im Opel-Zoo ihre Fohlen im Abstand von fast sechs Wochen zur Welt: bereits am 20. Mai das weibliche Fohlen Amali, am 29. Juni folgte ihr männlicher ‚Halbbruder‘ Ayo. Die beiden Jungtiere sind nun vormittags mit der Herde auf der Anlage Afrika Savanne zu sehen.

Die Veranstaltungen des Sommerprogramms und die Tierpfleger-Gespräche im Opel-Zoo können Corona-bedingt zwar nicht stattfinden, für Kleingruppen können aber wieder individuelle Führungen gebucht werden. Speziell für Familien gibt es außerdem die Zoo-Erkundungstour, ein reich bebildertes Booklet mit Rätseln und Quizaufgaben für den Zoorundgang und zu Hause. Der Kinderzooführer und die ZooApp ergänzen das Angebot zum Zoobesuch. Verschiedene Rallyes, darunter eine zur Vielfalt des Lebens, der Biodiversität, findet man zum kostenlosen Download auf der Homepage www.opel-zoo.de.

Im Opel-Zoo müssen weiterhin Auflagen beachtet und vor allem die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. In der Kassenhalle und den Toilettenräumen herrscht Mundschutzpflicht, nicht aber auf dem Zoogelände. Streichelzoo und Spielplatz mit den Grillhütten sind noch geschlossen, aber neben den Kiosken ist auch das Restaurant Sambesi wieder für die Zoobesucher geöffnet und bietet Ausflugsgastronomie an. Auch Kleingruppen können den Zoo wieder gemeinsam besuchen und Führungen buchen, detaillierte Informationen sind auf der Homepage des Opel-Zoo www.opel-zoo.de zu finden und werden ständig aktualisiert.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bilder: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“:

Das weibliche Zebra-Fohlen Amali im Opel-Zoo, hier zwei Wochen alt

Entspannte Sommerferien: Drei der sechs am 23.6.2019 geborenen Geparde im Opel-Zoo bei der Mittagsruhe

Pressekontakt:

Jenny Krutschinna                              06173-325903 83, jenny.krutschinna@opel-zoo.de

Margarete Herrmann                        06173-325903 10, margarete.herrmann@opel-zoo.de

Neu im Opel-Zoo: Rallye zur Biologischen Vielfalt Nachwuchs bei Erdmännchen und Schnee-Eulen

Seit vielen Jahren führt der Opel-Zoo für Schulklassen und Einzelbesucher kurz vor den Sommerferien Aktionstage durch, um auf die Notwendigkeit des Erhalts der Biodiversität – der Vielfalt des Lebens – aufmerksam zu machen. Corona-bedingt können diese Infostände und interaktive Stationen dieses Jahr leider nicht angeboten werden, aber die Zoopädagogen haben für die Zoobesucher eine geeignete Alternative ausgearbeitet:

Mit einer speziellen Zoo-Rallye für Familien wird die biologische Vielfalt im Opel-Zoo und die Bedeutung von Ökosystemen anschaulich. Sie kann ab Montag, dem 22. Juni an der Kasse für eine Schutzgebühr von 1,50 € erworben bzw. auf der Homepage www.opel-zoo.de heruntergeladen werden. Auf dem Rundweg durch das Zoogelände regt sie mit den kleinen Rallye-Aufgaben (ein Lösungsteil ist auch dabei!) zur genaueren Beobachtung an und zeigt, dass im Opel-Zoo zahlreiche bedrohte Tierarten gezüchtet und vielfach im Freiland wieder ausgewildert werden.

Die vielen Jungtiere, die im Sommer den Besuch im Opel-Zoo so attraktiv machen, spielen auch bei der Rallye eine Rolle. Die beiden im Mai geborenen Erdmännchen haben inzwischen den Schutz des Baus verlassen und die gesamte Gruppe begeistert durch ihr Sozialverhalten: Während die Mutter die Kleinen säugt, passen die Artgenossen gut auf, damit kein überraschender Angriff bspw. eines Raubvogels, stattfindet. Muss die Mutter selbst Nahrung suchen, so springen sie sofort als „Babysitter“ ein. Und stets hört man die Laute, mit denen sich die Tiere verständigen und ihren Gruppenzusammenhalt festigen.

