VCW

Kaderumbruch: VCW vermeldet Abgänge

Die bewegende Saison 2021/2022 ist vorbei,  zumindest für den im Meisterschaftsviertelfinale ausgeschiedenen VC Wiesbaden. Während Stuttgart und Potsdam noch um den Titel kämpfen, herrscht in der Geschäftsstelle an der Kleinen Schwalbacher Straße 7 in Wiesbaden schon wieder reges Treiben. Für Geschäftsführer Christopher Fetting, Teammanagerin Simona Vedrödy und Headcoach Benedikt Frank gilt es unter Hochdruck, neue Spielerinnen zu sichten, ärztliche Gutachten zu organisieren, Konditionen zu verhandeln und neue Verträge zu formulieren. Dazu gehört freilich auch, Athletinnen zu verabschieden, die in der kommenden Saison für andere Klubs spielen werden oder ihre sportliche Laufbahn beenden.

Abgänge

Justine Wong-Orantes (Libera): Die 26-jährige US-Amerikanerin spielte drei Jahre in der 1.Volleyball Bundesliga Frauen, zwei davon beim VCW. Ihren Karrierehöhepunkt erlebte sie im Sommer 2021, als sie mit dem US-Team die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio gewann. Die 1,68 Meter große Kalifornierin konnte wegen des Auslandseinsatzes in Japan erst später in die Vorbereitung mit dem VCW einsteigen, bestärkte ihre Mannschaft dann aber schnell als Leaderin und Ko-Kapitänin. „Wir sind stolz und dankbar, dass wir Justine auch nach ihrem Medaillen-Sieg noch ein weiteres Jahr in unserem Team haben durften.“

Laura Künzler (Außenangriff): Die 25-jährige Kapitänin des VCW und der Schweizer Nationalmannschaft wird sich in der kommenden Saison einem anderen Verein in der 1. Volleyball Bundesliga anschließen. Die Punktegarantin und siebenmal mit Gold ausgezeichnete MVP ist nach Aussage von Benedikt Frank beim VCW „persönlich, aber auch spielerisch gereift. Es war klar, dass sie sich als Top-Scorerin der Hauptrunde für einen Klub mit mehr Möglichkeiten und spielerischer Breite empfiehlt.“ 

Pia Leweling (Außenangriff):  Die 24-Jährige kam im vergangenen Jahr von Kanti Schaffhausen (Schweiz) zum VCW. Benedikt Frank: „Sie hat sich hier toll weiterentwickelt und war sehr wertvoll für unser Team. Das weckt natürlich auch Begehrlichkeiten.“ 

Květa Grabovská (Zuspiel): Der VCW war für die junge Tschechin die erste Auslandsstation. Als 19-Jährige musste das Talent sofort Verantwortung übernehmen, weil sich die US-Amerikanerin Erica Handley früh an der Hand verletzte und darum keine Rolle mehr spielen konnte. Benedikt Frank: „Květa ist an dieser unerwarteten Herausforderung beeindruckend gewachsen. Das ist logischerweise auch anderen Klubs in der Liga nicht verborgen geblieben.“ 

Jaimeson Tierra Lee (Zuspiel): Die 23-jährige Texanerin wurde während der laufenden Saison im November nachverpflichtet. Frank: „Sie hatte ihre Aufgabe zur Unterstützung von Květa Grabovská bzw. Kompensation von Erica Handley schnell angenommen und das Team gut unterstützt.“

Anna Wruck (Mittelblock): Die 29-jährige US-Amerikanerin mit deutschen Wurzeln spielte zwei Saisons für den VCW. Sie blickt auf eine lange Karriere mit vielen Auslandsstationen zurück (seit 2007 Neuseeland, Ungarn, Portugal, Finnland, Deutschland). Grund genug für die 1,88 Meter große Mittelblockerin, zunächst eine Auszeit zu nehmen, um Zeit mit der Familie in den USA zu verbringen. 

Dalila-Lilly Topic (Mittelblock): Die 24-jährige Schwedin galt als eine der besten Blockerinnen Schwedens, als sie 2021 zum VCW kam. Wiesbaden war ihre erste Auslandsstation. Beim VCW konnte sie sich zur besten Blockspielerin der Hauptrunde der 1. Volleyball Bundesliga entwickeln. 

Fazit

VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting: „Der VCW hat eine sehr gute Saison gespielt. Das Erreichen des Viertelfinales war nach den schweren ersten Monaten mit vielen Verletzungen und mehreren Corona-Auszeiten nicht selbstverständlich, obwohl wir die Playoffs bereits vor dem Start der Hinrunde als Ziel ausgegeben hatten. Das Trainerteam mit Benedikt Frank an der Spitze hat es in bemerkenswerter Weise verstanden, Athletik und Konzentration auch in kritischen Phasen gezielt zu steuern. Der VCW schafft es immer wieder, talentierte Spielerinnen nach Wiesbaden zu holen. Wir haben uns nun auch wieder einen guten Ruf als Ausbildungsverein erarbeitet. Das bedeutet zugleich, dass wir immer mal wieder Spielerinnen, die wir gern weiter im VCW-Trikot gesehen hätten, an sportlich und finanziell besser positionierte Klubs in unserer Liga abgeben müssen. Das schmerzt zuweilen, aber schärft auch den Blick für neue Perspektiven auf dem Spielerinnenmarkt. Wir formieren derzeit den neuen Kader und freuen uns, dass mit Lena Große Scharmann bereits eine Leistungsträgerin verlängert hat. Abschließend danke ich allen Spielerinnen – auch im Namen der ganzen VCW-Familie – herzlich für diese Saison und wünsche insbesondere unseren zu verabschiedenden Spielerinnen für ihre weiteren sportlichen Schritte das Allerbeste.“ 

Weitere Infos zum Kader folgen zeitnah.

Kein Volleyballwunder: VCW ausgeschieden

Mit einem 0:3 im Viertelfinalrückspiel der 1. Volleyball Bundesliga Frauen verabschiedete sich der VC Wiesbaden für diese Saison von den rund 1.200 Fans in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Wie schon am Mittwoch musste sich das Team von Headcoach Benedikt Frank dem Dresdner SC ohne Satzgewinn geschlagen geben. 18:25, 23:25, 22:25 hieß es am Ende; damit ist der VCW aus dem Rennen um die deutsche Meisterschaft ausgeschieden. Dresden zieht nach den zwei Siegen ins Halbfinale gegen Stuttgart ein. Trotz des klaren Ergebnisses boten die Wiesbadenerinnen dem favorisierten Tabellenzweiten am Samstagabend ordentlich Paroli. Als MVP der Partie wurden Linda Bock (DSC, Außenangriff) und Liza Kastrup (VCW, Diagonalangriff) ausgezeichnet. 

Im ersten Satz untermauerte der DSC seine Favoritenrolle früh mit einer 8:1-Führung. Erst ein Doppelblock von Tanja Großer und Lilly Topic zum 2:8 unterbrach den Lauf auf der anderen Netzseite. Wie bereits in der ersten Viertelfinalpartie glänzte der DSC mit einer gut eingestellten Block-Feldabwehr und entschärfte ein ums andere Mal die VCW-Angriffe. Auch eine von Cheftrainer Benedikt Frank veranlasste taktische Auszeit beim Spielstand von 10:16 führte die Wiesbadenerinnen nicht in die Erfolgsspur. Tanja Großer brachte ihr Team nochmal auf 13:17 heran, aber die Dresdnerinnen behielten die Nerven. Am Ende besiegelte ein Fehlaufschlag von Laura Künzler den 25:18-Satzgewinn für die Gäste. 

Der zweite Satz gestaltete sich deutlich offener. Der DSC ging zunächst früh 4:1 in Führung – aber durch starke Aufschläge von Laura Künzler stand es schnell 4:4, was auf den Rängen lautstark gefeiert wurde. Auch das Trainergespann Benedikt Frank und Christian Sossenheimer ballte die Fäuste. Beim 12:9 war der VCW endgültig in der Partie angekommen. Die Auszeit auf DSC-Seite führte dann aber direkt zu zwei eigenen Punkten (12:11). Beide Teams lieferten sich einen spannenden Schlagabtausch und wussten durch verbesserte Effizienz im Angriff und stabile Annahmen zu gefallen. Bis zum 20:20 war die Partie offen, aber wieder hatten die Dresdnerinnen in der Crunchtime den längeren Atem. Die Spielerinnen von Cheftrainer Alexander Waibl nutzten Wiesbadens vergebene Chancen konsequent zum Gegenangriff. Zwar hatte der VCW beim 23:24 dank eines druckvollen Aufschlags die Chance auf den Ausgleich, aber ein direkt angegriffener Overpass segelte an der Seitenlinie vorbei ins Aus. Ergebnis: 25:23 für den Dresdner SC. Wiesbaden hatte am Satzgewinn geschnuppert, vermochte den Sack auf der Ziellinie jedoch nicht zuzumachen. In diesem Abschnitt sorgte insbesondere die spätere MVP Liza Kastrup im Angriff über die Diagonale für entscheidende Impulse, und auch Anna Wruck setzte Akzente.

Im dritten Satz legten beide Teams noch einmal alles in die Waagschale. Die begeisterten Zuschauer sahen überragende Abwehraktionen mit spektakulären Bodenkratzern. Beim 10:7 lag der DSC mit drei Punkten in Führung, doch der VCW glich nach einem platzierten Angriff von Pia Leweling auf 10:10 aus. Über 17:14 und 18:15 hielt Dresden den Drei-Punkte-Vorsprung dann aufrecht. Getragen von den 1.193 Fans kämpften sich die Wiesbadenerinnen noch einmal auf 21:22 heran. In der entscheidenden Crunchtime setzte sich dann aber erneut die Qualität des Favoriten durch. Benedikt Frank machte beim 21:24 nochmals von der Challenge Gebrauch, um einen Block-Touch der Dresdnerinnen überprüfen zu lassen. Ohne Erfolg: Auf beiden Bildschirmen oberhalb der Ränge sah man in der Review den Spielball deutlich ohne Blockberührung ins Aus fliegen. Zwei Ballwechsel später besiegelte ein risikoreicher, aber zu lang geratener Aufschlag von Liza Kastrup endgültig die 0:3-Niederlage der Hessinnen. Fazit: Dresden präsentierte sich in den zwei Viertelfinalpartien konstanter, cleverer und abgebrühter. Die Zuschauer verabschiedeten beide Teams mit lautem, lang anhaltendem Beifall.

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank gratulierte zunächst dem Dresdner SC zum „überzeugenden Sieg“, bevor er sich ans Publikum und die Spielerinnen wandte. „Wir wollten unbedingt die schwache Leistung vom Hinspiel vergessen machen, was uns heute zumindest phasenweise gelungen ist. Zum Satzgewinn hat es aber nicht gereicht, weil Dresden schlichtweg die besseren Lösungen gefunden hat. Es war für alle eine schwierige Saison, und bei uns haben viele junge Spielerinnen ihre erste Saison absolviert. Dennoch haben wir unser großes Ziel erreicht – das Viertelfinale. Aber ich bin schon traurig, dass jetzt die Reise zu Ende ist.“

Auch Laura Künzler (Außenangriff) nahm nach dem Schlusspfiff das Mikrofon in die Hand. „Wir konnten zwar am Ende kein Volleyballwunder realisieren, aber wir haben eine unglaubliche Saison gespielt. Es war einfach toll, hier vor der besonderen Kulisse anzutreten. Die blaue Wand motiviert ungemein“, sagte die sichtlich bewegte Kapitän des VCW und der Schweizer Nationalmannschaft.

Auch VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting verwies auf das Erreichen des Saisonziels: „Wir wollten in die Playoffs, und das haben wir trotz vieler Verletzungen, Corona-Ausfälle und Spielverlegungen geschafft.“ Einen besonderen Dank richtete er an Trainergespann, Ärzte und Physios, Staff, Ehrenamtliche und Fans. „Es war ein emotionaler Abend, der Lust auf die kommende Saison macht“, so Christopher Fetting. Für ihn geht die Arbeit indes weiter: Derzeit laufen Vertragsgespräche auch mit neuen Spielerinnen.

~~~~~~~~~~~~~~   Souveränes 3:0 zum Ende der Hauptrunde   

(VCW / Wiesbaden / 27.03.2022) Zum Abschluss der Hauptrunde der 1. Volleyball Bundesliga Frauen brachte der VCW noch einmal eine starke Leistung aufs Parkett. Durch den 3:0-Triumph (25:18, 25:11, 25:22) gegen NawaRo Straubing springen die Wiesbadenerinnen zwischenzeitlich sogar auf Platz sechs der Tabelle, weil die Ladies in Black Aachen zeitgleich ihr Match gegen Erfurt überraschend verloren. Der Einzug ins Viertelfinale der Playoffs stand für den VCW bereits vor der Partie gegen die Niederbayerinnen fest. Als MVP wurden VCW-Libera Justine Wong-Orantes und NawaRo-Diagonalangreiferin Marie Hänle ausgezeichnet.  Zu Beginn der Partie konnte der VCW die Gegnerinnen mit starken Aufschlägen unter Druck setzen. Beim 8:4 hatte man erstmals einen Vier-Punkte-Vorsprung. Die Straubingerinnen stellten sich dann besser auf die Gastgeberinnen ein, mussten aber beim 11:15 wieder einem Vier-Punkte-Rückstand hinterherlaufen.   Beim 18:17 wurde es aus Wiesbadener Sicht nochmal eng. In der Crunchtime zog der VCW das Tempo aber noch einmal an. Laura Künzler machte den Satzgewinn zum 25:18 mit einem krachenden Blockpunkt klar.   Der zweite Satz wurde zur deutlichen Angelegenheit für den VCW. Nach einer frühen 5:1-Führung konnte das Team von Headcoach Benedikt Frank den Vorsprung über 11:4, 15:6 und 20:9 ausbauen. Dank überzeugender Block-Feldabwehr und vieler couragierter Angriffe wurde der zweite Satz mit 25:11 ohne große Gegenwehr beendet. Der letzte Punkt resultierte aus einer Netzberührung der Gäste.  Im dritten Satz lieferten sich beide Mannschaften dann ein überraschend umkämpftes Duell. Durch starke Abwehraktionen, auch durch die erst 17-jährige Antonia Herpich vorgetragen, brachten sich die Straubingerinnen wieder in Stellung. Beim 15:12 hatte die Truppe von Trainer Bart Jan van der Mark einen Drei-Punkte-Vorsprung herausgespielt. Besonders Marie Hänle, die spätere MVP, wusste in dieser Phase im Angriff zu überzeugen. Erst in der Crunchtime sorgte ein von Benedikt Frank veranlasster Diagonalwechsel von Liza Kastrup zu Jaimeson Lee für entscheidende Impulse. Der VCW machte weniger Angriffsfehler als noch zuvor und ebnete sich so den Weg zum finalen Satzgewinn (25:22).  VCW-Co-Trainer Christian Sossenheimer: „Dieses Match haben wir mehr oder weniger sicher nach Hause gebracht; die drei Punkte waren eingeplant. Die Straubingerinnen haben zwar im dritten Satz gut gefightet und wir hatten ein paar Fehler im Angriff, aber ich war relaxed.“  VCW-Cheftrainer Benedikt Frank nahm zum Ende der Hauptrunde Stellung: „Wir hatten einen klaren Plan. Der sah vor, dass wir in der Rückrunde unsere Form steigern und konstanter spielen. Die Periodisierung und die Belastungssteuerung haben gepasst – trotz der längeren Auszeit, die Kraft gekostet hat. Zwölf Siege aus 22 Spielen sind eine super Ausbeute. Bemerkenswert ist, dass wir es geschafft haben, die hohen Ansprüche, die vor der Saison aufkamen, zu vereinen. Jetzt bereiten wir uns auf die Playoffs vor und rechnen uns durchaus etwas aus. Gegen alle möglichen Gegner im Viertelfinale, also Dresden, Potsdam oder Schwerin, haben wir mindestens einmal in dieser Saison gewonnen.“   Nächste Termine: Playoff-Viertelfinale – Begegnungen noch offen
Hinspiele: 05.04. oder 06.04. 2022 (Dienstag oder Mittwoch)  
Rückspiele: 08.04. oder 09.04.2022 (Freitag oder Samstag)  Der VCW Wiesbaden tritt zunächst auswärts an und hätte bei einem 1:1 nach Spielen das Entscheidungsmatch (12. oder 13.02.2022) wieder auswärts zu absolvieren.   Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e.V. wurde 1977 gegründet und ist spezialisiert auf Frauen- und Mädchenvolleyball. Die professionelle Damen-Mannschaft ist seit 2004 ohne Unterbrechung in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen vertreten und spielt ihre Heimspiele in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, im Herzen der hessischen Landeshauptstadt. 
Die bislang größten sportlichen Erfolge des VC Wiesbaden sind der Einzug in das DVV-Pokalfinale in der Saison 2012/2013 und 2017/2018 sowie die Deutsche Vizemeisterschaft in der Saison 2009/2010. Auch die erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist Teil des VCW. Aktuell bestehen über 30 Nachwuchs-Teams, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Titel bei überregionalen Volleyball-Meisterschaften sowie im Beachvolleyball erkämpften. Als Auszeichnung dafür erhielt der VC Wiesbaden im Jahr 2016 das „Grüne Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). 
Der VC Wiesbaden ist Lizenzgeber der unabhängigen VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH, die die Erstliga-Mannschaft stellt. Der Verein ist zudem Mitglied der Volleyball Bundesliga (www.volleyball-bundesliga.de) sowie des Hessischen Volleyballverbands (www.hessen-volley.de). Das Erstliga-Team wird präsentiert von den Platin-Lilienpartnern ESWE Versorgung (www.eswe.com) und OFB Projektentwicklung (www.ofb.de). Text- und Bildmaterial stehen honorarfrei zur Verfügung – beim Bild gilt Honorarfreiheit ausschließlich bei Nennung des Fotografen. Weitere Pressemitteilungen und Informationen unter: www.vc-wiesbaden.de Wenn Sie künftig keine weiteren Presseinformationen von der VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH erhalten möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an presse@fgundh.de. Vielen Dank. Attachments Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de Pia.jpg Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de team.jpg Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de Tanja.jpg Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de mvp.jpg   Pressemitteilung des VC Wiesbaden im Dateiformat PDF VCW_PM_2022-033_NawaRo-Rückrunde_Nachbericht.pdf Pressemitteilung des VC Wiesbaden im Dateiformat docx VCW_PM_2022-033_NawaRo-Rückrunde_Nachbericht.docx

VCW: Nach Straubing in die Playoffs 

Nachdem sich der VCW das Ticket für die Playoffs vor einer Woche vorzeitig gesichert hat, gastiert nun NawaRo Straubing am Samstag (19:00 Uhr) in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Mit einem Sieg in der letzten Hauptrundenpartie der 1. Volleyball Bundesliga Frauen würden die Wiesbadenerinnen den siebten Rang in der Tabelle festigen. 

Am 05. April 2022 beginnen die Playoffs. Dann treten die besten acht der zwölf Teams der Hauptrunde im Viertelfinale zu den Hinspielpartien an. Der Modus sieht vor, dass der Tabellenachte gegen den Tabellenersten spielt. Unangefochten an der Spitze steht Allianz MTV Stuttgart. Sollte der VCW Siebter bleiben (derzeit 30 Punkte bei 21 Spielen), wird gegen den Tabellenzweiten gepunktet – um diesen Platz kämpfen derzeit noch Potsdam, Schwerin und Dresden.

NawaRo Straubing mischt dann im Gegensatz zum VCW nicht mehr mit. Sieben Punkte aus 21 Spielen erreichte das ehemalige Team von VCW-Headcoach Benedikt Frank bisher, das bedeutet Platz elf in der Ligatabelle vor Schlusslicht Neuwied (ein Punkt). Der niederländische Cheftrainer Bart Jan van der Mark wusste seine Mannschaft zuletzt allerdings noch einmal besonders zu motivieren: Im Tiebreak konnte man den Tabellensechsten Ladies in Black Aachen bezwingen – zweifellos eine große Überraschung.

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank: „Das Spiel gegen meinen Ex-Verein ist für mich natürlich eine besondere Partie und zugleich ein Gradmesser. Straubing hat interessante Spielerinnen in den Reihen, etwa Libera Amber de Tant sowie Sina Fuchs und Julia Brown im Außenangriff. Zudem sorgt die junge Niederländerin Puck Hoogers, die zuletzt als Diagonalangreiferin gespielt hat, für viele Punkte. Das macht viel her, auch wenn bisher die Konstanz im Team fehlte. Wir sind vorbereitet und wollen drei Punkte mitnehmen.“

26. März 2022: keine Kapazitätsbeschränkungen 

Aufgrund der zum 20. März erlassenen Lockerungen kann die Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit wieder von 2.100 Zuschauern besucht werden. „Wir sind uns der anhaltenden Zurückhaltung der Zuschauer bewusst. Darum berücksichtigen wir bei der Platzverteilung weiterhin die Abstandsregelung. Die Stimmung war aber auch bei reduzierter Auslastung zuletzt wieder ein riesiger Motivationsfaktor für unsere Spielerinnen. Wir hoffen nun, vor möglichst vielen begeisterten Fans die Hauptrunde mit einem überzeugenden Heimsieg abzuschließen zu können“, sagt VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting. 

Es gilt 2G-Plus sowie Maskenpflicht in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Die Partie wird wie gewohnt kostenpflichtig auf sport1extra.de übertragen.

Für alle Gäste, die die Partie live erleben möchten: Tickets ab 9,00 EUR sind online unter www.vc-wiesbaden.de/tickets und auch an der Abendkasse erhältlich.

Nächste Termine:

Playoff-Viertelfinale – Begegnungen noch offen

Hinspiele: 05.04. und 06.04.2022 (Dienstag und Mittwoch)  

Rückspiele: 08.04. und 09.04.2022 (Freitag und Samstag) 

VCW auswärts in Potsdam gefordert

Der durcheinandergewirbelte Spielplan der 1. Volleyball Bundesliga Frauen hält eine weitere Kuriosität für den VCW und den SC Potsdam bereit. Innerhalb von acht Tagen treffen beide Teams am Samstag (19.03.2022; 19:00 Uhr) in der Hauptrunde erneut aufeinander. Nach dem überraschenden 3:0-Erfolg der Wiesbadenerinnen am vergangenen Freitag in heimischer Halle am Platz der Deutschen Einheit reist das Team von Headcoach Benedikt Frank nun in die brandenburgische Landeshauptstadt. Das Match in der MBS Arena wird für alle Fans auf sport1extra.de (kostenpflichtig) übertragen. 

Benedikt Frank: „Potsdam wird sehr aggressiv starten. Das Team ist nach dem verlorenen Spiel gegen uns auf Revanche aus. Allerdings muss unser Gegner seine Schäfchen erst einmal zusammenzählen, auch wenn sich die Form von Tag zu Tag nach der Pause steigert. Wir müssen von Beginn an dagegenhalten.“ 

Im Duell der Landeshauptstädte setzte sich der SC Potsdam am Mittwochabend mit 3:1 bei Schwarz-Weiss Erfurt durch und rückte damit wieder auf den zweiten Rang in der Hauptrundentabelle vor. Der VCW belegt weiterhin den 7. Platz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt (Platz eins bis acht).

Die Wiesbadenerinnen bestritten ihre letzte Partie am vergangenen Sonntag in der SAP Arena in Mannheim gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart vor 2.834 Fans und boten dabei eine couragierte Leistung. „Diesen Drive nehmen wir mit in die Auswärtspartie in Potsdam“, sagt VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting.


Die nächsten Termine:

16.03.2022 (Mittwoch; 19:30 Uhr): VCW – VC Neuwied
 Sporthalle am Platz der deutschen Einheit in Wiesbaden

19.03.2022 (Samstag; 19:00 Uhr): VCW – VfB Suhl

26.03.2022 (Samstag; 19:00 Uhr): VCW – NawaRo Straubing
 Sporthalle am Platz der deutschen Einheit in Wiesbaden

3:0! Bravouröse Leistung gegen Potsdam 

Mit einer starken Performance kehrte der VCW gegen den SC Potsdam wieder in die Erfolgsspur zurück. Ein 3:0-Sieg (25:23, 25:17, 25:20) stand nach 92 Minuten zur Freude der 591 Fans in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit zu Buche. Als MVP wurden Laura Künzler (26 Punkte) und Maja Savic (10 Punkte) ausgezeichnet. 

Während die Wiesbadenerinnen sich nach ihrer coronabedingten Pause langsam wieder in Form spielen, haben die Gäste eindeutig noch mit den Nachwirkungen ihrer Trainings- und Spielpause zu kämpfen. Im ersten Satz konnten die Potsdamerinnen ihre Physis insbesondere im Angriff noch ausspielen. Sie verlangten der Wiesbadener Feldverteidigung um die starke Libera Justine Wong-Orantes alles ab. Aber der VCW hatte die passenden Antworten parat: Mit hohem Aufschlagdruck endete ein spannender Fight mit dem besseren Ende (25:23) für die Gastgeberinnen.

Im zweiten Satz erarbeitete sich der VCW eine frühe Führung, die bis zum Ende des Satzes nicht abreißen sollte: Über 9:5, 11:6, 18:12, 23:15 und 25:17 zeigte die Truppe von Headcoach Benedikt Frank in allen Elementen eine bemerkenswerte Performance, die den Potsdamerinnen große Schwierigkeiten beim Spielaufbau bereitete. 

Die Zuschauer erlebten im dritten Satz den besseren Start für Potsdam, das sich durch starke Blockaktionen zurück ins Spiel kämpfte. Beim Spielstand von 10:12 musste SCP-Außenangreiferin Tatjana Bokan verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Aufgrund mangelnder Wechseloptionen schickte Guillermo Naranjo Hernández Zuspielerin Madison Lilley als Ersatz aufs Feld. Diese Chance nutzte der VCW geschickt – der Rückstand konnte in eine Führung umgewandelt werden. Beim 18:17 aus VCW-Sicht kehrte Tatjana Bokan wieder ins Spiel zurück, vermochte ihrem Team allerdings keine entscheidenden Impulse mehr zu verleihen. Mit 25:20 sicherten sich die Wiesbadenerinnen auch den dritten Satz und damit den vielumjubelten 3:0-Sieg. 

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank: „Solche Abend sind einfach schön! Wir haben konsequent gespielt, stabil aufgeschlagen, gut geblockt und den Gegner nicht ins Rollen kommen lassen. Květa Grabovská hat gut verteilt, und Laura Künzler hat 26 gewaltige Punkte gemacht – das entspricht einem Satz. Aber wir müssen ehrlich sein: Potsdam konnte nach der Coronapause noch nicht die gewohnte Power entfachen.“

HK Pictures

Die nächsten Termine:

06.03.2022 (Sonntag; 14:00 Uhr): VCW – Allianz MTV Stuttgart
SAP Arena, Mannheim 

12.03.2022 (Samstag; 19:00 Uhr): SC Potsdam – VCW  

16.03.2022 (Mittwoch; 19:30 Uhr): VCW – VC Neuwied  
Sporthalle am Platz der deutschen Einheit in Wiesbaden

VCW gegen SC Potsdam 

Der Spielplan der 1. Volleyball Bundesliga Frauen wird aufgrund gehäufter Coronainfektionen innerhalb der Teams ordentlich durcheinandergewirbelt. Anstelle des bayerischen Tabellenelften NawaRo Straubing gastiert am Freitag (04.03.2022) der SC Potsdam in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Anpfiff ist 19:30 Uhr. Dabei handelt es sich um ein Nachholspiel der Hinrunde.

Mehrere Coronainfektionen zwangen die Potsdamerinnen ebenso wie die Wiesbadenerinnen zur ungewollten Wettkampfpause. Der SC Potsdam bestreitet mit dem morgigen Match zugleich die erste Partie nach der Quarantäne. 

Mit 37 Punkten aus 17 Spielen rangiert das Team von Cheftrainer Guillermo Naranjo Hernández auf dem 3. Platz in der Liga, dicht hinter dem Dresdner SC (38 Punkte) und dem klaren Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart (45 Punkte). Der VCW nimmt auf dem 7. Platz (22 Punkte, 16 Spiele) Kurs auf die Playoffs.  

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank: „Potsdam ist wie in den Jahren zuvor gut in die Saison gestartet. Aufgrund von Verletzungen und Vertragsauflösungen sind die Verantwortlichen noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und haben sich insbesondere auf der Außenposition nachträglich verstärkt. Die Potsdamerinnen agieren in allen Elementen sehr stabil und haben mit Guillermo Hernández einen bekannten Trainer an der Seitenlinie. Auch wenn man von uns keine Wunderwerke erwarten sollte, kann es am Freitag ein Spiel auf Messers Schneide werden.“

04. März 2022: mehr als 630 Zuschauer

Aufgrund der geltenden Landesverordnungen wurde die Zuschauerzahl in Abstimmung mit der örtlichen Gesundheitsbehörde auf 60 Prozent der Sitzplatzkapazität limitiert. Es gilt 2G-Plus sowie Masken- und Abstandspflicht in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Die Partie wird wie gewohnt kostenpflichtig auf Sport1extra.de übertragen.

Die nächsten Termine:

06.03.2022 (Sonntag; 14:00 Uhr): VCW – Allianz MTV Stuttgart
SAP Arena, Mannheim 

12.03.2022 (Samstag; 19:00 Uhr): SC Potsdam – VCW  

16.03.2022 (Mittwoch; 19:30 Uhr): VCW – VC Neuwied  
Sporthalle am Platz der deutschen Einheit in Wiesbaden

19.03.2022 (Samstag; 10:30 Uhr): VCW – VfB Suhl LOTTO Thüringen   
Sporthalle am Platz der deutschen Einheit in Wiesbaden

Zwei VCW-Spielerinnen nicht mehr im Kader
 

Erica Handley und Jenna Potts werden nicht mehr für den VC Wiesbaden antreten. Grund sind Verletzungen, die es beiden Spielerinnen nicht mehr ermöglichen, in der Rückrunde in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen aufzulaufen. Erica Handley ist bereits in den USA und auch Jenna Potts kehrt in den nächsten Tagen in die USA zurück.

Erica Handley wurde am renommierten Minnesota College sportlich geformt, das seit Jahren beständig Top-Spielerinnen hervorbringt. Nach mehreren Stationen in Europa spielte sie in der vor einem Jahr in den USA gestarteten Athletes Unlimited League, ehe sie nach Wiesbaden wechselte. Die 26-Jährige aus Glasgow (Montana) war eigentlich als Nummer eins auf der Zuspielstation vorgesehen, zog sich aber bereits in der Vorbereitungszeit zur Saison 2021/2022 einen Kapselriss am Finger zu. Sie absolvierte zunächst die ersten vier Spiele gegen Dresden, Erfurt, Vilsbiburg und zuletzt Münster am 23. Oktober 2021, ehe sie wegen eines Mittelhandbruchs erneut pausieren musste. Es bestand zuletzt keine Aussicht mehr, noch zu Einsätzen in der Rückrunde zu kommen. 

„Erica hat dennoch eine wichtige Rolle für das Team gespielt“, sagt Headcoach Benedikt Frank. „Sie hat unserer jungen Zuspielerin Květa Grabovská (Tschechien), die sich unerwartet als Nummer eins bewähren musste, ganz wichtige Impulse im Training und auch während der Spiele gegeben. Das war nicht selbstverständlich.“ Das unterstreicht auch Teammanagerin Simona Vedrödy: „Erica war in Polen, Frankreich, Finnland und Tschechien aktiv. Von ihrer umfangreichen Erfahrung in den internationalen Ligen hat Květa ungemein profitiert. Erica war schon immer auch an Coaching interessiert.“

VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting hat sich mit Erica Handley auf eine Auflösung des Vertrags zum Ende Februar geeinigt. Die US-Amerikanerin wird ihre sportliche Karriere nicht fortsetzen. Neuer Karriereschritt der Linkshänderin: ein Coaching-Job an der 1950 gegründeten California Baptist University in Riverside, einer renommierten, privaten christlichen Universität in Südkalifornien. Das Damen-Volleyball-Team spielt in Division I der National Collegiate Athletic Association (NCAA).

Jenna Potts war erst Ende November 2021 zum VCW gestoßen. Die 1,91 Meter große US-Amerikanerin, die auch schon bei Allianz MTV Stuttgart spielte, sollte als Mittelblockerin die am Knie verletzte Nina Herelová (Slowakei) ersetzen und auf dieser Position Anna Wruck (USA) sowie Dalila-Lilly Topic (Schweden) unterstützen. Dazu kam es nicht, weil Jenna Potts zunächst krankheitsbedingt ausfiel und sich dann während des behutsamen Aufbautrainings eine Innenmeniskusverletzung zuzog. Das Ergebnis der vor zwei Wochen bei VCW-Teamarzt Dr. Alexander Mayer durchgeführten Knie-Arthroskopie machte keine Hoffnung auf Einsätze in den kommenden Wochen. „Das ist sehr schade, weil Jenna nach zweijähriger Pause beim VCW wieder durchstarten wollte. Im Namen der ganzen VCW-Familie wünsche ich ihr und auch Erica Handley alles Gute“, sagt Geschäftsführer Christopher Fetting.

VCW erwartet Schwerin zum Heimspiel 

Ein straffes Programm wartet in den kommenden Wochen auf den VCW. Nach der 1:3-Niederlage gegen die Ladies in Black Aachen am 19.02.2022 gastiert schon am Dienstag (22.02.2022) der amtierende DVV-Pokalsieger SSC Palmberg Schwerin in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Die Hauptrundenpartie der 1. Volleyball Bundesliga Frauen beginnt um 20 Uhr. 

Nach dem sensationellen 3:1-Erfolg im DVV-Pokalachtelfinale musste sich der VCW im Hinspiel der Saison 2021/22 Anfang Dezember den Schwerinerinnen, die auch im CEV-Pokal international vertreten waren, mit 1:3 in der Palmberg Arena beugen. Der SSC siegte in der Liga zuletzt dreimal in Folge, während der Lauf des VCW nach vier Siegen von den Aachenerinnen ausgebremst wurde. Das Team von Cheftrainer Benedikt Frank befindet sich nach den Coronainfektionen der Spielerinnen weiterhin im Belastungsaufbau.

Aktuell verweilt der VCW mit 21 Punkten auf dem 7. Platz in der 1. Volleyball Bundesliga und befindet sich damit in einer guten Ausgangsposition im Kampf um die Playoffs. Der SSC Palmberg Schwerin rangiert im oberen Tabellendrittel. Nach negativem Saisonstart (drei Niederlagen in Folge gegen Potsdam, Suhl und Dresden) wurden die seit 2013 von Ex-Bundestrainer Felix Koslowski trainierten Gäste aus der mecklenburgischen Landeshauptstadt konstanter: 32 Punkte aus 16 Spielen spiegeln die beachtliche Form des Tabellenvierten wider.

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank: „Der SSC Palmberg Schwerin hat einem stark besetzten Kader. Unter der Federführung von Felix Koslowski hat sich die gesamte Mannschaft stetig weiterentwickelt, was auch der Blick auf die letzten Ergebnisse bestätigt. Wir wurden hingegen durch die lange Zwangspause gestoppt und müssen unseren Rhythmus erst wieder finden.“ 

22. Februar 2022: 630 Zuschauer

Aufgrund der geltenden Landesverordnungen wurde die Zuschauerzahl in Abstimmung mit der örtlichen Gesundheitsbehörde auf 630 limitiert. Es gilt 2G-Plus sowie Masken- und Abstandspflicht in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Die Partie wird live on demand im Free-TV auf Sport1 übertragen. 

Die nächsten Termine: 

VCW gegen SC Potsdam (02.03.2022; Mittwoch, 19:30 Uhr)
VCW gegen NawaRo Straubing (04.03.2022; Freitag, 19:30 Uhr)
Beide Spiele finden in Wiesbaden statt. 

Neue Hiobs-Botschaft: Unser Heimspiel am Samstag (12.2.2022) wird auch verschoben!

Unsere für Samstag, 12.02., angesetzte Partie gegen NawaRo Straubing wurde coronabedingt offiziell von der Spielleitung der Volleyball Bundesliga abgesagt. Der Grund dafür ist, dass sich die Mehrheit unserer Spielerinnen weiterhin in Quarantäne befinden und somit nicht ausreichend Spielerinnen auf der Mannschaftsmeldeliste stehen.

Der neue Spieltermin ist für Freitag, den 04.03. angesetzt. Eine Verfügbarkeitsabfrage für diesen Termin folgt.

Für die verschobene Partie gegen den Tabellenersten Allianz MTV Stuttgart befinden wir uns aktuell in der Abstimmung. Auf Grund der vielen Spieltermine, die das Stuttgarter Team nachholen muss und die parallele Europapokal-Teilnahme, ist die Terminfindung etwas komplexer.

VCW reist zum Südwest-Derby nach Neuwied 

Im rheinländischen Neuwied kämpft der VC Wiesbaden am Mittwoch (02.02.2022) ab 19 Uhr um die nächsten wichtigen Punkte in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen. Nach vier Siegen in Folge eröffnet sich die Chance, Boden auf die Ränge fünf und sechs gut zu machen. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen VCW-Cheftrainer Dirk Groß. Das Match wird für alle Fans kostenpflichtig auf sport1extra.de übertragen. 

Die guten Trainingsleistungen konnten die Hessinnen in den vergangenen vier Partien stets auf das Feld transferieren. Das Trainerteam um Benedikt Frank und Christian Sossenheimer warnt indes davor, den Tabellenletzten auf die leichte Schulter zu nehmen: „Neuwied hat bisher zwar noch kein Spiel in dieser Saison gewonnen, ist aber ein unangenehmer Gegner mit einem großen Anteil US-Amerikanerinnen.“ Hinzu kämen Unwägbarkeiten aufgrund der aktuellen Corona-Lage. Die Partie war ursprünglich auf den 20.01.2022 terminiert. 

Der VC Neuwied 77 liegt aktuell auf Platz zwölf und damit am Tabellenende, ist jedoch als Aufsteiger von der Abstiegsregelung ausgenommen. Das Hinspiel im Oktober hatte der VCW in der heimischen Halle am Platz der Deutschen Einheit nach einem anfänglichen Rückstand im ersten Satz klar mit 3:0 für sich entscheiden können. 

Der VC Wiesbaden rangiert nach 14 Spielen mit 21 Punkten auf dem 7. Platz in der 1. Volleyball Bundesliga – bei einem Vorsprung von acht Punkten vor den Roten Raben Vilsbiburg (zwölf Spiele, 13 Punkte). Die Ladies in Black Aachen belegen mit 22 Punkten den 6. Platz, haben allerdings bisher nur elf Spiele absolviert.

Hinweis: Mit der neuen Coronaverordnung des Landes Rheinland-Pfalz wurde ab Montag, 31.01.2022, die regionale Zuschauerbeschränkung für Veranstaltungen wieder aufgehoben. Die Deichstadtvolleys haben bekanntgegeben, am bisherigen strengeren Hygiene-Konzept festzuhalten. Danach werden nur vollständig geimpfte, genesene oder geboostete Zuschauer zugelassen. Alle müssen zusätzlich einen tagesaktuellen Bürgertest nachweisen und in der Neuwieder RWG-Halle FFP2-Masken tragen. 

Vierter Sieg in Folge! 3:1 gegen Münster

Am Ende stand ein klares 3:1 für den VC Wiesbaden gegen den Tabellennachbarn aus Münster, obwohl es nach dem hart umkämpfen ersten Satz (27:29) zunächst nach einem Marathon-Match ausgesehen hatte. Damit haben die Wiesbadenerinnen nach den Siegen zuvor gegen Erfurt und Vilsbiburg nun drei Teams in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen geschlagen, die alle direkte Konkurrenten um den Einzug in die Play-offs sind.

Der VCW wurde am Freitagabend in der Halle am Platz der Deutschen Einheit von Co-Trainer Christian Sossenheimer betreut. Head Coach Benedikt Frank befindet sich derzeit in der heimischen Quarantäne. Beim USC Münster musste Iris Scholten aufgrund einer Rückenverletzung passen. Das Fehlen der routinierten Diagonalangreiferin machte sich zumindest im ersten Satz nicht bemerkbar. Beide Mannschaften lieferten sich einen großen Fight, den das Team von Lisa Thomsen am Ende mit 29:27 gewann. Die folgenden Sätze konnte Wiesbaden dann mit 25:18, 25:16 und 25:20 für sich entscheiden, hatte dabei aber auch Durststrecken zu überwinden. Die Münsteranerinnen erwiesen sich als der erwartet schwere Gegner und leisteten heftige Gegenwehr. 

MVP wurde an diesem Abend Lena Große Scharmann, die in allen vier Sätzen wiederholt wuchtig im Angriff zu punkten vermochte. Auf USC-Seite holte sich Maria Schlegel ihre Silbermedaille ab. Tanja Großer, Laura Künzler sowie Jaimeson Lee mit einer guten Aufschlagserie zeigten beim VCW gute Leistungen. Benedikt Frank, der das Match am heimischen TV verfolgte, war es indes wichtig zu betonen, dass die ganze Mannschaft eine reife Leistung geboten habe und sich am Ende wieder für die harte Arbeit auch im Training belohnen konnte, „darauf können alle stolz sein“. Er sprach zugleich auch Christian Sossenheimer, Co-Trainer Olaf Minter und Julia Liebscher (Scouting) Lob aus. 

Christian Sossenheimer, der sein Team an der Seitenlinie immer wieder temperamentvoll motivierte, verwies auf die „mentale Stärke“ seiner Wiesbadenerinnen besonders am Ende der Sätze zwei bis vier, nachdem der 35 Minuten dauernde erste  Satz noch aus der Hand gegeben wurde. Die Befürchtung, wieder in alte Muster zu verfallen wie in einigen Spielen in der Hinrunde, konnten die Hessinnen dann aber im Verlauf der Partie entkräften. 

Franks Fazit: „Die Mannschaft hat sich nach den Anfangsproblemen gut gefangen, war dann toll organisiert und hat Mündigkeit bewiesen.“ Das honorierten auch die 250 Zuschauer in der Halle, die ihren VCW wieder lautstark unterstützten. 

Die Wiesbadenerinnen haben sich nach vier Siegen im neuen Jahr eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Play-offs verschafft. Die Partie gegen den USC Münster war ein Schlüsselspiel mit Fingerzeig. Der Blick geht nach vorn. „Wir wussten, dass wir in der Rückrunde konsequenter agieren müssen. Das, was wir gelernt haben, setzen wir nun um. Unser Plan geht auf“, so Benedikt Frank. Am kommenden Samstag geht es dann um 19:00 Uhr gegen den Tabellenletzten aus Neuwied mit Trainer Dirk Groß.  

Mit Rückenwind gegen den USC Münster 

Für den VCW steht nach dem dritten Rückrundensieg in Folge das dritte Match der Saison gegen den USC Münster auf der Agenda. Am Freitag (21.01.2022) treffen beide Kontrahenten um 20 Uhr in der Wiesbadener Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit aufeinander.

Der Blick auf die Tabelle der 1. Volleyball Bundesliga Frauen verspricht ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der VCW rangiert mit 18 Punkten auf dem 7. Platz, der USC folgt mit 13 Punkten (bei einem Spiel weniger) auf dem 8. Platz. Brisanz gewinnt die Begegnung auch durch das Aufeinandertreffen der beiden besten Top-Scorerinnen der Liga: Außenangreiferin Laura Künzler (VC Wiesbaden, 211 Angriffspunkte) führt das Ranking vor USC-Diagonalangreiferin Iris Scholten (152 Punkte) an. 

Während das Team von VCW-Cheftrainer Benedikt Frank nach seiner beeindruckenden Serie im neuen Jahr mit Siegen gegen  Dresden, Erfurt und Vilsbiburg mit ordentlich Rückenwind ins Heimspiel geht, reisen die Münsteranerinnen mit zwei Niederlagen im Gepäck nach Hessen: 2:3 verloren die „Unabhängigen“ am 29. Dezember in Vilsbiburg; am 15. Januar folgte ein deutliches 0:3 gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart.

VCW-Diagonalangreiferin Lena Große Scharmann: „Der USC Münster ist ein sehr kämpferisches Team. Nach unserem knappen Hinrundensieg im Oktober mit 3:2 hatte Trainerin Lisa Thomsen ihr Team dann im Pokalspiel gegen uns sehr gut eingestellt. Es war schwer zu punkten, darum haben damals auch klar mit 0:3 verloren. Durch unsere drei Siege in diesem Jahr haben wir eine Menge Selbstvertrauen getankt. Diesen Flow wollen wir auch gegen Münster nutzen.“

21. Januar 2022: 250 Zuschauer

Aufgrund der geltenden Landesverordnungen wurde die Zuschauerzahl in Abstimmung mit der örtlichen Gesundheitsbehörde erneut auf 250 limitiert. Es gilt 2G-Plus sowie Masken- und Abstandspflicht in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Zusätzlich wird die Partie live und On-Demand im Free-TV auf Sport1 übertragen. 

Siegesserie hält an – VCW triumphiert auch in Vilsbiburg

Dank einer Glanzleistung konnte der VCW einen 3:0-Sieg (25:21, 25:19, 26:24) über die Roten Raben Vilsbiburg in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen für sich verbuchen. In einem packenden Match belohnten sich die Wiesbadenerinnen für ihre harte Arbeit. Zu den wertvollsten Spielerinnen der Partie wurden Laura Künzler (VCW) und Jodie Guilliams gekürt. 

Der VCW zeigte hohe Variabilität im Zuspiel und verschaffte sich schnell einen 4-Punkte-Vorsprung zum 6:2. Lena Große Scharmann griff immer wieder verlässlich über die Diagonale an und ebnete so den Weg zur 1:0-Satzführung. In der Crunch-Time leisteten die Vilsbiburgerinnen starke Gegenwehr, der Wiesbadener Vorsprung schwand. VCW-Kapitänin Laura Künzler konnte dann aber mit einem wuchtigen Angriff über den gegnerischen Block den ersten Satz mit 25:21 beenden.

Im zweiten Satz ging der VCW bei 8:3-Führung in die erste technische Auszeit. Die Raben hatten weiterhin erhebliche Probleme mit der hervorragend eingestellten Block-Feldabwehr und der Durchschlagskraft der Gäste. Das Team von Cheftrainer Benedikt Frank ließ über ein 22:16 bis zum 25:19-Satzgewinn dank hohen Aufschlagdrucks nichts anbrennen. 

Der dritte Satz gestaltete sich zu Beginn etwas ausgeglichener. Doch bis zum 13:9 hatten sich die Wiesbadenerinnen bereits wieder eine komfortable Führung erarbeitet. Tanja Großer traf später im Angriff die gegnerische Blocknaht (18:14) und bestätigte auch damit ihre von Benedikt Frank attestierte Topform. Beim 20:16 versuchte Raben-Cheftrainer Florian Völker den Lauf der Hessinnen durch eine taktische Auszeit zu unterbinden – zunächst mit Erfolg: Die Raben verkürzten auf 22:23. Zwei Matchbälle konnten die Gäste nicht verwerten, Vilsbiburg glich zum 24:24 aus. Im entscheidenden Moment blieb der VCW jedoch – wie schon in den beiden Partien gegen Dresden und Erfurt zuvor – fokussiert: Der dritte Matchball wurde mit einem direkten Aufschlagpunkt genutzt. 

MVP Laura Künzler: „Heute haben wir von Beginn an eine konstante Leistung gezeigt. Wir haben zu keiner Zeit den Glauben verloren, drei Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Durch unseren hohen Aufschlagdruck konnten wir uns in der Block-Defense sehr gut auf Vilsbiburg einstellen. Wir sind super glücklich über das Ergebnis und die Leistungssteigerung in diesem Jahr.“

VCW setzt gegen Rote Raben Vilsbiburg auf Teamspirit und verbesserte Block-Defense  

Am Samstag (15. Januar 2022, 19:00 Uhr) gastiert der VCW bei den Roten Raben Vilsbiburg zum zweiten Auswärtsspiel des Jahres in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen. Nach der makellosen Rückrundenbilanz mit zwei Siegen gegen Dresden und Erfurt steht damit das nächste wegweisende Match im Kampf um die Play-Offs an. Fans können die Begegnung live auf sport1extra.de gegen Bezahlung verfolgen. 

Dem Team von Cheftrainer Florian Völker fehlen zwei Punkte, um mit dem VCW in der Tabelle gleichzuziehen. In vier von elf Spielen gingen die Roten Raben als Sieger vom Feld. Die Hinrundenpartie in der Wiesbadener Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit gewannen die Raben gegen den VCW mit 3:1. MVP Alexis Hart ebnete mit 30 Punkten maßgeblich den Weg zum Erfolg.

VCW-Außenangreiferin Laura Künzler: „Alexis Hart war zuletzt im Angriff sehr effektiv. Sie hat uns in der Block-Feldabwehr echte Probleme bereitet. Am Samstag wollen wir in der Block-Defense konsequenter agieren als im Hinspiel.“ Die VCW-Kapitänin sieht sich in der Pflicht: „Ich versuche den Druck von meinen jungen Mitspielerinnen zu nehmen und ihnen bei der Adaption von Spielsituationen zu helfen. Damit möchte ich erreichen, dass sich keine Spielerin allein gelassen fühlt.“ Als Team habe man insgesamt eine sehr gute Aufteilung. Jede Spielerin kenne ihre Rolle im Team und wisse, was in welcher Situation zu tun sei. „Wir haben im Training gut gearbeitet, dadurch wächst das Vertrauen untereinander. Das ist das Fundament, um auch knappe Partien erfolgreich zu beenden,“ so Laura Künzler, die mittlerweile eine beachtliche MVP-Bilanz aufweist (5 Gold, 3 Silber).

Die Revanche gelingt! VCW gewinnt 3:2 gegen Erfurt

Die Volleyballerinnen des VCW Wiesbaden haben den zweiten Sieg innerhalb einer Woche in der 1. Volleyball Bundesliga eingefahren. Auf den 3:2-Auswärtssieg gegen Dresden am 4. Januar folgte Sonntag nach über zweistündiger Spielzeit ein 3:2 gegen Schwarz-Weiß Erfurt. In einem emotionsgeladenen Match behielten die Wiesbadenerinnen im Tie-Break am Ende mit 15:8 die Oberhand (Satzverlauf: 22:25, 25:16, 22:25, 25:18, 15:8). Als wertvollste Spielerinnen wurden VCW-Topscorerin Laura Künzler (27 Punkte) und Erfurts Zuspielerin Corinna Glaab ausgezeichnet. 

Schwarz-Weiß Erfurt präsentierte sich zu Beginn der Partie gut aufgelegt. Eine starke Aufschlagserie von SWE-Außenangreiferin Antonia Stautz führte zunächst zur 6:3-Führung, bis Laura Künzler einen platzierten Angriff abschloss. Im späteren Verlauf glich der VCW die zwischenzeitliche Führung des Teams von Cheftrainer Konstantin Bitter durch Mittelblockerin Dalila-Lilly Topic zum 11:11 aus. In der Crunch-Time schlug dann die Stunde von Jazmin White: Die Erfurter Mittelblockerin punktete verlässlich bis zum 23:22 – dann besiegelte sie mit zwei weiteren Angriffspunkten den Satzgewinn für ihr Team. 

Im zweiten Satz startete die Mannschaft von VCW-Cheftrainer Benedikt Frank besser. Bei der ersten technischen Auszeit stand eine 8:7-Führung auf den Anzeigetafeln. Durch effiziente Angriffe und Stabilität in allen Elementen bauten die Wiesbadenerinnen ihr Punktekonto auf 10:7 und 13:7 bis zum 21:13 aus. Immer wieder gelang es der VCW-Block-Feldabwehr um Libera Justine Wong-Orantes, lange Ballwechsel aus dem eigenen Aufschlag heraus für sich zu entscheiden. Der zweite Satzball führte zum 1:1-Ausgleich nach Sätzen. 

Auch im dritten Satz begannen die Hessinnen stark. Laura Künzler erwies sich ein ums andere Mal als verlässliche Konstante im Angriff. Die Gäste aus der thüringischen Landeshauptstadt kämpften sich dann aber im Verlauf der Partie Punkt um Punkt heran, während sich auf Seiten der Wiesbadenerinnen die Eigenfehler häuften. Eine Aufholjagd zum Satzende sorgte noch einmal für Aufwind beim VCW, aber der Satzverlust (22:25) war nicht mehr zu verhindern. 