Nachwuchs gibt es nun auch bei den Schnee-Eulen. Im Freiland, der arktischen Tundra, gibt es keine Bäume und so brüten sie auf dem Boden in einer Mulde, die die Henne scharrt. Sie ist es auch, die das Brutgeschäft übernimmt und da sie die Eier im Abstand von mehreren Tagen legt, sind die Geschwister unterschiedlich alt. Der Hahn versorgt seine Henne und die Jungvögel mit Nahrung.

Sowohl bei den Schnee-Eulen als auch bei den Eisfüchsen wird deutlich, dass ihre Anpassung an den unwirtlichen Lebensraum durch die schnelle Klimaveränderung diesen Tierarten zum Verhängnis werden und sie in ihrem Bestand sogar bedrohen kann. Und so verdeutlicht die Beschäftigung beispielsweise mit diesen beiden Tierarten das Ziel der Rallye: Sie soll das Verständnis wecken für die Vielfalt des Lebens und für die Notwendigkeit, diese aktiv zu schützen.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Eisfüchse

Bild: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“: Erdmännchen, geb. im Mai 2020

PRESSEMITTEILUNG 08. Juni 2020
Sieben auf einen Streich Im Mai geborene Eisfüchse jetzt im Opel-Zoo zu sehen

Neugierig sind sie und quicklebendig: Sieben junge Eisfüchse erkunden jetzt ihr Gehege im Opel-Zoo. Sie kamen am 4. Mai zur Welt, waren zunächst blind, taub, zahnlos und völlig hilflos. Inzwischen haben sie ihre Wurfhöhle verlassen; mit etwas sechs Wochen werden sie von der Muttermilch entwöhnt. Die Eltern, die ein Leben lang als Paar zusammenleben, kümmern sich gemeinsam um ihren Nachwuchs.

Als Bewohner der Tundren, Schneewüsten und eisigen Küsten nördlich des Polarkreises ist der Eisfuchs ausgesprochen gut an seine unwirtliche Umgebung angepasst. Kaum ein anderes Tier hat so ein dichtes Winterfell, keine andere Hundeart hat behaarte Pfotenunterseiten und die kurze Schnauze und kleinen Ohren mindern die Gefahr des Auskühlens in der eisigen Kälte. So ausgestattet können Temperaturen bis zu -40 ° C ohne Probleme überstanden werden. Auch von der Ernährung her sind die Polarfüchse sehr anpassungsfähig und fressen, was sie finden können: kleine Säugetiere wie Lemminge, Fische, Vögel, Eier, Aas und auch Beeren. In Jahren, in denen es nur ungenügend Nahrung gibt, pflanzen sie sich kaum fort und ihre Anzahl verringert sich. In Jahren mit vielen Lemmingen können sie dann Würfe mit über zehn Jungen haben.

Die Zeugung findet im März oder April statt. Nach einer Tragezeit von ca. 50 Tagen werden die Jungen dann im Mai oder Juni geboren. Bereits Mitte August werden sie dann zunächst vom Vater, dann auch von der Mutter verstoßen und sind in ihrem ersten arktischen Winter auf sich alleine gestellt. Mit etwa 10 Monaten sind sie geschlechtsreif und sorgen dann bald selbst für Nachwuchs.

Die drei männlichen und vier weiblichen Jungtiere im Opel-Zoo sind jetzt sehr verspielt und es ist eine Freude, sie zu beobachten.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der OpelZoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“: Junge Eisfüchse beim spielerischen Raufen im Opel-Zoo

Pressekontakt: Margarete Herrmann 06173-325903 10, margarete.herrmann@opel-zoo.de