Vom 2:1-Satzrückstand ließ sich der VCW allerdings nur wenig beeindrucken. Bereits in der Anfangsphase des vierten Satzes hatte man sich eine 3-Punkte-Führung erspielt, die weiter auf 17:12 ausgebaut wurde. Beim Stand von 24:18 bedeutete ein Erfurter Aufschlagfehler den Satzgewinn für die Gastgeberinnen.

Der unbändige Siegeswille der Wiesbadenerinnen zog sich wie ein roter Faden durch den Tie-Break. Nach über zweistündiger Spielzeit mobilisierten die Hessinnen noch einmal all ihre Kräfte und demonstrierten mit einer 5:1 Führung ihre Qualität im Block. Erfurt kämpfte sich auf 8:7 heran, aber der VCW hatte die nötigen Lösungen parat. Trotz kräftezehrender Ballwechsel blieben die Wiesbadenerinnen über lange Zeit konzentriert. Nach einem Ass von Pia Leweling konnte die blaue Wand das 13:7 bejubeln. Laura Künzler belohnte sich und ihr Team schließlich mit zwei Angriffspunkten in Folge – das war nach 140 Minuten der Sieg für den VCW.

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Heimspiel gegen Erfurt: VCW brennt auf Revanche 

Der VCW ist nach dem Sieg am vergangenen Dienstag gegen den Dresdner SC zurück in der Erfolgsspur. Am Sonntag (9. Januar 2022, 16 Uhr) kann die Bilanz im wichtigen Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt weiter verbessert werden.

Die Erfurterinnen rangieren mit zehn Punkten auf dem 10. Platz der 1. Volleyball Bundesliga – nur drei Punkte hinter den siebtplatzierten Hessinnen. Ebenso wie dem VCW konnte Schwarz-Weiß Erfurt Siege gegen Neuwied und Straubing einfahren. Zuletzt gelang gegen das Team aus Stuttgart immerhin ein Satzgewinn. In der Hinrunde unterlag der VC Wiesbaden SWE in einem hart umkämpften Match 1:3. 

„Erfurt präsentiert sich in dieser Saison stark. Der Sieg in Dresden gibt uns aber den nötigen Rückenwind. Wir haben stabil agiert und auch in engen Phasen Sätze für uns entschieden. Wir haben gute Entscheidungen getroffen und das Momentum genutzt“, sagt Cheftrainer Benedikt Frank. 

Nach dem Spiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt reisen die Wiesbadenerinnen nach Niederbayern. Am 15. Januar 2022 steht die Hauptrundenpartie gegen die Roten Raben Vilsbiburg auf der Agenda. 

9. Januar 2022: 250 Zuschauer 

Aufgrund der geltenden Landesverordnungen wurde die Zuschauerzahl in Abstimmung mit der örtlichen Gesundheitsbehörde auf 250 limitiert. Es gilt 2G-Plus sowie Masken- und Abstandspflicht in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Zusätzlich kann die Partie live und On-Demand auf www.sport1extra.de kostenpflichtig verfolgt werden.

VCW gewinnt Nervenschlacht in Dresden

Gegen den amtierenden Meister aus Dresden gelang den Wiesbadenerinnen erneut ein Coup. Mit 3:2 (26:24, 25:23, 19:25, 20:25, 15:12) setzte sich der VCW im Tie-Break durch. Nach der Niederlagenserie zum Jahresende startete der VCW damit furios in die Rückrunde der 1. Volleyball Bundesliga. Die MVP-Auszeichnungen erhielten Laura Künzler (VCW) und Jennifer Janiska (DSC). 

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank zeigte sich dann auch sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „In den ersten beiden Sätzen haben wir sehr stabil gespielt. In den Sätzen drei und vier hat sich der DSC dann gut auf uns eingestellt und viel Qualität bewiesen. Im fünften Satz konnten wir alle Kräfte mobilisieren, um das Spiel für uns zu entscheiden. Am Ende haben wir uns endlich einmal belohnt für den Aufwand, den wir betreiben.“ 

Die Wiesbadenerinnen starteten souverän mit 4:1 in den ersten Satz der Partie. Durch hohen Aufschlagdruck, eine gut eingestellte Block-Feldabwehr und hohe Angriffseffizienz bereiteten sie den Gastgeberinnen erhebliche Schwierigkeiten. Nachdem VCW-Diagonalangreiferin Liza Kastrup einen Angriff zum 24:19 verwandelt hatte, wendete sich das Blatt. Den Hessinnen gelang es wie in den vorherigen Partien nicht, in der finalen Phase mit der nötigen Konsequenz zu agieren. Die Dresdnerinnen wehrten einen Satzball nach dem anderen ab, bis der Ausgleich zum 24:24 folgte. MVP Laura Künzler bewies dann aber auf Seiten des VCW Mut: Mit einem direkten Aufschlagpunkt machte Sie den Satzgewinn (26:24) klar. 

Auch im zweiten Satz agierte der VCW von Beginn an auf hohem Niveau und sicherte sich zunächst einen 10:7-Vorsprung. Dresden punktete jedoch immer wieder erfolgreich über das erste Tempo. Beim Stand von 20:19 lieferten sich beide Teams dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das der VCW mit dem 25:23-Satzgewinn beendete.

Im dritten Satz gelang den Dresdnerinnen ein deutlich besserer Start. Sie zogen auf 13:8 davon, ehe der VCW mit zwei Blockpunkten in Folge auf 13:10 aufschloss. Trotz Gegenwehr und 2:0-Satzführung der Hessinnen stellte der DSC seinen 5-Punkte-Vorsprung wieder her. Mit einem Aufschlagpunkt von Anna Wruck und einem Angriffsfehler der Dresdnerinnen verkürzte der VCW noch einmal auf 18:21. Ein starker Schlussspurt des DSC, angeführt von Jennifer Janiska, und ein VCW-Angriffsfehler sorgten jedoch für einen deutlichen Satzgewinn der Gastgeberinnen mit 25:19.

Die ausgeglichene Anfangsphase des vierten Satzes bis zum 5:5 kippte dann aber zu Gunsten des DSC. Beim Rückstand von 8:13 reagierte VCW-Cheftrainer Benedikt Frank mit einem Doppelwechsel: Jaimeson Lee und Lena Große Scharmann kamen für Kveta Grabovská und Liza Kastrup aufs Feld. Aber noch fand der VCW keine Mittel, um den Lauf des DSC zu unterbrechen. Nach fünf Satzbällen beendete DSC-Mittelblockerin Madeleine Gates schließlich den Satz mit einem erfolgreichen Einbeiner zum 25:20.

Nach dem 2:2-Satzausgleich warfen die Wiesbadenerinnen noch einmal alles in die Waagschale. Mit einer 8:6-Führung im Rücken vollzog man den Seitenwechsel und konnte mit einem starken Angriff direkt den nächsten Punkt für sich verbuchen. Doch die Dresdnerinnen verkürzten kurz darauf auf 11:10 und sorgten so für weitere Dramatik. Geburtstagskind Pia Leweling wurde in der entscheidenden Phase des Spiels für ihren Mut im Angriff belohnt, als ein Netzroller knapp in die Dresdner Feldhälfte fiel. Damit war der VCW dem Sieg beim 14:11 nahe. MVP Jennifer Janiska konterte mit einem mutigen Angriff auf die Linie, bevor ein Aufschlagfehler von Maja Storck den 3:2-Triumph des VCW besiegelte. 

Am Sonntag (9.1.2022) bestreitet das VCW-Erstliga-Team dann das erste Heimspiel im neuen Jahr gegen Schwarz-Weiß Erfurt. Beginn: 16.00 Uhr. Aufgrund der geltenden Landesverordnungen wurde die Zuschauerzahl in Abstimmung mit der örtlichen Gesundheitsbehörde auf 250 limitiert. Es gilt 2G-Plus sowie Masken- und Abstandspflicht in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Ein begrenztes Ticket-Kontingent wird auch im freien Verkauf – im Online-Ticketshop des VCW – angeboten. Der Ticketverkauf startet am Donnerstag um 15.00 Uhr auf www.vc-wiesbaden.de/tickets. Für die knapp 75 Tickets gilt: first come – first serve.

VCW bleibt zum Jahresende punktlos

Die letzte Partie des Jahres sorgte nicht wie erhofft für einen erfolgreichen Jahresabschluss für den VCW. Am Ende siegte der VfB Suhl LOTTO Thüringen verdient mit 3:0 (25:22, 25:21, 25:20). Kayla Haneline (Gold) und Laura Künzler (Silber) wurden zu den wertvollsten Spielerinnen der Partie gekürt. 

Zu Beginn des Spiels erspielten sich die Wiesbadenerinnen nach einem fulminanten Start direkt eine 5:0 Führung. Laura Künzler agierte im Angriff sehr präsent und verwandelte nahezu jedes Zuspiel in Punkte für den VCW.  Allmählich fanden auch die Suhlerinnen ins Spiel und zwangen VCW-Cheftrainer Benedikt Frank zur ersten taktischen Auszeit. Insbesondere die spätere MVP Kayla Haneline ließ der VCW-Angriffsriege durch starke Blockarbeit nur wenig Durchkommen. Beim Spielstand von 11:6 aus VCW-Sicht hatten die Wiesbadenerinnen ihre Führung dank variabler Angriffe ausgebaut und weiter bis zum 21:17 aufrechterhalten. In den folgenden Ballwechseln schlichen sich vermehrt Eigenfehler in den Wiesbadener Spielaufbau, welche von den Suhlerinnen konsequent genutzt wurden. Beim Spielstand von 22:23 lag das Heimteam erstmals in Führung, ehe Agnes Pallag den ersten Satzball im Wiesbadener Feld versenkte. 

„Der erste Satz war der Knackpunkt der Partie. Danach hatten wir Schwierigkeiten, wieder ins Spiel zurückzufinden“, resümierte Benedikt Frank am Ende der Partie. 

Im zweiten Satz sorgte der hohe Aufschlagdruck des VfB Suhl vermehrt für Fehler und Ungenauigkeiten in der VCW-Annahme. So gelang es den Südthüringerinnen zwischenzeitlich, sich auf 12:6 abzusetzen, ehe eine Aufschlagserie von Pia Leweling den Lauf des Teams aus dem Thüringer Wald unterbrach. Beim 14:19 blickten die Wiesbadenerinnen allerdings wieder einem 5-Punkte-Rückstand entgegen. Der VfB, um Libera Elisa Lohmann, entschärfte die Angriffe der VCW-Angreiferinnen immer wieder und punktete verlässlich im Gegenangriff. In der Crunchtime agierte Suhl variabel mit der nötigen Durchschlagskraft im Angriff und sicherte sich nach einem Wiesbadener Aufschlagfehler den zweiten Satzgewinn der Partie mit 25:21. 

Der dritte Satz begann ähnlich undankbar für den VCW wie der vorherige. Beim 4:10 hatte sich der Tabellenvierte schon in dieser frühen Phase deutlich abgesetzt. Weder im Angriff noch in der Abwehr fand man ein Mittel, um die starken Südthüringerinnen in Bredouille zu bringen. Kayla Haneline punktete zweimal in Folge für den VfB zum 9:16 und ließ der VCW-Block-Feldabwehr keine Chance. Während der folgenden Ballwechsel fanden die Wiesbadenerinnen wieder zu ihrer Stärke zurück und verkürzten ihren Rückstand auf 12:16. Liza Kastrup, die für die verletzte Lena Große Scharmann in die Startformation gerückt war, sorgte mit einem Blockpunkt und kurz drauf mit einem platzierten Angriff für das 16:19. Gegen Ende des Satzes setzten sich die Thüringerinnen wieder einmal mit einer 3-Punkte-Serie durch, ehe ein VCW-Angriffsfehler das 0:3 besiegelte. 

„Ich bin nicht ganz zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben versucht, dagegenzuhalten, aber heute hat uns das Selbstbewusstsein und die nötige Aggressivität gefehlt. Daran werden wir arbeiten, um im neuen Jahr mehr Punkte einzufahren“, analysiert der Wiesbadener Cheftrainer Benedikt Frank. 

„Nun geht unser Team erstmal in die Weihnachtspause, bevor am 28. Dezember die Vorbereitung auf die erste Partie im neuen Jahr startet.“, sieht VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting bereits der Begegnung gegen den Dresdner SC entgegen, die am 4. Januar 2022 um 18:30 Uhr live aus der Margon Arena auf Sport1 übertragen wird. „Auch hier wird es für unser Team herausfordernd, nachdem sich Dresden erst kürzlich gegen Potsdam im Pokal-Halbfinale durchsetzen konnte. Nun möchten wir allerdings erstmal allen VCW-Fans und Unterstützern ein besinnliches Weihnachtsfest wünschen und freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr. Hoffentlich findet dieses, gesund und munter, wenn auch in deutlich reduzierter Zuschauerzahl, zu unserem ersten Heimspiel (9. Januar) gegen Schwarz-Weiß Erfurt statt.“, so Fetting abschließend. 

Spannendes Duell zum Jahresabschluss – 
 VCW gegen Suhl

Kurz vor Weihnachten sind die hessischen Erstliga-Volleyballerinnen noch einmal auswärts gefordert. Der VfB Suhl LOTTO Thüringen empfängt den VCW am Mittwoch, den 22.12.2021, um 19:00 Uhr, in der Sporthalle Wolfsgrube. Alle Fans haben die Möglichkeit, das Spiel live und On-Demand auf www.sport1extra.de zu verfolgen. 

Zur letzten Partie des Jahres erwartet den VCW, nach Meinung des Cheftrainers Benedikt Frank, eine schwierige Aufgabe. Suhl mauserte sich vom Tabellenletzten nach einem großen personellen Umbruch inklusive Trainerwechsel im Vorjahr zum Tabellensechsten. Auch in dieser Saison präsentieren sich die Thüringerinnen gut aufgelegt. Das Team von Cheftrainer Laszlo Hollosy rangiert mit 20 Punkten aus neun Spielen auf dem 4. Platz der 
 1. Volleyball Bundesliga der Frauen knapp hinter Dresden und Aachen. 
 „Suhl ist ein sehr starkes Team und spielt aggressiv auf. Aber auch unser Team hat sich Woche für Woche gesteigert und wir wollen uns dort natürlich auch beweisen.“, so Benedikt Frank über die herausfordernde Begegnung am Mittwochabend.  Bisher konnten einzig Aachen, Potsdam und Dresden gegen Suhl als Sieger vom Feld gehen.

Der VCW hingegen ist nach zwei sieg- und punktlosen Partien gegen Schwerin und Aachen auf den 8. Rang abgerutscht. Kurz vor dem Ende der Hinrunde, in der einzig das verschobene Heimspiel gegen Potsdam noch aussteht, ist die Motivation beim VCW groß. Beide Teams haben die Chance, mithilfe eines Sieges in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Insbesondere die Wiesbadener Annahme um VCW-Libera Justine Wong-Orantes wird am Mittwoch gefordert sein, zählt Suhl doch zu den aufschlagstärksten Teams in der 1. Volleyball Bundesliga. 

Neben VCW-Außenangreiferin Laura Künzler reiht sich auch eine Suhler Spielerin in das MVP-Ranking der Liga mit ein. Danielle Harbin, die auch schon in der Vorsaison bei den Thüringerinnen unter Vertrag stand, erhielt bisher fünf Mal die Auszeichnung zur wertvollsten Spielerin und sorgt für Durchschlagskraft auf der Diagonalen. 

Die Ergebnisse der Vorsaison 2020/21 versprechen ein spannendes Duell. In der Hinrunde wie auch im DVV-Pokalachtelfinale unterlag man dem VfB mit 1:3. Das Rückspiel verlief für die Wiesbadenerinnen deutlich erfolgreicher und so entschieden sie die Partie in der Wolfsgruppe glatt mit 3:0 für sich. 

VCW muss sich starken Schwerinerinnen geschlagen geben 

Im vorletzten Hauptrundenduell des Jahres unterlag der VCW nach 131 Minuten Spielzeit dem Rekordmeister SSC Palmberg Schwerin mit 1:3 (20:25, 23:25, 26:24, 25:21). Die Auszeichnung zur wertvollsten Spielerin wurde Indy Baijens in Gold und Laura Künzler in Silber verliehen.  

Pia Leweling und Laura Künzler punkteten verlässlich zu Beginn des ersten Satzes über die Außenposition und sicherten dem VCW eine 3:1 Führung. Bis zum Spielstand von 12:11 lagen beide Teams gleichauf, ehe sich der SSC Palmberg Schwerin durch starke Blockarbeit auf 18:14 absetzte. Insbesondere Lina Alsmeier punktete verlässlich. Wieder war sie es, die ihrem Team mit einem klugen Angriff gegen den Wiesbadener Block den ersten Satzball sicherte. Kennzeichnend für den ersten Satz wurde dieser durch einen Blockpunkt des SSC beim Spielstand von 25:20 beendet. 

Auch der VCW präsentiere sich im zweiten Satz aufmerksam im Block und sicherte sich direkt den ersten Punkt. Mit couragierten Angriffen und hohem Druck im Aufschlag zog der VCW weiter auf 4:0 davon. Immer wieder gelang es den Wiesbadenerinnen in den folgenden Ballwechseln, die Angriffe des SSC zu entschärfen und im Gegenangriff zu punkten. Beim 14:10 war das Momentum definitiv bei den Gästen in Blau, ehe die Partie zugunsten des SSC kippte. Beim 20:21 hatten sich die Wiesbadenerinnen in allen Elementen stabilisiert und zeigten kurz darauf ihre individuelle Klasse. Justine Wong-Orantes spielte einen Ball über elf Meter so präzise zu Laura Künzler, sodass diese den gegnerischen Doppelblock touchierte und den Punkt für den VCW sicherte. Allerdings besiegelte kurz darauf ein Aufschlagfehler der Wiesbadenerinnen die 2:0 Satzführung für Schwerin. 

Der VCW erwischte wie in den bisher gespielten Sätzen abermals den besseren Start und zog auf 8:3 davon. Das Heimteam ließ sich davon nur wenig beeinflussen und glich beim 10:10 dank guter Aufschläge aus. Drei Asse infolge von Laura Künzler und ein Aufschlag mit Wirkung ließen das VCW-Punktekonto zur Freude von VCW-Cheftrainer Benedikt Frank weiter auf 19:15 wachsen. In der Verlängerung nutzte Wiesbaden seine Chance und glich zum 1:2 nach Sätzen aus. 

Im vierten Satz ging der Schlagabtausch der beiden Teams in die nächste Runde. Beim 14:13 für den VC Wiesbaden lagen beide Teams gleichauf und verteilten keine Geschenke. In der Crunch-Time unterliefen dem VCW vermehrt Fehler im Angriff oder ungenutzte Wiesbadener Chancen wurden von den Gegnerinnen in Punkte umgemünzt. MVP Laura Künzler setzte noch einmal einen fulminanten Angriff auf die Seitenlinie des SSC zum 20:23. Allerdings agierten die Schwerinerinnen konsequenter und nutzen den ersten von drei Matchbällen zum 3:1 Erfolg.

VCW tritt Reise nach Schwerin an  

Zum Jahresabschluss erwarten die Wiesbadenerinnen noch zwei Partien gegen Schwerin und Suhl. Nach dem siegreichen Aufeinandertreffen im DVV-Pokalachtelfinale steht nun zunächst das Hauptrunden-Duell zwischen dem VCW und dem SSC Palmberg Schwerin an. Das Spiel in der Palmberg Arena wird am Freitag, den 10.12.2021, um 20 Uhr angepfiffen und live im Free-TV auf Sport1 übertragen. 

Nach einer Regenerationsphase sind die Wiesbadenerinnen wieder fleißig im Training, um das Fundament für die nächsten Punkte in der Tabelle zu legen. Die beiden Neuzugänge Jaimeson Lee und Jenna Potts wurden weiter ins Team integriert und fügen sich sowohl menschlich als auch spielerisch sehr gut in die Mannschaft ein. 

Während der VCW zwei weitere Spielerinnen verpflichtet hat, gab der SSC eine Vertragsauflösung bekannt. Die Estin Kertu Laak, die in der Saison zuvor bei Chieri in der italienischen Serie A spielte, wird künftig andere Wege einschlagen und nicht mehr im SSC-Trikot auflaufen. Die Diagonalposition wird derzeit von der ehemaligen Wiesbadenerin Frauke Neuhaus besetzt, die zu dieser Saison als Hybridspielerin in Norden wechselte. Am vergangenen Dienstag war der SSC noch in Portugal gefordert. Beim AJM FC Porto bewies der Tabellensiebte der 1. Volleyball Bundesliga seine Qualität im CEV Pokal und siegte glatt mit 3:0. Zuletzt setzten sich die Schwerinerinnen gegen Vilsbiburg und Münster durch, mussten sich allerdings dem Tabellenführer aus Stuttgart mit 1:3 geschlagen geben. 

Mit zwei Punkten Vorsprung auf Schwerin rangiert der VCW mit einem Spiel mehr auf dem sechsten Platz der 1. Volleyball Bundesliga. Beim letzten Aufeinandertreffen im Pokal siegten die Wiesbadenerinnen vor heimischem Publikum mit 3:1. Punktbeste Spielerin war auf Seiten des VCW Laura Künzler (22 Punkte) und Lina Alsmeier (19 Punkte) beim SSC.