Führungen

11/2020 Führungen für Kleingruppen im Opel-Zoo nun wieder möglich Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden Ab sofort können im Opel-Zoo wieder Führungen für Kleingruppen von bis zu 10 Personen in der Zoopädagogik gebucht werden, selbstverständlich stets unter Wahrung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Wie gewohnt geht die Führung unter Leitung eines Zoopädagogen durch das Zoogelände oder aber es können verschiedene Themen gewählt werden: So beispielsweise Jungtiere oder Afrikanische Tiere. Auch spezielle Themenbereiche wie Kommunikation, Evolution, Verhalten oder Artenschutz werden angeboten. Eine Auswahl an Themenvorschlägen ist auf der Homepage www.opel-zoo.de zu finden. Eine solche Kleingruppenführung dauert etwa 1 Stunde, kann in der Zoopädagogik gebucht werden und kostet 70 € für die Gruppe zuzüglich Eintritt (zurzeit 14,50 € pro Erwachsener). Sie kann auch als Abendführung gebucht werden. Der Preis hierfür beträgt 250 € für die Gruppe. Leider können die Kleingruppenführungen nicht für Kindergeburtstags-Feiern angeboten werden. „Wir können bei Kindergruppen unserer Verantwortung für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nicht gerecht werden“, so Dr. Martin Becker, Leiter der Zoopädagogik.

Auch Spezialführungen können nun wieder gebucht werden, allerdings aufgrund der räumlichen Verhältnisse nur zu den Giraffen, nicht zu den Elefanten oder Brillenpinguinen. An diesen Spezialführungen dürfen nur bis zu 5 Erwachsene teilnehmen, sie kosten 150 € zuzüglich Eintritt.

Selbständig, ohne Betreuung durch die Zoopädagogen beim Zoobesuch durchzuführen sind die Rallyes, die als allgemeine Familien-Rallye oder themen- und altersbezogen auf der Homepage des Opel-Zoo zu finden und herunterzuladen sind. Ein neues Angebot, das speziell den Zoobesuch von Familien begleitet, ist die Zoo-Erkundungstour, die für 2,50 € an den Kassen angeboten wird. Auch der Kinderzooführer ist dort erhältlich (3,50 €). Interessante Sachverhalte über Tiere, Artenschutz und Umwelt werden darin kindgerecht erläutert. Die Lösung die spannenden Rätsel und Quizaufgaben lassen einen Zoobesuch noch länger nachklingen. 

Die Telefonsprechstunde der Pädagogen im Opel-Zoo ist montags bis freitags von 13 bis 14 Uhr: 0617332590366. Außerhalb dieser Zeiten läuft ein Anrufbeantworter und auch über Email ist eine Kontaktaufnahme möglich: paedagogik@opel-zoo.de.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der OpelZoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“:  Eine Kleingruppen-Führung ist z.B. zu den Jungtieren möglich, hier ein Ästling vom Habichtskauz

Jungtiere im Opel-Zoo Nachwuchs bei zahlreichen Tierarten „Jungtier geboren oder geschlüpft“ – das sind immer die schönsten Nachrichten aus dem Zoo. Und diese freudigen Nachrichten gibt es zurzeit gleich vielfach aus dem Opel-Zoo. Über den Nachwuchs beim Rothalsstrauß, bei den Mufflons und den Hirschziegenantilopen wurde bereits in den Newslettern berichtet, als der Opel-Zoo noch wegen der Corona-Pandemie geschlossen war. Die Besucher können nun wieder – wenn auch mit Auflagen – ins Freigehege kommen und sich über weitere Jungtiere oder -vögel freuen. Gleich nach dem Haupteingang treffen die Besucher auf die Afrikanischen Zwergziegen, die auch von Jung und Alt gerne gefüttert werden. Die jungen Zicklein versuchen auch schon etwas von den Möhren abzubekommen, werden aber meist von den Größeren verdrängt und nehmen dann doch mit dem Heu oder der Muttermilch vorlieb. Oft kann man aber auch beobachten, wie bereits die Jungtiere auf den großen Findlingen im Gehege spielerisch ihre Kämpfe austragen oder mit mutigen Bocksprüngen über die Steine hinwegsetzen. Bei den Weißstörchen sind dieses Jahr drei Jungvögel geschlüpft, die von ihren Eltern fürsorglich gefüttert und gewärmt werden, bis sie groß genug sind, um für sich selbst zu sorgen. Ästlinge kann man inzwischen bei den Habichtskäuzen beobachten; sie haben das Nest bereits verlassen, wohingegen die Königsfasan-Henne noch beim Brüten der Eier ist. Am 26. April kamen der Trampeltierhengst Charly und am 13. Mai eine weibliche Elenantilope zur Welt. Ebenfalls im Mai wurden die ersten Mesopotamischen Damhirsche geboren. Sie liegen in den ersten Tagen gut getarnt, fast regungslos im Gras und warten, bis ihre Mutter kommt, um sie zu säugen. Bald sind sie dann in kleinen Jungtiergruppen mit ihren Müttern und Tanten unterwegs und beginnen auch schon frühzeitig mit dem Äsen. Die Mesopotamischen Damhirsche können von den Besuchern gut von Plattformen aus beobachtet werden. Ein Publikumsmagnet sind weiterhin die sechs jungen Geparde, die im Juni bereits ein Jahr alt werden und zwar die Größe ihrer Mutter Jamari erreicht haben, aber immer noch übermütig miteinander raufen und spielen…., wenn sie nicht – stets dicht aneinander gekuschelt oder sogar über- und untereinander liegend – ein erholsames Schläfchen in ihrem Außengehege halten. Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der OpelZoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“: Vier der sechs jungen Geparde beim Mittagsschlaf

Pressekontakt: Margarete Herrmann 06173-325903 10, margarete.herrmann@opel

Opel-Zoo-Besuch auch mit Auflagen ein schönes Erlebnis

Neu: Zoo-Erkundungstour für Familien statt Führungen

Am Montag, dem 4. Mai hat der Opel-Zoo wieder seine Pforten geöffnet, allerdings unter strengen Auflagen, die vor allem dafür sorgen sollten, dass die Zoobesucher Abstand halten und sich nicht zu nahe kommen. Unter anderem dürfen sich nicht mehr als 1.000 Besucher zugleich auf dem Zoogelände aufhalten.

Die Entwicklung der ersten Tage hat gezeigt, dass diese Vorgabe gut einzuhalten ist: Bereits vor Zooöffnung positionieren sich die Besucher entlang der Abstandslinien vor dem Haupteingang, um gleich bei den ersten zu sein, die die Afrikanischen Zwergziegen füttern und zu Giraffe, Erdmännchen & Co. gehen können. Im Laufe des Tages ist es dann ein Kommen und Gehen, so dass trotz insgesamt hohem Besucheraufkommen bisher noch keine Situation entstanden ist, in der Besucher vor den Toren warten mussten, bis andere das Zoogelände verlassen, damit sie selbst hineinkönnen.

Das zoopädagogische Angebot mit Führungen, Streichelzooführerschein und Familien-Workshops kann derzeit auch nicht durchgeführt werden. „Wir haben daher speziell für Familien, die jetzt verstärkt mit ihren Kindern in den Opel-Zoo kommen, eine „Zoo-Erkundungstour“ entwickelt“, so Dr. Tanja Spengler und Alexandra Schneider, die die besucherlose Zeit während der Zooschließung dafür genutzt haben. Mit der kleinen Broschüre werden Eltern und Kinder entlang des Zoo-Rundgangs zu Beobachtungen angeregt, man kann kleine Rätselaufgaben lösen und anhand von Fragen zu verschiedenen Tierarten eine Menge lernen. In dem Booklet gibt es einen Lageplan und (sicherheitshalber) auch einen Lösungsteil. Ganz sicher wird es auch nach dem Zoobesuch noch zur Hand genommen werden. Das Booklet kann für 2,50 € an den Kassen erworben werden.

So wird der vielleicht schon lang vermisste Besuch im Opel-Zoo, insbesondere für Familien mit Kindern, zu einem besonders anregenden Ereignis.