„Wir freuen uns auf diesen zusätzlichen Free-TV-Auftritt und die Partie in Schwerin. Ich bin überzeugt, dass wir vor einer spannenden Begegnung stehen, denn auch Felix Koslowski, der Headcoach des Rekordmeisters, sprach vor unserer Partie der direkten Tabellennachbarn von einer ‚noch offenen Rechnung‘. Aber ich weiß auch, dass unser Team trotz vorweihnachtlicher Stimmung keine Geschenke in Schwerin lassen möchte.“, sieht der gebürtige Mecklenburg-Vorpommer VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting dem Freitagabend mit Begeisterung entgegen.

VCW bleibt gegen Aachen punktlos  

Beim letzten Heimspiel des Jahres musste sich der VCW knapp mit 3:1 (20:25, 23:25, 26:24, 23:25) gegen die Ladies in Black Aachen geschlagen geben. Zur wertvollsten Spielerin wurde bei Aachen Jana Franziska Poll und beim VCW Pia Leweling gewählt. 

Beide Teams agierten von Beginn an konzentriert auf hohem Niveau. Mit Präsenz im Block und starken Aufschlägen sicherten sich die Wiesbadenerinnen eine 5:3 Führung. Einige Unstimmigkeiten, gepaart mit einer Schwächephase in der Annahme, ließen den VCW einem 11:16 Rückstand entgegenblicken. Dennoch gelang es Pia Leweling und Laura Künzler immer wieder verlässlich über die Außenposition zu punkten. Allerdings präsentierten sich die Ladies in Black in der Crunch-Time konstanter, ehe sie beim Spielstand von 20:24 ihre erste Chance zum Satzgewinn mit einem Blockpunkt nutzten. 

Pia Leweling knüpfte im zweiten Satz an ihre starke Leistung an, versenkte den Ball zum 4:4 im gegnerischen Feld und ließ der Aachener Angriffsriege während des folgenden Ballwechsels mit einem Block kein Durchkommen. Über 20:20, 21:21, 22:22 und 23:23 lagen beide Teams permanent gleichauf und schenkten sich rein gar nichts. Dennoch waren es wieder die Gäste, dich sich in der entscheidenden Phase durchsetzten und durch ein gewonnenes Drückduell den zweiten Satz mit 25:23 für sich verbuchten. 

Wieder gelang es den Wiesbadenerinnen in der frühen Phase des dritten Satzes in Führung zu gehen. Beim 11:5 hatte man sich eine komfortable Führung erarbeitet, die weiter durch gute Aktionen auf 14:7 ausgebaut wurde. Lena Große Scharmann touchierte den gegnerischen Block zum 17:12. Zwei Satzbälle blieben kurz darauf auf Wiesbadener Seite ungenutzt, ehe sich beim 25:24 die nächste Chance zum Satzgewinn auftat. Nach einer starken Abwehraktion von VCW-Libera Justine Wong-Orantes verwandelte Lena Große Scharmann den dritte Satzball. 

Ähnlich wie im bisherigen Spielverlauf sicherten sich die Wiesbadenerinnen den besseren Start und zogen auf 8:4 davon. Aachen kämpfte sich Punkt um Punkt zurück, ehe beim 10:10 der Ausgleich geschafft war. Insbesondere Jana Franziska Poll bewies ihre Qualität und Routine im Angriff und sorgte für einen Punkt nach dem anderen. Wieder bereitete Poll der Wiesbadener Block-Feldabwehr beim 19:21 Probleme. Gleiches gelang VCW-Topscorerin Pia Leweling zum 21:21 Ausgleich. Trotz großen Kampfgeistes setzten sich die Gäste aus Aachen nach einem Wiesbadener Angriffsfehler durch und bejubelten beim 25:23 ihren 3:1 Sieg. 


„Aachen hat deutlich weniger Fehler in allen Elementen gemacht. Deshalb gehen sie heute auch als verdienter Sieger vom Feld. Ab dem dritten Satz haben wir besser gespielt und den Kampf angenommen. Es ist schade, dass wir uns für diese Leistung heute nicht belohnt haben. Punkte hätten wir für diesen Kampf verdient“, resümiert VCW-Cheftrainer Benedikt Frank.

Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e.V. wurde 1977 gegründet und ist spezialisiert auf Frauen- und Mädchenvolleyball. Die professionelle Damen-Mannschaft ist seit 2004 ohne Unterbrechung in der 1. Volleyball-Bundesliga vertreten und spielt ihre Heimspiele in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, im Herzen der hessischen Landeshauptstadt. Die bislang größten sportlichen Erfolge des VC Wiesbaden sind der Einzug in das DVV-Pokalfinale in der Saison 2012/2013 und 2017/2018 sowie die Deutsche Vizemeisterschaft in der Saison 2009/2010. Auch die erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist Teil des VCW. Aktuell bestehen über 30 Nachwuchs-Teams, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Titel bei überregionalen Volleyball-Meisterschaften sowie im Beachvolleyball erkämpften. Als Auszeichnung dafür erhielt der VC Wiesbaden im Jahr 2016 das „Grüne Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
Der VC Wiesbaden ist Lizenzgeber der unabhängigen VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH, die die Erstliga-Mannschaft stellt. Der Verein ist zudem Mitglied der Volleyball Bundesliga (www.volleyball-bundesliga.de) sowie des Hessischen Volleyballverbands (www.hessen-volley.de). Das Erstliga-Team wird präsentiert von den Platin-Lilienpartner ESWE Versorgung (www.eswe.com) und OFB Projektentwicklung (www.ofb.de).Text- und Bildmaterial stehen honorarfrei zur Verfügung – beim Bild gilt Honorarfreiheit ausschließlich bei

VCW verpflichtet zwei US-Spielerinnen für Mittelblock und Zuspiel


Der VC Wiesbaden meldet zwei Neuverpflichtungen. Grund: Das Team der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen hat mehrere teilweise langwierige Verletzungen zu kompensieren. „Wir mussten auf den Positionen Zuspiel und Mittelblock unbedingt mit Spielerinnen nachlegen, die uns schnell helfen können“, sagt Chef-Trainer Benedikt Frank. Wichtig sei zudem, einen systematischen Trainingsalltag mit zwölf Damen auf dem Feld zu gewährleisten. „Wir haben Verstärkungen mit einem super Charakter gesucht und freuen und jetzt sehr auf Jaimeson Lee und Jenna Potts.“

Am Montag, 22. November, ist Zuspielerin Jaimeson Lee (USA, 23 Jahre) in Frankfurt gelandet. Sie wird bis auf weiteres die an der Hand verletzte Erica Handley ersetzen und sich mit der 19-Jährigen Květa Grabovská auf dieser Position abwechseln. Benedikt Frank verweist auf die athletischen Fähigkeiten der 1,78 Meter großen Texanerin: „Sie kann uns definitiv mit ihrem Spielwitz am Netz helfen.“ Das unterstreicht auch die Neu-Wiesbadenerin: „Ich bin eine sehr dynamische Spielerin und liebe es, am Netz zu spielen. Mir ist aber auch eine gute menschliche und sportliche Kultur wichtig. Mein Werteverständnis passt zu Coach Bene, zu Geschäftsführer Christopher Fetting und Team-Managerin Simona Vedrödy.“

Ende November stößt Jenna Potts zu den Wiesbadenerinnen. Die 1,91 Meter große US-Amerikanerin wird als Mittelblockerin die am Knie verletzte Nina Herelová (Slowakei) ersetzen und auf dieser Position Anna Wruck (USA) sowie Dalila-Lilly Topic (Schweden) unterstützen. Jenna Potts spielte zuletzt bei VC Marcq-en-Barœul (Saison 2018/2019), dem damaligen Aufsteiger in die französische League A. In den Saisons 2016/17 und 2017/18 blockte sie für Allianz MTV Stuttgart und wurde mit dem Team deutscher Vizemeister. „Jenna kennt die Bundesliga und damit auch das hiesige hohe Niveau“, betont Benedikt Frank. Die 27-jährige Mittelblockerin hat sich seit ihrem letzten Einsatz stringent fit gehalten. Sie freut sich nach eigener Aussage „wahnsinnig auf die neuen Aufgaben in Wiesbaden und auf die ‚Hölle‘ am Platz der Deutschen Einheit“. 

Mehr über Jaimeson Tierra Lee

Geboren am 19.6.1998 in Austin/Texas und Alumni des Volleyball-Teams der George Washington University. Zuletzt punktete sie in der professionellen Sommerliga in Puerto Rico, der 1930 gegründeten Baloncesto Superior Nacional (BSN). Im August 2021 kam Jaimeson mit ihrer Mannschaft Changas de Naranjito bis ins Halbfinale. Sie begann in der Mittelstufe mit dem Volleyballsport als Angreiferin und wechselte später auf die Zuspielerinnenposition. Mutter Veronica Jaimeson ist Mitglied der Volleyball Long Beach Hall of Fame. In Jaimesons Geburtsjahr 1998 war die Mutter Hitterin des legendären Teams der Long Beach State University, das als erstes in der Geschichte der Division I eine Saison lang ungeschlagen blieb (Bilanz: 36:0). 

Mehr über Jenna Potts

Geboren am 28.2.1994 in Lenhartsville/Berks County, Pennsylvania). Sie studierte bis 2016 an der University of Pittsburgh im Universitätsteam Panthers. Am Ende ihrer Karriere bei den Pitts war sie Rekordhalterin bei den Blocks (573) und Block-Assists (509). 2017 wechselte sie zum tschechischen Erstligisten VK Královo Pole Brno. Weitere Stationen: Allianz MTV Stuttgart (Trikotnummer 14) und VC Marcq-en-Barœul (Frankreich; bei Lille).

Couragierte Leistung wird in Straubing belohnt

Auswärts in Bayern ließ der VCW nichts anbrennen und besiegte die Gastgeberinnen aus Straubing mit 3:0 (25:23, 26:24, 25:20). Abermals erhielt Laura Künzler die goldene MVP-Medaille, die sich damit gleichzeitig an die Spitze des MVP-Gesamtrankings der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen setzte. Auf Seiten NawaRo Straubings wurde Julia Brown ausgezeichnet.

Zu Beginn der Partie begegneten sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe. Aufschlagfehler auf beiden Seiten verhinderten, dass sich eines der Teams absetzen konnte. Während die Straubinger turmair-Arena, mit ihrer geringen Deckenhöhe, mehreren Abwehraktionen ein jähes Ende bereitete, sicherte Tanja Großer nach einem starken Feldzuspiel von Justine Wong-Orantes das 16:15 für den VCW. Laura Künzler ließ sich von der Sporthalle ebenso wenig beirren, platzierte gekonnt einen Rollshot über den gegnerischen Doppelblock und punktete zum 20:18. Auf Straubinger Seite sorgte dagegen Marie Hänle immer wieder verlässlich für Punkte. Jedoch gelang es NawaRo-Libera Amber de Tant nicht, einen Angriffsschlag von Lena Große Scharmann in der Abwehr zu kontrollieren, sodass der VCW das 25:23 bejubeln konnte. 

Im zweiten Satz agierten die Straubingerinnen von Anfang an stark und gingen mit 8:6 in die erste technische Auszeit. VCW-Außenangreiferin und Mannschaftskapitänin Laura Künzler forcierte zur Punktegarantin und sorgte mit einem hart geschlagen Angriff für Chancenlosigkeit in der Straubinger Abwehr. NawaRo-MVP Julia Brown ebnete mit drei Punkten infolge im Angriff den Weg in Richtung eines ersten Satzerfolges, ehe Marie Hänle den 23. Punkt für das Heimteam bescherte. Nun rückte Pia Leweling für Tanja Großer in den Außenangriff des VCW und fügte sich im Angriff und gleich darauf im Aufschlag sehr gut ein. Allerdings konnte auch sie den Satzball für NawaRo nicht verhindern. Beim VCW hatte man den zweiten Satz jedoch noch lange nicht abgeschrieben. Allen voran agierte VCW-Kapitänin Laura Künzler und demonstrierte im Angriff, dass der VCW heute nichts ohne Kampfgeist abzugeben hatte. Ein Angriffsfehler der Straubinger Mittelblockerin sorgte zur Freude der Hessinnen für den ersten Satzball, der dank einer misslungenen Abwehr gegen die Hallendecke zum 26:24 direkt genutzt wurde.

Mit der Energie der Crunch-Time des zweiten Satzes und der 2:0 Satzführung im Rücken, zogen die Wiesbadenerinnen gleich zu Beginn auf 9:4 davon. Weiter mutig und konzentriert spielte Pia Leweling ihre Athletik im Angriff zum 16:7 aus. Ehe man sich auf Wiesbadener Seite versah, läutete das Heimteam aus Bayern, angeführt von Samantha Cash am Aufschlag, eine 7-Punkte Serie ein und schaffte beim 18:18 sogar den Ausgleich. Die eingewechselte Liza Kastrup bescherte das 22:19, während ein Angriff vom VCW-Block ins Straubinger Hinterfeld zurückprallte. Ähnlich wie in den vorangegangenen Sätzen touchierte ein abgewehrter Ball die Hallendecke und besiegelte das 25:20 im dritten Satz und damit weitere drei Tabellenpunkte für den VCW. 

Nach zwei trainingsfreien Tagen startet das Team von VCW-Headcoach Benedikt Frank am Dienstag die Vorbereitung auf die am kommenden Samstag bevorstehende Partie im Viertelfinale des DVV-Pokals. Hier begrüßt der VCW das Team des USC Münster in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit.

Volleyballarena die nächste Partie der Hauptrunde zu bestreiten.

Volleyballarena die nächste Partie der Hauptrunde zu bestreiten. Ab 19:30 Uhr wird das Spiel live auf sport1extra.de übertragen. 

Der VCW schlüpft nun gegen den Tabellenelften wieder in die Favoritenrolle. Mit einem Sieg und drei Punkten rangiert die neuformierte Mannschaft um Cheftrainer Bart-Jan van der Mark einzig vor Schlusslicht Neuwied. Die Wiesbadenerinnen befinden sich im mittleren Tabellendrittel der 1. Volleyball Bundesliga auf dem siebten Platz.

„Straubing ist ein kampfstarkes Team, das aus vielen jungen Spielerinnen besteht. Diese nutzen ihre Chancen, sobald man ihnen die Möglichkeit dazu gibt“, analysiert VCW-Urgestein Tanja Großer. Um die Stärke der ehemaligen VCW-Außenangreiferin Sina Fuchs weiß auch sie: „Sina bringt durch ihre Erfahrung viel Stabilität aufs Feld, besonders in der Annahme.“

Sichtlich erholt starteten die Hessinnen angesichts des letzten spielfreien Wochenendes in die neue Trainingswoche. Trotz des nach wie vor ausgedünnten Kaders zeigt Tanja Großer sich optimistisch: „Wir wollen auf jeden Fall drei Punkte mit nach Hause nehmen und unser Spiel weiter verbessern. Dazu gehört auch, an unseren Fähigkeiten zu arbeiten und unsere gute Trainingsleistung im Wettkampf umzusetzen.“

In der Vorsaison gelang ein 3:0 Heimsieg gegen das Team aus Bayern, während man sich in der Rückrunde 1:3 geschlagen geben musste. Damals stand noch der aktuelle VCW-Cheftrainer Benedikt Frank an der Straubinger Seitenlinie, mit dem NawaRo nach dem Aufstieg in die 1. Volleyball Bundesliga zweimal in Folge die Play-Offs erreichte. Die neuformierten Mannschaften konnten sich unterdes in der Saisonvorbereitung miteinander messen. Dabei setzten sich die Wiesbadenerinnen trotz Fehlen einiger Leistungsträgerinnen knapp durch. 

Nach dem Spiel gegen NawaRo Straubing wartet der USC Münster am darauffolgenden Samstag auf den VCW. Im DVV-Pokalviertelfinale verfolgen die Wiesbadenerinnen weiter ihr Saisonziel, das Endspiel des DVV-Pokals in der SAP- Arena in Mannheim zu erreichen.

VCW schlägt den amtierenden Pokalsieger aus Schwerin mit 3:1

Mit Kampfgeist und Emotionen gelang es den Wiesbadenerinnen vor heimischem Publikum, den Rekordmeister SSC Palmberg Schwerin mit 3:1 (25:23, 25:20, 21:25, 25:23) zu bezwingen. Damit ist der VCW in der „Mission Mannheim“ einen großen Schritt weiter. MVP wurde auf Wiesbadener Seite Justine Wong-Orantes. Lina Alsmeier sicherte sich bei ihrem Comeback die Auszeichnung in Silber. 

VCW-Trainer Benedikt Frank schickte seine bewährte Stammformation um Kveta Grabovská, Laura Künzler, Tanja Großer, Anna Wruck, Dalila-Lilly Topić, Lena Große Scharmann und Justine Wong-Orantes aufs Feld. Unterstützung erhielt die dezimierte Erstligamannschaft des VCW derweilen von Mittelblockerin Laura Bergmann und Zuspielerin Pauline Bietau aus der Zweiligamannschaft des Wiesbadener Volleyball-Vereins. 

Ein ausgeglichener Start beider Teams kennzeichnete sich durch ein stetiges Kopf-an-Kopf-Rennen über 3:4, 5:5 und 7:7. Anna Wruck besiegelte mit einem Servicewinner die erste vier Punkte Führung des VCW zum 12:8, die aber durch zwei direkte Blockpunkte der Schweriner Außenangreiferin Lindsay Ruddins beim 14:14 zu Nichte gemacht wurde. Den Hessinnen gelang es in den nächsten Ballwechseln abermals sich abzusetzen, als die VCW-Block-Feldabwehr einen Angriffsschlag von Ex-Wiesbadenerin Frauke Neuhaus bewusst zum 21:18 ins Aus segeln ließ. Laura Künzler setzte sich kurz darauf gekonnt gegen den Schweriner Dreierblock durch und sicherte ihrem Team das 22:20. Ein druckvoller Aufschlag bescherte dem Team von Benedikt Frank die erste Möglichkeit, den Satz für sich zu entscheiden. Zwei vergebene Chancen im Angriff sorgten für große Spannung in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, als der SSC noch einmal auf 24:23 herankam. Ein Aufschlagfehler der Schweriner Zuspielerin beendete den ersten Satz mit 25:23 zu Gunsten des VCW. 

Die Wiesbadenerinnen zeigten von Beginn des zweiten Satzes an eine solide Leistung und setzten sich auf 9:5 ab. Durch hohen Aufschlagdruck und eine starke Block-Feldabwehr baute der VCW seine Führung weiter auf 15:10 aus. Ein Angriffsfehler der Schweriner Außenangreiferin Lindsay Ruddins bescherte später dann den ersten von fünf Satzbällen. Schließlich war es Laura Künzler, die einen Angriff aus dem Hinterfeld in der Schweriner Feldhälfte versenkte und den zweiten Satzerfolg der Partie mit 25:20 perfekt machte. 

Laura Künzler knüpfte im dritten Satz direkt an ihre starke Performance an. Mit einem krachenden Einerblock ließ sie dem SSC keine Chance, während Tanja Großer mit einem platzierten Schlag auf die Seitenlinie die 4:1 Führung einläutete. Doch der amtierende Pokalsieger hatte sich trotz 0:2 Satzrückstand keineswegs aufgegeben. Kertu Laak leitete mit einer Aufschlagserie eine Aufholjagd des Schweriner Traditions-Volleyballclubs ein. Gegen eine starke Block-Feldabwehr des Gastteams, gelang es der VCW-Angriffsriege nun immer seltener, sich direkt durchzusetzen und so glich der SSC auf 7:7 aus. Der unbändige Kampfgeist der beiden Teams wurde immer wieder durch lange Ballwechsel mit spektakulären Abwehraktionen untermauert. Bis zum 20:20 waren beide Mannschaften gleich auf, ehe Schwerin seine Klasse zeigte und sich den dritten Satz mit 21:25 sicherte. 

Auch im vierten Satz zeigte sich ein sehenswertes Spiel auf Augenhöhe, mit langen Ballwechseln und starker Block-Feldabwehr. Beim 13:11 aus VCW-Sicht gelang es Tanja Großer die Hände des Schweriner-Blocks zu touchieren, während die Blockspielerinnen auf Seiten des VCW immer öfter triumphierten. Ein zweiter Ball der jungen Zuspielerin Kveta Grabovská, der Benedikt Frank nach dem Spiel ein besonders Lob aussprach, ließ das VCW-Punktekonto auf 21:16 wachsen. Die Schwerinerinnen warfen in der Crunch-Time noch einmal alles in die Waagschale, um nicht vorzeitig aus der „Mission Mannheim“, also dem Weg zum DVV-Pokalfinale, dass jährlich in Mannheim vor über 10.000 Zuschauern ausgespielt wird, auszuscheiden. So gelang es ihnen durch großen Kampfgeist auf 22:21 aus VCW-Sicht anzuschließen. Doch der Siegeswille des VC Wiesbaden war präsent wie nie. Die am Aufschlag neu eingewechselte Pia Leweling servierte ein Ass und damit den ersten Matchball für den VCW. Nach guter Annahme setzte Kveta Grabovská Anna Wruck in Szene, die zur Freude der 1146 Fans die Hände des Schweriner Blocks traf und den Triumph im Achtelfinale mit 25:23 perfekt machte. 