Bild: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“:

nicht nur für Familien: Mit dem neuen Booklet „Zoo-Erkundungstour“ im Opel-Zoo unterwegs

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen das Zoogelände bis 19 Uhr verlassen haben. Weitere Informationen zu den geltenden Auflagen finden Sie unter www.opel-zoo.de . Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

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„Gebisse und Zähne“ und „Tiere des Waldes“ Öffentliche Führungen im Opel-Zoo im Februar

Auch in der kühleren Jahreszeit werden im Opel-Zoo regelmäßig Öffentliche Führungen angeboten.

Auch wenn es noch schneien oder stürmen sollte, die nächste Führung findet im Warmen und Trockenen statt, nämlich in der Zooschule. Da geht es am 8. Februar um 15 Uhr um das Thema „Gebisse und Zähne“. Anhand zahlreicher Exponate erfahren die Zoobesucher, was es mit Reißzähnen, großflächigen Backenzähnen oder sich selbst schärfenden Nagezähnen auf sich hat, warum die Hyänen ein derart kräftiges Gebiss haben und wie sie es bei ihrer Beute nutzen, dass Elefanten nur vier Backenzähne gleichzeitig haben, dafür aber sechs Zahngenerationen, …. und vieles mehr.

In der zweiten Öffentlichen Führung des Monats Februar werden „Tiere des Waldes“ vorgestellt: Was fressen Hirsche, Wildkatzen & Co., wie finden sie Deckung, wie ziehen sie ihre Jungen auf? Die Führung startet am Samstag, dem 22. Februar um 15 Uhr hinter den Kassen am Haupteingang.

An allen Führungen können die Zoobesucher ohne Anmeldung und ohne Zuschlag zum Eintrittspreis teilnehmen.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“ Streifenhyäne

Weihnachtsferien im Opel-Zoo Weihnachts- und Winterrallye für die Besucher

Auf die Besucher, die in den Tagen vom 21. bis 26.12. in den Opel-Zoo kommen, wartet eine besondere Überraschung: An den Kassen liegt für sie eine Weihnachtsrallye bereit.

Im Opel-Zoo leben viele Tiere, die in der Weihnachtsgeschichte vorkommen oder die mit Weihnachtsbräuchen zu tun haben. Durch die Rallye wird das Augenmerk auf Ochs und Esel im Stall, auf die Schafe, die bei den Hirten weideten, aber auch auf die Weihnachtsgans und Rudolph mit der roten Nase und den Weihnachtsmann gelenkt und es gibt Interessantes im Zusammenhang mit Weihnachten aus biologischer Sicht zu erfahren. Die Familien, die vor und an den Feiertagen in den Opel-Zoo kommen, können sich mit Hilfe der Fragen auf den Rallyebögen sich dem Weihnachtsfest auf eine ganz besondere Weise nähern.

Die Besucher, die nach Weihnachten, in den Hessischen Winterferien in den Opel-Zoo kommen, erwartet dann die Winterrallye, mit der sie durch das Zoogelände geführt werden und Wissenswertes darüber die „Tiere im Winter“ erfahren.

Beide Rallyes sind kostenfrei. Den Eltern sei verraten, dass jeweils ein Lösungsblatt mit angehängt ist. Die Kassen im Opel-Zoo, das Zoorestaurant Sambesi und auch der Zooshop haben täglich von 9 bis 17 h geöffnet. Auch am Heiligen Abend und an Silvester ist bis 15 h geöffnet und an Neujahr ab 10 Uhr.

Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“): Rudolph, the red-nosed reindeer….., im Opel-Zoo

Neuer Kurator im Opel-Zoo Dipl. Biol. Jörg Jebram führt das Zuchtbuch für Giraffen

„Wir haben in Jörg Jebram einen erfahrenen Kurator gefunden, der das Leitungsteam des Opel-Zoo vom ersten Tag an unterstützt und den operativen Bereich in der Tierpflege verantwortlich leitet“, erklärt Zoodirektor Dr. Kauffels in einem Pressetermin. Er erläutert, dass man im Freigehege mit seiner privaten Trägerschaft personell anders aufgestellt sei als die öffentlichen Zoos. Und da er selbst für weitere drei Jahre zum Präsidenten der Europäischen Zoovereinigung EAZA gewählt wurde und zudem mit dem Bauvorhaben Panzernashörner ein weiteres größeres Bauprojekt anstehe, seien erfahrene Mitarbeiter, die sofort zu 100 % einsetzbar sind, besonders wichtig. Jörg Jebram hat am 1. Dezember 2019 als neuer Kurator/wissenschaftlicher Mitarbeiter im Opel-Zoo begonnen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Jörg Beckmann, der zum Tiergarten Nürnberg gewechselt ist und der im Opel-Zoo zunächst als Volontär begonnen hatte, verfügt Jörg Jebram über langjährige Berufserfahrung, war zuletzt 10 Jahre lang als zoologischer Assistent in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen tätig. Als Kurator im Opel-Zoo wird er sich um die operativen Aufgaben in der Tierpflege kümmern. Er ist der direkte Vorgesetzte der Tierpfleger und arbeitet eng mit der Zootierärztin zusammen, wenn es um das Wohl der Tiere geht, Untersuchungen anstehen oder Transporte in andere Zoos vorbereitet oder durchgeführt werden müssen. Mit den entsprechenden Kollegen aus anderen Zoos ist er gut vernetzt, so wie er es zuvor auch mit den Mitarbeitern des Opel-Zoo war.

Zudem hat er von der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen das europäische Zuchtbuch für die Giraffen in den Taunus mitgebracht. Es gibt zurzeit in europäischen Zoos rund 900 Giraffen in verschiedenen Unterarten. Ziel ist es mit Hilfe des Zuchtbuches dafür zu sorgen, dass die Population in den europäischen Zoos über einen langen Zeitraum von mindestens 100 Jahren genetisch gesund gehalten wird. Der Zuchtbuchführer steht in engem Kontakt mit den Zoos, die Giraffen halten, und bestimmt aufgrund der vorliegenden genetischen Daten, in welchen Zoo die Nachzuchten kommen. Dieser Koordination folgen alle Zoos, die der Europäischen Zoovereinigung EAZA angehören.

Auch wenn Jörg Jebram aufgrund seiner Tätigkeit zu „großen Tieren“ eine besondere Beziehung hat und ihm insbesondere Giraffen am Herzen liegen, so ist er ganz grundsätzlich an Flora und Fauna interessiert. „Wir wünschen ihm, dass er sich als Gelsenkirchener im Taunus gut einlebt und sich hier auch wohl fühlt“, so der Zoodirektor.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“): Jörg Jebram mit den Rothschildgiraffen Katharina und Maud

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Opel-Zoo und Förderverein auf dem Kronberger Weihnachtsmarkt:

Streichelzoo, Punsch und Zoo-Honig

Der Stand des Opel-Zoo auf dem Kronberger Weihnachtsmarkt am 7. und 8. Dezember 2019 hat mittlerweile eine lange Tradition. An der Ecke Katharinen-/Friedrich-Ebert-Straße sind die Zwergziegen und Schafe in einem kleinen Streichelzoo eine große Attraktion, vor allem für die Kinder. Für sie wird auch wieder leckerer Kinderpunsch ausgeschenkt.

Die Erwachsenen können sich währenddessen bei einem Becher Glühwein über die neue Katta-Vari-Anlage informieren, die im nächsten Jahr im Opel-Zoo entsteht. Deren Bau ist auch das aktuelle Förderprojekt der Freunde und Förderer des Opel-Zoo“. Der Förderverein unterstützt auch dieses Jahr wieder die Zoomitarbeiter, die auf dem Weihnachtsmarkt Honig aus dem Freigehege und Samen zum Aussäen für blühende Insektenweiden in ausreichender Anzahl am Stand anbieten. Auch im Zooshop des Opel-Zoo findet man diese besonderen Weihnachtsgeschenke neben Kuscheltieren, Büchern, Spielen und vielem mehr rund um das Thema Tier.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Kassen-Öffnungszeiten an den Feiertagen: 24.12. 9 bis 15 Uhr, 25. und 26.12. 9 bis 17 Uhr, Silvester 9 bis 15 Uhr und an Neujahr von 10 bis 17 Uhr. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“)