Auch VCW-Cheftrainer Benedikt Frank zeigt sich angetan von der Leistung seiner Mannschaft: „Die Mädels haben heute fantastisch gespielt und unmögliche Bälle abgewehrt. Wir haben uns heute viele Chancen hart erarbeitet und viele davon genutzt.“ Somit steht der VC Wiesbaden im Viertelfinale des DVV-Pokals. Der Gegner hierfür wird am Montag um 11.45 Uhr offiziell ausgelost. Hier entscheidet sich auch, ob das VCW-Team am Wochenende des 27. und 28. Novembers vor heimischem Publikum um das weiterkommen im DVV-Pokal kämpfen darf, oder auswärts um den Einzug in das DVV-Pokal-Viertelfinale ans Netz gehen wird

Berg- und Talfahrt beim VCW 18 Oktober 2021

Die Wiesbadener Erstliga-Volleyballerinnen mussten sich vor 813 Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit den Gästen aus Vilsbiburg mit 1:3 (21:25, 25:21, 16:25, 23:25) geschlagen geben. Die goldene MVP-Medaille sicherte sich bei den Roten Raben Alexis Hart. Auf Wiesbadener Seite erhielt Mannschaftskapitänin Laura Künzler die Auszeichnung in Silber.

Die Partie begann mit einem denkbar schlechten Start für den VCW. Viele Abstimmungsschwierigkeiten und Unklarheiten in der Block-Feldabwehr sorgten für einen 1:8 Rückstand. Insbesondere der Vilsbiburger Diagonalangreiferin Dayana Segovia Elles und der Außenangreiferin Alexis Hart gelang es immer wieder, zu punkten. Auch Segovia Elles war es, die mit einem Angriff die zweite technische Auszeit zum 10:16 aus Wiesbadener Sicht einläutete. Nach einer starken Aufholjagd konnten die Hessinnen nach einem Ass von VCW-Mittelblockerin Anna Wruck auf 21:24 herankommen. Dennoch sicherte MVP Alexis Hart ihrem Team aus Vilsbiburg mit einem platzierten Angriff den ersten Satzgewinn der Partie.

Ein technischer Fehler im Angriff, von Neuzugang Beta Dumančić, sorgte zu Beginn des zweiten Satzes für eine 6:4 Führung des Heimteams. Beim Spielstand von 6:7 knickte Lena Große Scharmann leicht um und wurde durch eine ebenfalls gesundheitlich angeschlagene Liza Kastrup auf der Diagonalposition ersetzt. Starke Angriffe von Laura Künzler, gepaart mit vielen Eigenfehlern auf Vilsbiburger Seite, ließen den VCW mit 16:11 in Führung gehen. Eine Aufschlagserie von Erica Handley sorgte dafür, dass das Wiesbadener Punktekonto stetig weiterwuchs.

Durch einen Angriffsfehler bescherten die Roten Raben dem VCW den ersten Satzball zum 24:15. Nach einigen vergebenen Chancen und einer Auszeit von VCW-Cheftrainer Benedikt Frank, war es wieder VCW-Zuspielerin Erica Handley, die ein Drückduell gegen Jodie Guilliams und die ehemalige VCW-Mittelblockerin Klára Vyklická gewann. Somit glichen die Wiesbadenerinnen auf 1:1 aus. 

Der dritte Satz begann ähnlich wie der erste, mit dem besseren Start für die Roten Raben. Mit einem Vier-Punkte Rückstand ging es in die erste technische Auszeit. Immer wieder gelang es der athletischen Alexis Hart im Angriff zu punkten. Luisa Keller sorgte für Stabilität in der Annahme der Niederbayern, und so wanderte das Momentum, das im zweiten Satz beim VCW lag, zu den Vilsbiburgerinnen, die den zweiten Satzgewinn beim 25:16 verbuchen konnten. Raben-Cheftrainer Florian Völker sieht den Schlüssel zum Erfolg schon in Satz zwei: „Für uns war es sehr wichtig, einige Satzbälle im zweiten Satz abzuwehren. Damit haben wir uns zurück ins Spiel gekämpft und das Fundament für die nächsten Sätze gelegt.“ 

Eine 7:4 VCW-Führung im vierten Satz wurde durch die Vilsbiburgerinnen in einen 9:10 Rückstand verwandelt. Beim Spielstand von 13:16 schlug Jodie Guilliams gekonnt den Wiesbadener Doppelblock an und baute so den Vorsprung der Gäste weiter aus. Ein 16:22 Rückstand vermochte einer Vorentscheidung gleichen, doch der VCW kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Mit einem Block von Dalila-Lilly Topic und einem Vilsbiburger Angriffsfehler wurde die Siegeshoffnung des VC Wiesbaden weiter befeuert. Lena Große Scharmann krönte mit einem direkten Aufschlagpunkt die VCW-Aufholjagd zum 23:24 aus Wiesbadener Sicht. Doch wieder war es Alexis Hart, die ihre Klasse ausspielte und den Matchball zum 3:1 Erfolg für die Roten Raben Vilsbiburg mit einem fulminanten Angriff versenkte. 

Auch die Vilsbiburger Co-Trainerin Rebekka Schneider zeigt sich zufrieden mit der Leistung ihres Teams: „Anhand der Schwankungen bei beiden Mannschaften erkennt man, dass wir uns noch in einer frühen Phase der Saison befinden. Trotz der permanenten Gegenwehr des VC Wiesbaden konnten wir uns in den entscheidenden Momenten mit der nötigen Aggressivität durchsetzen. 

Auf Wiesbadener Seite ist man trotz der Niederlage zuversichtlich. 

„Das heutige Spiel war in meinen Augen auf einem sehr hohen Niveau. Mich freut es ungemein, dass wir trotz unseres jungen Kaders schon so weit sind. Jetzt gilt es, solche knappen Partien auch für uns zu entscheiden,“ zieht VCW-Cheftrainer Benedikt Frank sein Resümee. 

Am 23.10.2021 wartet auswärts der USC Münster, und somit die nächste Chance für den VC Wiesbaden zu punkten.

Das war 2020 – die Rückschau auf ein außergewöhnliches Jahr

Für den VC Wiesbaden und die gesamte Volleyballwelt geht in diesen Tagen ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Jahr zu Ende. Erstmals in der Geschichte der Volleyball Bundesliga musste im März eine Saison abgebrochen werden – und das einen Spieltag vor Ende der Hauptrunde. Dass diese drastische Maßnahme richtig und unvermeidbar war, haben uns die folgenden Monate eindrücklich gezeigt. 

Unter Corona-Bedingungen überhaupt Erstliga-Volleyball in Wiesbaden anbieten zu können ist schon ein großer Erfolg an sich, der jedoch ohne die vielen Eherenamtler, Partner, Sponsoren aber auch die Verantwortlichen in der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Land Hessen so nicht möglich gewesen wäre. „Ob eine Partnerschaft Bestand hat, zeigt sich vor allem in der Krise. Wir sind allen Unterstützern für das große Vertrauen in den VC Wiesbaden und die großartige Unterstützung in diesem schweren Jahr unendlich dankbar für das große Vertrauen in den VC Wiesbaden und die großartige Unterstützung in diesem schweren Jahr“, sagt VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting. „Dass bisher keine Spielerin und niemand im nahen Vereinsumfeld eine Corona-Infektion durchmachen musste, werten wir als großes Glück und hoffen, dass dies mit Hilfe unseres Hygienekonzepts und der Umsicht eines jeden Einzelnen auch 2021 so bleibt.“ 

Im kommenden Jahr, spätestens zur neuen Saison ab Oktober, hoffen die Verantwortlichen beim VC Wiesbaden, dann auch wieder dem Wiesbadener Publikum Heimspiel-Erlebnisse präsentieren zu können. Bis zum Lockdown konnte man im Schnitt 1.540 volleyballbegeisterte Zuschauer am Platz der Deutschen Einheit begrüßen. 

„Selbst in der ungewissen Corona-Zeit konnten wir knapp 200 Dauerkarten verkaufen, viele davon sogar als Unterstützer-Dauerkarte, was doch die tiefe Verbundenheit unserer Fans zu ihrem VCW zeigt und wofür wir außerordentlich dankbar sind“, so Fetting. Mit der Unterstützer-Dauerkarte haben die Fans auf ihr Recht der Rückerstattung verzichtet, um den Verein auch bei Geisterspielen zu unterstützen.

Auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den Sponsoren wird in der Geschäftsstelle für die Zeit nach dem Lockdown fleißig geplant. Neben dem Ausbau der im Sommer begonnen VCW-Sponsoren-Stammtische, soll das VCW-Netzwerk durch einen digitalen Branchentreff belebt werden. „Wir möchten den kommenden Aufschwung mit unseren Partnern in einem aktiveren und besseren VCW-Netzwerk erleben, um auch gemeinsam auf sportliche Erfolge hinarbeiten zu können“, blickt der VCW-Geschäftsführer optimistisch in die Zukunft.

Wir wünschen allen, die den VCW im Herzen tragen, einen guten Rutsch in das neue Jahr 2021! Bleibt gesund und haltet dem VCW die Treue. Wir glauben fest daran, dass das kommende Jahr wieder besser wird und wir endlich wieder unsere Fans in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit begrüßen dürfen. 

Harte Arbeit wird belohnt: VCW schlägt Straubing mit 3:0  

Harte Arbeit wird belohnt: VCW schlägt Straubing mit 3:0  

Die Erstliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben ihr Nachhol-Heimspiel gegen NawaRo Straubing mit 3:0 (25:21, 25:23, 25:23) gewonnen. Die Hausherrinnen zeigten dabei eine nahezu durchgehend souveräne Leistung und ließen sich auch nicht von einem 4:14-Rückstand im zweiten Satz aus der Bahn werfen. Mit den erspielten drei Punkten liegen die Hessinnen nun auf Tabellenplatz sieben, während Straubing jetzt auf Platz acht rangiert.

MVP des Spiels, auf Seite des VCW, wurde Diagonalangreiferin Frauke Neuhaus, die erneut auf der Außenposition zum Einsatz kam und 18 Punkte erzielte. „Wir wussten, dass Straubing ohne Angst spielt. Daher haben wir versucht, mit unserer Körpersprache von Anfang an zu beeindrucken“, fasste Neuhaus nach der Partie zusammen. Ein Auftreten, dass sich lohnen sollte.

Straubing startete mit Rückenwind in die Partie, konnten die Bayern doch ihr letztes Auswärtsspiel beim SC Potsdam mit 3:0 gewinnen. Doch Wiesbaden hielt von Anfang an dagegen und stellte sich der bärenstarken NawaRo-Abwehr um Libera Sophie Dreblow (silberne MVP-Medaille). Die Hessinnen konnten sich im Laufe des ersten Durchgangs leichte Spielvorteile erarbeiten und lagen zur zweiten technischen Auszeit mit 16:12 in Führung. Auch deshalb, weil man sich durch die teils längeren Ballwechsel nicht aus der Ruhe bringen ließ. Genau das hatte VCW-Chef-Coach Christian Sossenheimer unter der Woche trainieren lassen. Entsprechend zufrieden war er mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

„Wir haben gut und hart trainiert – und es freut mich sehr, dass wir uns heute dafür belohnt haben“, sagt ein glücklicher Sossenheimer kurz nach dem Spiel. So war es die positive Einstellung zum eigenen Spiel, die den Hessinnen zum 25:21-Satzgewinn verhalf.

Im zweiten Durchgang war beim VCW dann zunächst deutlich der Wurm drin. Straubing spielte nun seine ganze Lockerheit und Präzision im Angriff aus, während die Gastgeberinnen mit knappen Schiedsrichterentscheidungen und schließlich mit sich selbst haderten. So sah sich Wiesbaden ziemlich rasch mit einem 4:14-Rückstand konfrontiert. Was dann folgte war eine in dieser Saison noch nicht gezeigte Energieleistung. Stück für Stück kämpften sich Neuhaus und Co. an die Gäste aus Straubing heran und zwangen das Team von Coach Benedikt Frank immer wieder zu Fehlern. Vor allem die beiden Mittelblockerinnen Anna Wruck und Klára Vyklická wurden von VCW-Zuspielerin Ashley Evans mit schnellen Bällen in Szene gesetzt. „Es freut mich sehr, dass wir so gekämpft und an uns geglaubt haben“, so Sossenheimer. Und Frauke Neuhaus ergänzte: „Wichtig war, dass wir heute keine Angst hatten und mit Vollgas draufgegangen sind.“ So gelang Wiesbaden das beinahe Unmögliche: Nach dem erarbeiteten Ausgleich folgte der knappe aber absolut verdiente 25:23-Satzgewinn. 

Im dritten Satz schien Straubing beeindruckt von der Stärke der Hessinnen, nur um dann um so souveräner aufzuspielen. NawaRo war zu jeder Zeit spiel- und angriffsfreudig und wandelte seinerseits einen 5:8-Rückstand in eine 16:12-Führung zur zweiten technischen Auszeit um. Besonders hervorzuheben war auf Wiesbadener Seite die Einwechslung von Paula Hötschl, Stammspielerin der vereinseigenen Zweitliga-Mannschaft, die seit der Verletzung von Außenangreiferin Tanja Großer im ersten VCW-Kader auch auf dem Spielfeld unterstützt. Die 1,90 Meter große Außenangreiferin zeigte auch unter Druck eine abgeklärte Leistung, unter anderem bei sicheren und druckvollen Aufschlägen. Dann schlug die Stunde von Frauke Neuhaus, die ihr Team mit gezielten und sehr druckvollen Angriffen erst im Spiel hielt und schließlich zum Sieg führte. Neuhaus war es auch, die den Matchball zum verdienten 3:0-Heimsieg verwandelte.

Sowohl Christian Sossenheimer als auch Frauke Neuhaus betonten nach dem Erfolg, dass man das aufgetankte Selbstbewusstsein in das nächste Spiel mitnehmen wolle. Dieses findet am kommenden Samstag, dem 19. Dezember, um 19 Uhr wieder in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit statt. Der Gegner dann: das konstant gut spielende und auf Platz fünf liegende Team vom VfB Suhl LOTTO Thüringen. Die Partie wird wie gewohnt live auf sporttotal.tv übertragen – die Pre-Game-Show gibt es dann wieder live unter www.vc-wiesbaden.de/vorprogramm.

4:0 und 2:2: Gelungene Testspiele gegen Erfurt am Wochenende 

(SG / Wiesbaden / 13.09.2020) Am vergangenen Freitag und Samstag hat der VC Wiesbaden zwei weitere Testspiele in Vorbereitung auf die Saison 2020/2021 bestritten. Zu Gast in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit waren die Ligakonkurrentinnen von Schwarz-Weiß Erfurt. 

Beim ersten Spiel am Freitagabend konnte sich der VCW glatt mit 4:0 (25:20; 25:15; 25:19; 25:21) durchsetzen. Erstmals standen mit den Außenangreiferinnen Marijeta Runjic und Libera Justine Wong-Orantes die beiden Neuzugänge nach den Verletzungen von Julia Wenzel und Lisa Stock auf dem Feld. Neben einer guten Leistung in der Annahme konnten insbesondere die Außenangreiferinnen überzeugen. Beim 2:2 (27:25; 23:25; 26:24; 18:25) am Samstag waren es hingegen die Diagonalangreiferinnen, die zuverlässiger punkteten. Außerdem standen in den vier Sätzen erfreuliche 12 Blockpunkte zu buche. 

VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer zieht ein positives Fazit aus dem Testspiel-Wochenende: „Die insgesamt acht Sätze gegen Erfurt haben uns für die Saisonvorbereitung sehr gutgetan. Am Freitag bei dem 4:0 haben die Abläufe schon sehr gut geklappt. Besonders die Annahme stand gut und hat uns so eine Reihe erfolgreicher Gegenangriffe eingebracht. Am Samstag hat nach der langen Trainingswoche am Ende etwas die Kraft gefehlt, was dann auch in Ordnung war.“ 

Justine Wong-Orantes freut sich über ihren gelungenen Einstand beim VCW: „Ich bin sehr froh, nach dem langen Flug und der Quarantäne jetzt endlich beim Team zu sein und mitspielen zu können. Die Abstimmung auf dem Feld hat schon überraschend gut geklappt und es hat mir viel Spaß mit den anderen gemacht. Jetzt habe ich noch drei anstrengende Trainingswochen vor mir, bevor die Bundesliga endlich wieder startet.“ 

Das nächste und letzte Testspiel steht für den VCW am 24. September zu Hause gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen an. Das erste Pflichtspiel der Saison 2020/2021 steigt am 4. Oktober beim USC Münster. 

DVV-Pokal-Achtelfinale: Der VC Wiesbaden trifft auf Suhl
(SG / Wiesbaden / 12.06.2020) Das Los hat entschieden: Die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden reisen im Achtelfinale des DVV-Pokals der Saison 2020/2021 zum VfB Suhl Lotto Thüringen. Dies ergab die heutige Auslosung im VBL-Center in Berlin. Die Achtelfinal-Partien sollen planmäßig am 7. und 8. November 2020 stattfinden.
Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind in dieser Saison nur die elf Teams der 1. Volleyball Bundesliga startberechtigt, wodurch sich der Modus einmalig ändert: vier Teams (Dresden, Stuttgart, Schwerin, Potsdam) sind bereits für das Viertelfinale gesetzt. Erfurt hat bei der Auslosung ein Freilos erhalten und ist ebenfalls bereits im Viertelfinale. Damit ergeben sich aus den restlichen sechs Teams folgende drei Achtelfinal-Partien:
Nawaro Straubing vs. Ladies in Black Aachen,
USC Münster vs. Rote Raben Vilsbiburg und
VfB Suhl Lotto Thüringen vs. VC Wiesbaden.
Da bereits sowohl der Spielbaum als auch die Heimspielrechte für alle Partien ausgelost wurden, steht bereits fest, dass der Sieger aus der Partie Suhl vs. Wiesbaden im Viertelfinale zu Hause auf den amtierenden Pokalsieger Dresdner SC trifft. Sollte es der VCW bis ins Halbfinale schaffen würde man hier auswärts auf den Sieger aus der Partie Schwerin gegen Straubing oder Aachen treffen.
VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer zeigt sich nach der Auslosung positiv gestimmt: „Auch wenn wir gerne ein Heimspiel gehabt hätten, können wir mit dem Los zufrieden sein. Suhl ist ein attraktiver Gegner, mit dem wir in den letzten Jahren stets spannende Duelle hatten. Eine zusätzliche Motivation ist natürlich das sichere Heimspiel gegen den amtierenden Pokalsieger Dresden, sollten wir ins Viertelfinale einziehen.“
Die Termine der einzelnen Runden in der Übersicht:
Achtelfinale: 7. – 8. November 2020
Viertelfinale: 25. – 26. November 2020
Halbfinale: 16. – 17. Dezember 2020
Finale: 20. Februar 2021 (SAP-Arena, Mannheim)

Klára Vyklická für eine weitere Saison beim VCW

Die neunte Spielerin für den Kader des Volleyball-Erstligisten VC Wiesbaden steht fest. Das Team geht mit der Tschechin Klára Vyklická in eine neue Spielzeit und erweitert die Mannschaft damit um eine erfahrene Mittelblockerin.

Klára Vyklická ist bereits seit sieben Jahren Nationalspielerin in der tschechischen Nationalmannschaft und hat 80 Länderspiele absolviert. Auch beim VCW kam sie in der Saison 2019/20 bei 15 von 20 Spielen zum Einsatz. Die 27-jährige hat im vergangenen Jahr vor allem mit Schnelligkeit und Dynamik überzeugt.

Dennoch ist sich Cheftrainer Christian Sossenheimer sicher, dass in Klára Vyklická noch einiges an Potenzial steckt: „Ich denke sie wird in ihrer zweiten Saison beim VCW noch mehr zeigen können, was in ihr steckt, da sie nun das Leistungsniveau der Bundesliga, den Verein und die Abläufe kennt. Wir werden weiter an Block und Aufschlag arbeiten. Da sie sehr fleißig ist, können wir hier auf jeden Fall noch ein paar Prozente rauskitzeln.“ Möglicherweise gelingt es ihr dann von Platz 22 auf eine Position unter den Top Ten der Liga bei den Blockpunkten aufzusteigen. Eine Leistungssteigerung ist laut Geschäftsführer Christopher Fetting gerade in Zukunft realistisch: „Vergangene Saison war die erste Auslandserfahrung von Klára. Das ist nicht immer einfach. Umso besser, dass sie sich für eine weitere Saison beim VCW entschieden hat, da sie sich nun eingelebt hat und sich zu hundert Prozent auf den Volleyball konzentrieren kann.“

Auch Klára Vyklická ist der Meinung, dass sie sich in den vergangenen Monaten an den Trainerstab und die Trainingsbedingungen gewöhnt hat. Aus diesem Grund hat sich die Mittelblockerin ein Ziel gesteckt: „Nächste Saison möchte ich auf jeden Fall besser werden, aus meinen Fehlern lernen und mich weiterentwickeln.“ Nach der abgebrochenen Saison 2020/21 ist die Vorfreude auf die kommenden Spiele umso größer. „Ich kann es kaum erwarten, bis die Saison wieder startet. Das Training, die Spiele und die großartigen Fans vermisse ich sehr und freue mich, das gesamte Team wiederzusehen“, sagt Klára Vyklická.

Tanja Großer bleibt dem VCW weiter treu

Die Dienstälteste des 1. VC Wiesbaden freut sich auf ihre nächste Spielzeit. Bereits seit 2012 ist Tanja Großer Stammspielerin beim VCW. In der kommenden Saison will die gebürtige Berlinerin gemeinsam mit dem Team mehr Kontinuität auf das Spielfeld bringen.

Mit der Weiterverpflichtung von Tanja Großer vervollständigt sich der Kader des VCW trotz der unsicheren Situation rund um Corona. „Wir bleiben weiterhin optimistisch und sind sehr froh, dass uns Tanja als erfahrenste Spielerin im Team erhalten bleibt“, so VCW-Teammanagerin Simona Kóšová, die in ihrer aktiven Zeit gemeinsam mit Tanja Großer auf dem Volleyballfeld stand.

Auch Cheftrainer Christian Sossenheimer ist überzeugt, dass die 26-Jährige durch ihre Erfahrung auch künftig einen großen Beitrag leisten wird: „Tanja ist auf ihrer Position für die Mannschaft kaum wegzudenken. Sie ist technisch top ausgebildet, hat ein unfassbar gutes Auge und antizipiert die jeweilige Spielsituation sehr gut.“ Das zeigt sich auch im Spielerranking der Bundesliga. Die 1,78 Meter große Außenangreiferin gewann in der vergangenen Saison drei Mal die goldene und vier Mal die silberne MVP-Medaille. Damit steht sie auf Platz sechs aller Spielerinnen der Liga und gehört zum Golden-Team der Saison 2019/20. Auch bei der Aufschlageffizienz ist Tanja Großer unter den Top Ten.

Trotzdem wird sie weiter an sich arbeiten. „Man lernt nie aus und deshalb ist für mich klar, dass ich mich auch in der kommenden Saison verbessern möchte. Ich freue mich schon auf die tolle Atmosphäre bei den Heimspielen“, zeigt sich Tanja Großer ehrgeizig. „Auch privat fühle ich mich in Wiesbaden sehr wohl – der VCW ist in den vergangenen acht Spielzeiten eine zweite Heimat für mich geworden“, so die Außenangreiferin weiter.

Mit Tanja Großer sind nun bereits acht Spielerinnen für die kommende Saison verpflichtet – weitere Gespräche laufen.

Anna Wruck wechselt aus Finnland zum VCW

Mit der Neuverpflichtung von Anna Wruck formt sich der Kader des VC Wiesbaden für die neue Saison weiter.

Die Mittelblockerin aus den USA wechselt aus der Mestaruusliiga, der finnischen 1. Liga, vom Club Pölkky Kuusamo nach Deutschland. „Zum einen habe ich mich für den VC Wiesbaden entschieden, weil mich die deutsche Liga schon immer begeistert hat“, so Anna Wruck. „Zum anderen habe ich von allen Seiten nur Gutes über den Verein gehört. Ich freue mich darauf, ein so engagiertes Trainer- und Spielerteam zu haben, mit denen ich zusammenarbeiten darf.“

Die 27-Jährige kommt mit großen Ambitionen zum VCW: „Ich hoffe, dass ich Erfahrung und Energie in das Team einbringen kann und dass wir alle daran arbeiten können, an die Spitze der Liga zu gelangen. Die großartigen Fans können uns dabei helfen, indem sie zu den Spielen kommen und uns unterstützen!“

VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer, der die neue Spielerin wie üblich per Videoanalyse sichtete, erhofft sich von der Neuverpflichtung mehr als nur guten Volleyball. „Mit 1,88 Metern Körpergröße bringt sie gute Voraussetzungen mit und hat auch athletisch einiges vorzuweisen“, so Sossenheimer. „Auch was Körpersprache auf dem Feld angeht hat sie uns gut gefallen. Wir erhoffen uns dadurch einen positiven und unterstützenden Effekt – neben den volleyballerischen Hauptaufgaben wie Block und Schnellangriff.“

„Ich freue mich darauf, Wiesbaden zu einem weiteren Zuhause zu machen und hoffe ein bisschen über die Gegend und meine Herkunft zu lernen, da ich zum Teil Deutsche bin“, so Wruck. Ihre Volleyballkarriere begann sie 2007 an der Santiam Christian School in Neuseeland. Danach folgten Stationen an der Tulane University in New Orleans (USA), bei den Shirley Silverbacks (Neuseeland), den Hungast Haladas (Ungarn) und dem AJM/FC Porto (Portugal), mit dem sie 2018/19 den Portuguese Cup gewann.

Die Kaderplanung für den VCW geht weiter. Neben Anna Wruck sind bisher Lena Vedder, Frauke Neuhaus, Renate Bjerland, Selma Hetmann, Lisa Stock und Julia Wenzel für die kommende Saison unter Vertrag – weitere Gespräche laufen.

Nynke Oud und Nathalie Lemmens verabschieden sich vom VCW

Auch das gehört zum Profi-Volleyball: Zuspielerin Nynke Oud und Mittelblockerin Nathalie Lemmens verlassen das Erstliga-Team des VC Wiesbaden.

Die Niederländerin Nynke Oud und die Belgierin Nathalie Lemmens waren in den vergangenen beiden Spielzeiten fester Bestanteil des VCW-Kaders. Die erfahrenen Spielerinnen werden künftig neue Wege gehen. „Das gesamte Team dankt Nynke und Nathalie für die tolle Zeit und für ihre Leistung. Wir sind sicher, dass beide ihren Weg gehen werden und hoffen, dass sie einige Erfahrungen aus ihrer Zeit in Wiesbaden für die Zukunft nutzen können“, so VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting.

Die Kaderplanung für die kommende Saison geht trotz der schwierigen Umstände aufgrund des Coronavirus weiter. Der VCW ist in Gesprächen und kann bereits durch noch bestehende Verträge und Verlängerungen mit sechs Spielerinnen in der ersten Mannschaft planen.

VCW verliert gegen SSC Palmberg Schwerin 

Die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben ihr Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenführer SSC Palmberg Schwerin mit 0:3 (17:25; 21:25; 17:25) verloren. Obwohl die Wiesbadenerinnen in vielen Spielphasen in Führung lagen, geht der Sieg und die drei Tabellenpunkte – vor allem Aufgrund der besseren Angriffseffizienz – in der Summe verdient an den SSC.  Der VCW kam gut in den ersten Satz und konnte direkt zu Beginn mit 3:0 in Führung gehen. Geprägt war die Anfangsphase von langen Ballwechseln und einem starken VCW-Block, doch zur ersten technischen Auszeit konnte sich Schwerin seine erste Führung (8:7) erarbeiten – und behielt diese Führung auch bis Satzende. Mit 25:17 ging der erste Satz deutlich an die Gastgeberinnen. Entscheidend war die mit 52 Prozent deutlich höhere Angriffseffizienz als die des VCW (30 Prozent).  Im zweiten Abschnitt führte der VCW ebenfalls mit 3:0 zum Auftakt und konnte seine Führung über lange Zeit souverän halten und zeitweise sogar noch ausbauen. Doch nach der zweiten technischen Auszeit (16:13 VCW) erhöhte der SSC noch einmal das Tempo und erkämpfte sich den Ausgleich zum 17:17. Anschließend entwickelte sich ein offenes Spiel, die Führung wechselte hin und her und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Für die Entscheidung sorgte schließlich Schwerins Außenangreiferin McKenzie Adams, die mit ihren beiden Assen zum 23:21 und 24:21 für die Vorentscheidung sorgte. So musste der VCW trotz langer Führung auch den zweiten Satz (25:21 SSC) abgeben. Im dritten Satz zeigte Schwerin seine ganze Klasse von Beginn an und ließ dem VCW insbesondere nach der ersten technischen Auszeit kaum Chancen. Ein starker Angriff (55% Angriffseffizienz), ein stabiler Block (drei Punkte) und zwölf VCW-Eigenfehler bescherten dem SSC einen souveränen 25:17-Satzerfolg und damit den 3:0 Heimsieg.

VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer betont: „Das Team hat das heute phasenweise gut gemacht und stabil gespielt, besonders in der Blockabwehr. Wir tun uns aber weiterhin schwer, mit unseren Angriffen direkte Punkte zu machen, dass hat sich heute in allen drei Sätzen erneut gezeigt.“ Dem schließt sich Außenangreiferin Julia Wenzel an: „Schwerin hat heute besser angegriffen und damit den Unterschied deutlich gemacht. Trotzdem hätten wir unsere Führungen besser nutzen können und im zweiten Satz war noch mehr drin. Am Ende geht der Sieg aber verdient an Schwerin.“ Am Dienstag, den 10. März steht für den VCW dann das letzte Heimspiel in der Saison 2019/2020 an. Dann geht es gegen den USC Münster. Anpfiff der Partie, die von ESWE-Verkehr präsentiert wird, ist um 18:30 Uhr in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Tickets für das Match gibt es entweder an der Abendkasse oder online unter www.vc-wiesbaden.de/tickets zu kaufen. 

VCW muss erneut Niederlage einstecken

Der VCW musste sich beim Heimspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg mit 1:3 geschlagen geben (18:25; 25:23; 17:25; 14:25). Somit geht es für die Volleyballerinnen aus der hessischen Landeshauptstadt ohne Erfolgserlebnis zum schweren Auswärtsspiel nach Schwerin.

Beim von der IKK-classic präsentierten Spiel am Mittwochabend standen Außenangreiferin Julia Wenzel und Mittelblockerin Klára Vyklická neu in der Starting Six. Die 1.424 Zuschauer in der Halle am Platz der Deutschen Einheit feuerten die Wiesbadenerinnen wieder lautstark an, wurden aber leider nicht mit einem Sieg belohnt.

Bereits im ersten Satz der Partie konnten sich die Roten Raben schnell einen Vorsprung verschaffen. Zur ersten technischen Auszeit führten die Vilsbiburgerinnen mit 08:05. Daraufhin bekamen die VCW-Fans teils lange Ballwechsel und eine starke Leistung von Libera Lisa Stock zu sehen, doch es gelang dem VCW nicht, an die Gegnerinnen heranzukommen. Zur zweiten technischen Auszeit führten somit weiterhin die Roten Raben mit 16:10 und entschieden den ersten Satz später mit 25:18 für sich.

Satz Nummer zwei ließ neue Hoffnung aufkommen: Der VCW war zeitweise gleichauf mit dem Gegner. Zu beiden technischen Auszeiten führten die Gäste, doch der VCW steckte nicht auf. Die Aufholjagd zeigte Erfolg: Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen konnten die Wiesbadenerinnen den zweiten Satz knapp mit 25:23 für sich entscheiden.

Der dritte Satz startete ausgeglichen, später erspielten sich die Roten Raben jedoch eine Führung. Zur zweiten technischen Auszeit stand es 16:11 für die Gäste, die den Satz schließlich mit 25:17 für sich entschieden. 

Die VCW-Familie unterstützte ihre Spielerinnen nochmals und hoffte auf einen möglichen Tie-Break. Der starke Angriff der Vilsbiburgerinnen und Fehler vor allem in der Annahme führten wieder zu einer Führung der Gegnerinnen. Die Roten Raben gewannen den letzten Satz des Spiels klar mit 25:14. Vor allem Jodie Guilliams (MVP Vilsbiburg) überzeugte mit einer Angriffseffizienz von 42 Prozent und einer Annahmeeffizienz von 62 Prozent. Auf Seiten des VCW ging die silberne MVP-Medaille erneut an Frauke Neuhaus, die 19 Punkte und eine Angriffseffizienz von 41 Prozent erreichte. 

Nach dem Spiel zeigte sich die Diagonalangreiferin selbstkritisch: „Wir haben keine gute Leistung gezeigt, sondern viele kleine Fehler gemacht und in anderen Situationen nicht konsequent genug gespielt. In Schwerin haben wir aber nichts zu verlieren und werden volles Risiko gehen.“ Cheftrainer Christian Sossenheimer sieht den Spielverlauf ähnlich: „Wir haben heute teils unpräzise gespielt und Punkte verschenkt. Die Vilsbiburgerinnen waren stärker in Abwehr und Angriff. Für das kommende Spiel müssen wir den Schwung aus unserem gewonnenen Satz mitnehmen und Konstanz zeigen.“

Das nächste Spiel findet bereits am Samstag, 29.Februar, statt (Anpfiff um 19:30 Uhr). Dann empfängt der Tabellenerste SSC Palmberg Schwerin den VC Wiesbaden in der Palmberg Arena. Das Spiel wird wieder für alle Fans live und kostenlos bei sporttotal.tv übertragen.

Bild Haiko Kuckro

VCW verliert in Erfurt 

(Silas Gottwald / Wiesbaden / 22.02.20) Der VC Wiesbaden hat sein Auswärtsspiel bei Schwarz-Weiß Erfurt mit 1:3 (20:25; 23:25; 25:21; 16:25) verloren. Damit reist der VCW ohne Punkte im Gepäck zurück in die hessische Landeshauptstadt. 

Der VCW – der anlässlich der Ereignisse in Hanau – mit Trauerflor spielte, musste aufgrund von Knieproblemen auf Zuspielerin Lauren Plum verzichten. Für sie rückte Chiara Fach von der zweiten Mannschaft in den Kader. Auch Jana Hirsch, Libera der VCW-Zweitligamannschaft, war mit nach Erfurt gereist, um dem Team als Backup zur Verfügung zu stehen.

Bereits von Beginn an sahen die 642 Zuschauer in der Riethsporthalle ein umkämpftes Match, gespickt mit langen Ballwechseln. Sowohl in der Anfangsphase, als auch und in der Mitte des Satzes schaffte es jedoch kein Team, sich entscheidend abzusetzen. Zur ersten technischen Auszeit führte der VCW mit 8:7. In der zweiten lag Erfurt mit 16:15 in Führung. Diese Führung konnten Gastgeberinnen, die ihre Punkte sicher verwandelten, in der Schlussphase weiter ausbauen, während sich beim VCW die Fehler häuften. Mit 25:20 ging der erste Satz an Erfurt. 

In Satz Nr. 2 führte der VCW bis zur zweiten technischen Auszeit teils deutlich (8:5; 12:8). In der Schlussphase waren es jedoch erneut die Erfurterinnen, die ihre Angriffe besser durchbrachten und dabei weniger Fehler machten. Der Satz endete mit 25:23 und somit ging Erfurt mit einer 2:0 Führung in die 10-Minuten-Pause. 

Im dritten Satz dann ein anderes Bild: Die VCW-Spielerinnen kamen kampfstark aus der Kabine und brachten deutlich mehr Angriffspower auf das Feld. Die Angriffseffizienz stieg um zwanzig Prozentpunkte auf 48 Prozent, wodurch die Gastgeberinnen deutlich mehr Fehler machten. Mit 25:21 ging der dritte Abschnitt an Wiesbaden und die Hoffnung auf einen Tie-Break-Sieg war auch bei den über 30 mitgereisten Fans zurück. 

Der vierte Satz stand hingegen von Beginn an unter einem schlechten Stern: Mit 6:1 ging Erfurt in Führung und konnte diese stetig ausbauen – vor allem aufgrund der hohen Fehlerquote der VCW-Spielerinnen. Mit 16 Eigenfehlern des VCW hatte Erfurt ein leichtes Spiel und konnte den Satz mit 25:16 für sich entscheiden. 

„Wir hatten heute keine gute Ballkontrolle und so wird es gegen jeden Gegner schwer, das Spiel richtig aufzubauen, woraus dann auch die vielen Eigenfehler entstehen. Im Angriff haben wir es verpasst, druckvoll zu spielen und unsere Chancen zu nutzen“, so VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer. Ähnlich sieht es auch Mittelblockerin Nathalie Lemmens: „Erfurt hat sich gut auf uns vorbereitet und konnte unsere Schwachstellen gut nutzen. Wir sind nur im dritten Satz richtig gut im Spiel gewesen und haben ansonsten zu viele Fehler produziert. Jetzt müssen wir hart arbeiten, damit wir am Mittwoch besser abschneiden.“  

Als wertvollste Spielerin auf Seiten des VCW wurde Diagonalangreiferin Frauke Neuhaus gewählt. Mit 20 Punkten und 50 Prozent Angriffseffizienz zeigte sie eine gute Leistung.

Am Mittwoch geht es für den VCW mit einem Heimspiel weiter. Zum IKK-classic-Spieltag sind die Roten Raben Vilsbiburg zu Gast. Karten für die Partie gibt es an der Abendkasse oder unter www.vc-wiesbaden/tickets zu kaufen. Anpfiff in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ist um 19:30 Uhr. 

VCW schlägt Suhl glatt mit 3:0

(Silas Gottwald / Wiesbaden / 08.02.2020) Vor 1.937 lautstakten Zuschauern hat der VC Wiesbaden hat sein Heimspiel am Handwerkskammer-Spieltag gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen mit 3:0 (25:20; 25:16; 26:24) gewonnen und sichert sich somit drei wichtige Tabellenpunkte. Nach zwei recht deutlichen Satzerfolgen gelang dem VCW im dritten Satz eine furiose Aufholjagt und damit der Sieg ohne Satzverlust. Als wertvollste Spielerinnen wurden bei Suhl Libera Sophie Tauchert und beim VC Wiesbaden erneut Außenangreiferin Tanja Großer gewählt.

VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer zeigt sich nach der Partie zufrieden mit der Teamleistung: „Der Matchplan ist heute aufgegangen. Wir wollten druckvoll spielen und Suhl so zu Fehlern zwingen. Besonders gut war heute mit elf Punkten der Block und auch in der Annahme standen wir sicher. Auch Kapitänin Selma Hetmann ist nach dem Sieg erleichtert: „Wir wollten diese Partie unbedingt gewinnen und dafür haben wir eine Woche hart trainiert. Toll, dass es am Ende zu einem Sieg ohne Satzverlust gereicht hat. Im Spiel hat es sich ausgezahlt, dass wir mutig aufgeschlagen und angegriffen haben.“

Der VCW startete stark in die Partie und machte besonders über den Aufschlag viel Druck. Zur ersten technischen Auszeit im ersten Satz stand es bereits 8:3. Neben dem guten Service stand auch die Annahme sicher und die Angriffseffizienz war leicht besser als die der Gäste (43 Prozent zu 37 Prozent). In der Mitte des Satzes konnten die Wiesbadenerinnen ihre Führung dann stetig ausbauen (13:8; 16:9). Suhl kämpfte sich zwar nochmal in die Partie und kam zwischenzeitlich auf 21:18 heran, doch der VCW behielt auch in der Schlussphase des Satzes einen kühlen Kopf und gewann mit 25:20. 

Im zweiten Satz ging der Matchplan dann vollends auf. Nach einer umkämpften Anfangsphase konnte sich der VCW einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Nach einer 8:7- bzw. 16:11-Führung in den technischen Auszeiten stand zu Beginn der Schlussphase des Satzes ein Vorsprung von 20:13 zu Buche. „Wir haben voll durchgezogen und wollten uns unbedingt für die harte Arbeit belohnen“, so MVP Tanja Großer. Die Zahlen geben ihr Recht: Mit 61 Prozent Angriffseffizienz und sieben Blockpunkten legte der VCW im zweiten Satz noch eine Schippe drauf. Mit einem 25:16 ging es in die 10-Minuten-Pause. 