Bald auch im Opel-Zoo: Katta-Lemuren

Der Nikolaus im Opel-Zoo am 8.12. um 14 h Öffentliche Führung zu den Hirschen am 14.12. um 15 h

Viele Besucher schätzen den Winter zum Besuch des Freigeheges, da sie mit mehr Muße die Tiere beobachten können.    Im Advent gibt es interessante Veranstaltungen im Opel-Zoo: 

Am Sonntag, dem 8. Dezember kommt der Nikolaus um 14 Uhr, geht mit den Besuchern zu den Tieren und bringt den Kindern sogar noch eine Überraschung mit. 

Nicht nur um „Rudolph“, sondern allgemein um die „Rentiere und andere Hirsche“ geht es bei der letzten Öffentlichen Führung des Jahres 2019, die am Samstag, dem 14.12. um 15 Uhr am Treffpunkt am Haupteingang startet. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich und sie sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Kassen-Öffnungszeiten an den Feiertagen: 24.12. 9 bis 15 Uhr, 25. und 26.12. 9 bis 17 Uhr, Silvester 9 bis 15 Uhr und an Neujahr von 10 bis 17 Uhr. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“) Europäisches Waldrentier

 Pressekontakt:  Jenny Krutschinna  06173-325903 83, jenny.krutschinna@opel-zoo.de Margarete Herrmann  06173-325903 10, margarete.herrmann@opel-zoo.de

Man lernt nie aus: Pinguin-Workshop im Opel-Zoo

Zoos arbeiten kontinuierlich daran, die Haltung von Wildtieren in menschlicher Obhut immer weiter zu verbessern. Dazu sind Weiterbildung und Wissensaustausch von Tierpflegern unerlässlich. Am vergangenen Wochenende fand daher auf Initiative der Pinguin-Pfleger des Freigeheges ein PinguinWorkshop im Opel-Zoo statt. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Zootierpfleger e.V. organisiert und von mehr als 50 Teilnehmer aus über 25 Zoos besucht.

Pinguine gehören zu den beliebtesten Zootieren: Die possierlichen Frackträger werden von Jung und Alt gerne beim Tauchen, Sonnenbaden und Brüten beobachtet und die kommentierte Fütterung ist für viele Besucher eines der Highlights des Zoobesuchs. Aber auch wenn es einfach aussieht, die artgerechte Haltung von Pinguinen ist nicht trivial und erfordert hohes Fachwissen.

Zum Glück ist durch die dreijährige Ausbildung zum Zootierpfleger und die Zusammenarbeit mit Veterinären und Biologen ein guter Grundstein gelegt. Um sich aber kontinuierlich zu entwickeln und höchste Standards bei der Zootierhaltung zu garantieren, ist der Wissensaustausch untereinander für Zoologische Gärten unerlässlich. 

Der Workshop im Opel-Zoo wurde durch vier informative Vorträge über Haltungsaspekte in verschiedenen Zoos sowie der Vorstellung des Forschungsprojekts „Hearing in Penguins“ („Hörvermögen von Pinguinen“), das von der Stiftung Deutsches Meeresmuseum mit weiteren Projektpartnern betrieben wird, eingeleitet. Nach einer Begehung der Kronberger Pinguin-Anlage und einem Zoorundgang konnte dann weiteres Fachwissen in den Arbeitsgruppen „Beringung“, „Vitaminfisch“ und „Nisthöhlen“ erworben werden und es fand ein reger Erfahrungsaustausch statt. Sonntags klang der Workshop mit einem Besuch der 2019 eröffneten Anlage für Humboldt-Pinguine im Zoo Frankfurt aus; ein schönes Beispiel für die gute Kooperation innerhalb der Zoo-Welt. Der Opel-Zoo bedankt sich bei allen Organisatoren, Helfern und Teilnehmern für den gelungenen und lehrreichen Pinguin-Workshop.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9-17 Uhr geöffnet. Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bild (frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“): Mehr als 50 Pinguin-Tierpfleger nahmen am Workshop im Opel-Zoo teil

Laternenführung am 16.11. um 16 Uhr im Opel-Zoo Mit Laternen und Martinsliedern zu den Tieren

Zu den traditionellen Führungen im Opel-Zoo gehört die Laternenführung, die dieses Jahr am Samstag, dem 16.11. um 16 Uhr am Treffpunkt am Haupteingang startet.

Zoopädagogin Dr. Tanja Spengler geht mit den Teilnehmern der Führung zu den Tieren im Opel-Zoo. Vorbei an Ziegen und Schafen geht es zu den Gänsen, die sich äußerst wachsam lautstark schon von Weitem bemerkbar machen. Aber auch exotische Tiere kommen nicht zu kurz und so endet die Führung dann bei den Elefanten, deren Anblick auf der großen Außenanlage in der Dämmerung für alle immer ein besonderes Erlebnis ist. Die Kinder können zu dieser Führung mit ihren Laternen kommen und mit Musikbegleitung (und einer kleinen textlichen Vorlage für die Erwachsenen!) die bekannten Laternen- und Martinslieder singen.

Im Anschluss an die Führung gibt es Gelegenheit auf der großen Terrasse am unteren Eingang noch einen Kinderpunsch oder einen Glühwein zu trinken, eine Waffel zu essen und sich an den Feuerkörben ein wenig aufzuwärmen. „Wir sind gespannt, ob viele Kinder auch wieder wie in den letzten Jahren selbstgebastelte Laternen in Tierformen mitbringen“, freut sich die engagierte Zoopädagogin.

Die zweite öffentliche Führung des Monats November am Samstag, dem 23.11.2019 um 15 Uhr handelt vom „Farbenspiel im Tierreich“. Auch sie startet am Treffpunkt am Haupteingang.

Beide Führungen sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Opel-Zoo: Giraffenbulle Gregor ist tot

In der Nacht von Sonntag auf Montag, den 21. Oktober ist Rothschildgiraffe ‚Gregor‘ im Opel-Zoo gestorben. Die Tierpfleger fanden ihn am Montagmorgen bei Dienstbeginn tot in seiner Box im Giraffenhaus liegend.

Der 13-jährige Gregor hatte die Futter- und Wasseraufnahme eingestellt und war bereits einige Wochen in tierärztlicher Behandlung. Um die genaue Todesursache zu ermitteln, wurde die Giraffe (in der Veterinärpathologie an der Universität) in der Pathologie des Landesbetrieb Hessisches Landeslabor Gießen untersucht. Dort wurde zunächst festgestellt, dass sich aufgrund einer Funktionsstörung des Darms die Nahrung im Verdauungstrakt angestaut hatte, was letztlich zum Tod führte. Die genaue Ursache dafür hofft man nun über die noch ausstehenden histologischen Untersuchungen herausfinden zu können.

Gregor wurde am 7. Januar 2006 im Opel-Zoo geboren und gehörte zu den Tieren, die seit deren Einweihung im selben Jahr auf der Anlage Afrika Savanne lebten. Mit seiner Höhe von über 5,50 Metern war er für die Zoobesucher von den anderen Tieren der Gruppe gut zu unterscheiden. Wer ihm aus größerer Nähe begegnet ist, etwa „auf Augenhöhe“ im Giraffenhaus oder bei einer Spezialführung im Opel-Zoo, dürfte Gregor in eindrücklicher Erinnerung behalten.

Gregors Elterntiere waren Jacqueline und George, die ebenfalls lange Zeit zu den bekannteren und bei den Zoobesuchern beliebten Tieren im Opel-Zoo gehörten. Er selbst sorgte regelmäßig für weitere Nachkommen: erst im Mai und September hatten die Giraffenkühe Maud und Katharina die Jungtiere Madiba und Kiano zur Welt gebracht. Insgesamt hatte Gregor 17 Nachkommen und trug damit auch zur Erhaltung der bedrohten Unterart der Rothschildgiraffen bei.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.