Der dritte Abschnitt bot dann noch einmal Dramatik für die Fans in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Der Satz war bis zur Schlussphase hochumkämpft, doch kein Team schaffte es, sich einen entscheidenden Vorteil zu erarbeiten. Pünktlich zu Beginn der Schlussphase legte Suhl dann noch einmal alles in die Waagschale. Nachdem der VCW noch mit 19:18 in Führung gehen konnte, schafften es die Gäste, einen Angriff nach dem anderen durchzubringen. Beim Spielstand von 24:19 für Suhl sah alles nach einem vierten Satz aus. Doch nach einem Side-out zum 24:20 ging Lena Vedder – bekannt für ihre Sprungaufschläge – an den Service. „Ich wollte nicht zu viel Druck im Aufschlag machen, sondern eher platziert spielen“, so die Außenangreiferin. Das gelang ihr perfekt. Suhl brachte seine Annahme nicht mehr ans Netz und verlor so an Schwung im Angriff. Der VCW nutzte hingegen seine Punktchancen und wehrte einen Satzball nach dem anderen ab – bis zum 24:24. Zwei Punkte brauchte der VCW nun noch zum Sieg. Lena Vedder schlug wieder druckvoll auf und der VCW-Block stand goldrichtig und wehrte den Angriffsschlag der Gäste ab. Damit hatte der VCW einen Matchball. Als Suhls Angreiferin ihren Angriff über den VCW-Block und ins Aus schlug war auch dieser verwandelt – und die Aufholjagt perfekt. 

Christian Sossenheimer sprach den VCW-Fans nach der Partie ein besonderes Lob aus: „Die Unterstützung war heute wieder grandios. Das uns das Publikum auch in dieser schwierigen Ausgangssituation so lautstark anfeuert, gibt viel Kraft. Toll, dass wir heute mit dem Heimsieg etwas zurückgeben konnten.“ Auch Lena Vedder dankt den Fans: „Die Kulisse war heute wieder überragend. Wir trainieren jeden Tag zweimal, um dann auf dem Feld zu spielen und vor so vielen Zuschauern unsere Spiele zu gewinnen. In eigentlich aussichtslosen Situationen wie im dritten Satz kommt man nur zurück, wenn man solche Fans wie hier in Wiesbaden im Rücken hat.“ 

Ein besonderer Dank geht an die 120 Gäste der Handwerkskammer Wiesbaden für die lautstarke Unterstützung im Block B4. Am 22. Februar steht für den VCW das nächste Pflichtspiel an. Dann geht es auswärts gegen Schwarz-Weiß Erfurt. Das nächste Heimspiel folgt dann am 26. Februar gegen die Roten Raben Vilsbiburg. Karten für die Partie gibt es noch unter www.vc-wiesbaden.de/tickets zu kaufen. 

Der VC Wiesbaden hat sein Auswärtsspiel gegen die Ladies in Black Aachen mit 0:3 (25:23; 25:19; 25:22) verloren. Damit gehen die drei Tabellenpunkte auf das Konto der Gastgeberinnen. Als wertvollste Spielerinnen wurden auf Seiten des VCW Tanja Großer (zehn Punkte) und bei Aachen Maja Stock (13 Punkte) gewählt. 

Alle drei Sätze nahmen einen engen Verlauf und entschieden sich erst in der Schlussphase. In Satz Nummer eins und zwei konnte sich über den gesamten Satzverlauf hinweg kein Team mit mehr als zwei Punkten absetzen, doch nach der zweiten technischen Auszeit, schaffte es Aachen noch einmal an Tempo zuzulegen und – begleitet vom lautstarken Publikum – die entscheidenden Punkte zu machen. Beim VCW fehlte am Satzende hingegen die Präzision und so ging der erste Satz mit 25:23 und der zweite Satz mit 25:19 an die Ladies in Black. 

Im dritten Satz dann ein anderes Bild: Der VCW ging früh in Führung und schaffte es, sich ein Punktepolster (11:7; 16:13 VCW) zu verschaffen. Doch wieder war es die Schlussphase, in der die Wiesbadenerinnen schwächelten und Aachen hochschaltete. Zunächst konnten die Gastgeberinnen zum 18:18 ausgleichen und anschließend vorbeiziehen. Die Führung gab das Team von Cheftrainerin Saskia Hintum dann nicht mehr her. Mit 25:22 verlor der VCW auch den dritten Satz und damit das Spiel. 

Ein Blick auf die Statistiken der Partie zeigt zwar keine nennenswerten Unterschiede in der Angriffseffizienz (VCW: 34 Prozent, LiB: 36 Prozent) und in der Annahme, aber „am Ende hat Aachen weniger Fehler als wir gemacht“, analysiert Kapitänin Selma Hetmann. „Auch im Block hätten wir mehr rausholen müssen. Das hat den Unterschied gemacht.“

Christian Sossenheimer: „Wie schon gegen Stuttgart fehlten am Ende des Satzes ein paar Prozente, um den Sack zuzumachen. Aachen hat über das gesamte Spiel variabel angegriffen und besonders schnell gespielt. Positiv sehe ich unsere Annahme und unseren Außenangriff. Hier haben sich die Werte in den letzten Wochen deutlich verbessert.“ 

VCW verliert hochklassiges Match gegen Stuttgart

Der VC Wiesbaden hat sein Heimspiel gegen den amtierenden Meister Allianz MTV Stuttgart mit 0:3 (21:25; 20:25; 20:25) verloren. In einer intensiven Partie mit vielen langen Ballwechseln spielte der VC Wiesbaden stets auf Augenhöhe mit und bestätigt damit seine Leistungssteigerung seit dem Auswärtssieg gegen Potsdam. 

„Das Team hat heute mutig gespielt und Stuttgart stets Paroli geboten, das zeigen die engen Satzergebnisse. Die Annahme war wieder stabil, was es uns ermöglicht hat, das Spiel schneller und variabler zu machen. Am Ende hat Simone Lee mit ihren 24 Punkten und 49 Prozent Angriffseffizienz den Unterschied gemacht“, analysiert VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer. Dass die Annahme heute gut stand beweist die Kür von Libera Lisa Stock zur wertvollsten Spielerin (MVP) auf Seiten des VC Wiesbaden. „Am Ende haben wenige Punkte die Partie entschieden. Schade, dass es am nicht zum Satzerfolg gereicht hat. Trotzdem glaube ich, dass uns auch diese Partie Rückenwind für die kommenden Aufgaben gibt“, so Lisa Stock. 

Die ersten beiden Sätze in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit nahmen einen ähnlichen Verlauf: Der VCW legte stets vor und ging in den Anfangsphasen in Führung. Zur Mitte des Satzes entwickelte sich dann ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen voller spektakulärer Ballwechsel – bis zur Schlussphase der Sätze. Im ersten Abschnitt führten die Wiesbadenerinnen mit 20:19, gaben den Satz dann aber noch mit 21:25 ab. Im zweiten Satz kam der VCW dann pünktlich zur Crunch-Time mit 19:20 an Stuttgart heran, doch die im Winter neuverpflichtete Simona Lee zeigte gerade in den besonders engen Phasen ihre Klasse und gewann mit Stuttgart auch Satz Nr. 2 mit 20:25. 

Auch im dritten Satz führte der VC Wiesbaden in der Anfangsphase und ein Satzerfolg schien möglich. Doch nachdem die Gäste zur ersten technischen Auszeit zum ersten Mal in Führung gingen, schwanden beim VCW allmählich die Kräfte. Stuttgart konnte zur Mitte des Satzes bis auf 13:18 davonziehen. Frauke Neuhaus, Tanja Großer und Co. konnten ihr Team zwar noch einmal auf 16:18 heranbringen, doch in der Schlussphase waren es wieder die Stuttgarterinnen, die die wichtigen Punkte machten. So endete auch der dritte Satz mit 20:25 aus Wiesbadener Sicht. 

Bereits am Samstag steht für den VCW die nächste Partie auf dem Spielplan. Dann geht es auswärts gegen die Ladies in Black Aachen. Anpfiff der Partie ist um 18:00 Uhr. Das Spiel wird wieder für alle Fans live und kostenlos bei sporttotal.tv übertragen.

Bild Haiko Kuckro

„Starke Teamleistung“: VCW gewinnt mit 3:1 in Potsdam

(Silas Gottwald / Wiesbaden / 26.01.2020) Der VC Wiesbaden hat sein Auswärtsspiel beim Tabellendritten SC Potsdam mit 3:1 (25:21; 25:22; 22:25; 25:18) gewonnen. Damit kann sich der VCW über drei wichtige Tabellenpunkte freuen. 

„Wir sind sehr glücklich, dass wir heute dieses wichtige Spiel gewonnen haben und mit drei Punkten zurück nach Wiesbaden fahren. Alle Spielerinnen haben heute um jeden Punkt gekämpft und besonders in der Abwehr haben wir keinen Ball verloren gegeben“, freut sich Mittelblockerin Klara Vyklická über den Sieg. Auch Teammanagerin Simona Kóšová findet lobende Worte für die Spielerinnen: „Das war heute eine geschlossene Teamleistung und am Ende auch ein verdienter Sieg. Annahme und Block haben von Anfang an sicher gestanden und so gab es viele Möglichkeiten im Angriffsspiel. Auch in engen Phasen hat sich das Team nicht verunsichern lassen und mentale Stärke bewiesen. Toll, dass wir unseren treuen Fans und Sponsoren mit dem Sieg wieder etwas zurückgeben konnten!“ 

Bereits von Beginn an zeigte der VCW, dass er nach Potsdam gereist ist, um Punkte aus der Partie mitzunehmen. Nach wenigen Spielminuten stand es bereits 10:2 für Wiesbaden. Diese Führung konnten Vyklická, Großer und Co. in der Satzmitte zwar halten, doch der SC Potsdam schaffte es, sich Stück für Stück in die Partie zu kämpfen. Als der Vorsprung pünktlich zur Crunch-Time auf nur noch vier Punkte geschrumpft war (19:15 VCW) griff VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer zum Mittel der Wahl und nahm eine taktische Auszeit – genau zum richtigen Zeitpunkt. Das Team fing sich und zeigte großen Kampfgeist. Besonders Frauke Neuhaus und Tanja Großer spielten sich in einen Rausch, machten einen Punkt nach dem anderen und bescherten so dem VCW den ersten Satz (25:21). 

Auch im zweiten Satz behielten die Wiesbadenerinnen die Oberhand, doch der Satzausgang blieb lange offen. Zwar führte der VCW stets mit einem bis maximal drei Punkten, doch die Gastgeberinnen kamen immer besser in die Partie. Nach der zweiten technischen Auszeit (16:14 VCW) gelang Potsdam der Ausgleich zum 17:17 und das Pendel drohte umzuschlagen. Doch auch im zweiten Satz schafften es die VCW-Spielerinnen, am Satzende noch einmal hochzuschalten und die entscheidenden Punkte zu machen. Als Tanja Großer den Satzball zum 25:22 verwandelte, war auch der zweite Satz gewonnen – und der erste Tabellenpunkt aus der Partie sicher. 

Im dritten Abschnitt dann ein ganz ähnlicher Spielverlauf: Der VCW führte knapp bis zur zweiten technischen Auszeit (16:15 VCW), doch dieses Mal waren es die Havelstädterinnen, die am Ende die Nase vorne hatten und das Spiel noch einmal spannend machten. Besonders Außenangreiferin Laura Emonts machte einen Punkt nach dem anderen und brachte Potsdam noch einmal ins Spiel zurück. Von diesem Rückschlag ließen sich die die VCW-Spielerinnen jedoch nicht verunsichern. Ganz im Gegenteil: Im vierten Satz stieg die Angriffseffizienz wieder deutlich an (56 Prozent) und die Fehler wurden wieder weniger. Zuspielerin Nynke Oud hatte dank stabiler Annahme oftmals alle Anspieloptionen offen. So schaffte es der VCW, sich am Ende des Satzes deutlich abzusetzen. Als Tanja Großer den ersten Matchball zum 25:18 verwandelte war die Sensation perfekt. Die drei Punkte gehen nach Wiesbaden! 

„Wir haben uns vorgenommen, eine Reaktion auf das Spiel gegen Straubing zu zeigen. Dieses Versprechen hat das Team heute eingelöst. Wir waren von der ersten Sekunde an präsent und haben gezeigt, dass wir unbedingt punkten wollen. Mit diesem Kampfgeist gewinnt man am Ende dann auch schwere Spiele“, freut sich Cheftrainer Christian Sossenheimer. 

Als wertvollste Spielerin auf Seiten des VCW wurde Diagonalangreiferin Frauke Neuhaus gekürt. Mit insgesamt 22 Punkten (vier Asse, zwei Blockpunkte) sammelte sie die meisten Punkte für ihr Team und zeigte eine besonders starke Leistung.

Rückrundenstart: VCW unterliegt Straubing mit 1:3

(Silas Gottwald / Wiesbaden / 15.01.2020) Die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben ihr erstes Spiel in der Rückrunde mit 1:3 (19:25; 19:25; 25:21; 21:25) gegen NawaRo Straubing verloren. Damit nimmt der VCW trotz der lautstarken Unterstützung der 1.712 Zuschauer am Platz der Deutschen Einheit keine Punkte aus der Partie mit – was den Kampf um die Play-offs nicht leichter macht.

„Das war nicht der Start in die Rückrunde, den wir uns erhofft haben. Wir konnten heute leider nicht das abrufen, was wir in den letzten beiden Wochen im Training eingeübt haben“, so Cheftrainer Christian Sossenheimer nach Abpfiff. „Schon im Aufschlag haben wir zu wenig Druck gemacht und so Straubing von Beginn an gut in das Spiel kommen lassen. Am Ende sind auch 18 Straubinger Blockpunkte zu viel. Ab morgen früh analysieren wir das.“ 

Die ersten beiden Sätze (beide 19:25) nahmen einen ähnlichen Verlauf. Bis zur ersten technischen Auszeit blieb das Spiel ausgeglichen (7:8, 6:8), doch im Anschluss konnten sich die Gäste teilweise deutlich absetzen und sich so die Oberhand über die Partie erkämpfen. Auch kleinere Aufholjagden konnten keine entscheidende Wende einleiten und so ging Straubing mit einer verdienten Führung in die 10-Minuten Pause. „Wir wollten heute von Beginn an sehr viel – und am Ende vielleicht zu viel. Das führt dann zu Fehlern“, so MVP Frauke Neuhaus. Mit insgesamt 18 Punkten war die Diagonalangreiferin mit Abstand die beste VCW-Spielerin auf dem Feld. 

Im dritten Satz konnte sich Straubing ebenfalls nach der ersten technischen Auszeit absetzten, jedoch nicht so klar wie in den beiden vorigen Abschnitten. Die VCW-Spielerinnen behielten ihren Fokus – und wurden dafür belohnt. Dank starker Angriffe von Frauke Neuhaus und einigen Blockpunkten konnte sich der VCW zunächst von 16:19 auf 19:19 herankämpfen und den Satz schließlich souverän mit 25:21 gewinnen. Die Hoffnung auf den Tie-Break war zurück. 

In Satz Nr. 4 war das Spiel bis zur zweiten technischen Auszeit völlig offen und die Führung wechselte hin und her. Danach schlichen sich jedoch eine Reihe von Fehlern in das VCW-Spiel ein während Straubing seine Punktchancen gekonnt nutzte. Trotz lauter Anfeuerung der Fans und einigen Standing-Ovations ging der vierte Satz mit 25:21 an Straubing. Damit können sich die Niederbayern über drei weitere Tabellenpunkte zum Rückrundenstart freuen. 

„Straubing hat uns heute vor allem über den Block den Zahn gezogen. Das müssen wir mit unserem Videomaterial analysieren, um besser auf die kommenden Gegner vorbereitet zu sein. Vor allem wollen wir unseren treuen Fans endlich etwas zurückgeben für ihre lautstarke Unterstützung. Über 1.700 Zuschauer sind keine Selbstverständlichkeit im Volleyball“, so Zuspielerin Nynke Oud.

Beim Aufwärmen : Bild Haiko Kuckro

VCW unterliegt Dresden in einem hochklassigen Match 1:3

Der Favorit hat sich durchgesetzt. Der VC Wiesbaden hat sein letztes Spiel der Hinrunde mit 1:3 (25:23; 14:25; 22:25; 16:25) gegen den Dresdner SC verloren. Vor 1.609 Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit lieferten sich beide Teams ein hochklassiges Match voller spektakulärer Ballwechsel. Als wertvollste Spielerin auf Seiten des VCW wurde erneut Außenangreiferin Tanja Großer gewählt. Nach Frauke Neuhaus (16 Punkte) erzielte sie mit 13 Punkten die meisten für ihr Team.

Großer, Neuhaus und Co. starteten furios in die Partie. Zuspielerin Lauren Plum verteilte die Bälle mit hohem Tempo an die Angreiferinnen und machte das Spiel sehr variabel. Die Führung wechselte hin und her und die Zuschauer bekamen viele spektakuläre Ballwechsel zu sehen. Beim Spielstand von 15:15 brachte Tanja Großer den VCW mit einem clever geschlagenen Angriff pünktlich zur zweiten technischen Auszeit in Führung – welche die Gastgeberinnen von nun an nicht mehr abgaben. Mit 25:23 ging der erste Satz knapp an Wiesbaden. „Ich denke, im ersten Satz haben wir Dresden mit unserem variablen und schnellen Angriffsspiel überrascht. Hier ging unser Matchplan voll auf“, analysiert Außenangreiferin Lena Vedder den Start in die Partie. Mit sechs Punkten und 71 Prozent Angriffseffizienz spielte sie einen besonders guten ersten Satz. 

Im zweiten Satz änderte sich das Bild. Dresden begann, deutlich schneller zu spielen und machte dabei kaum Fehler. Auf Seiten des VCW schlichen sich hingegen eine Reihe von Fehlern ein und die Angriffseffizienz sank von 53 auf 25 Prozent. Zur ersten technischen Auszeit führte der DSC bereits mit 8:6. Diese Führung konnten die Gäste anschließend stetig ausbauen (12:7; 16:10) und den Satz schließlich deutlich mit 25:14 für sich entscheiden. 

Satz Nr. 3 versprach wieder Hochspannung für die Fans auf den Rängen. Der VCW nutzte die 10-Minuten-Pause gut und kam mit deutlich mehr Power im Angriff zurück aus der Kabine. Bis zum Spielstand von 12:12 war das Spiel ausgeglichen, dann konnten sich die Wiesbadenerinnen bis auf 18:14 absetzen. Alles sah nach einem erneuten Satzgewinn für den VCW aus, doch Dresden gab den Satz noch nicht auf und konnte sich Stück für Stück zurückkämpfen. Besonders Dresdens Kadie Rolfzen machte einen Punkt nach dem anderen und brachte somit dem DSC zunächst zum 21:21-Ausgleich und schließlich zum 25:22-Satzferfolg. Dass der dritte Satz Kraft gekostet hat, zeigte sich im anschließenden vierten Abschnitt. Dresden behielt das hohe Pensum im Angriff bei und machte dabei kaum Fehler. Schon früh lief der VCW einem hohen Rückstand hinterher (5:8; 7:16), der trotz der lautstarken Fans und standing-ovations nicht mehr aufgeholt werden konnte. Mit 25:16 sicherte sich Dresden auch den vierten Satz. 

„Es war klar, dass es für uns schwer werden würde, das hohe Tempo aus dem ersten Satz durchzuziehen. Dresden hat ab dem zweiten Satz seine Stärken konsequent ausgespielt und uns besonders mit den großen Angreiferinnen vor Probleme gestellt. Ich bin trotzdem zufrieden mit der Leistung des Teams. Wir haben im ersten und im dritten Satz gut mitgehalten und Dresden teilweise vor große Probleme stellen können. Darauf lässt sich in der Rückrunde aufbauen“, so VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer nach der Partie. 

Für den VCW geht es nun in eine knapp vierwöchige Spielpause. Die nächste Partie steht am 15.1.2020 an. Dann geht es zum Start in die Rückrunde zu Hause gegen NawaRo Straubing. Karten für die Partie sind unter www.vc-wiesbaden.de/tickets erhältlich. 

Bild Haiko Kuckro

3:2: VCW gewinnt „Volleyball-Krimi“ gegen den USC Münster

(Silas Gottwald / Wiesbaden / 18.12.2019) Die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben ihr wichtiges Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn USC Münster mit 3:2 (25:14; 23:25; 25:17; 11:25; 12:15) im Tie-Break gewonnen. Damit kann sich der VCW über zwei weitere Tabellenpunkte freuen. Besonders Außenangreiferin Tanja Großer legte mit insgesamt 23 erzielten Punkten ein fulminantes Match hin und wurde nach Spielende verdient zur wertvollsten Spielerin der Partie (MVP) gekürt. 

„Das war heute ein echter Volleyball-Krimi, der beiden Teams alles abverlangt hat. Wir sind sehr glücklich, dass wir heute unseren Matchplan über weite Strecken umsetzen konnten und uns am Ende mit dem Auswärtssieg belohnt haben“, so Tanja Großer. Auch VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer zeigt sich erleichtert über den Tie-Break-Sieg: „Das war heute – die Satzergebnisse zeigen es – wieder ein Auf und Ab. Am Ende hat das Team aber Moral bewiesen, die richtige Einstellung gezeigt und auch verdient gewonnen.“

Für den VCW war es ein langer Weg bis zum erkämpften Sieg. Insgesamt 112 Spielminuten dauerte die Partie, in die der USC Münster weitaus besser startete als die Gäste. Bis zur ersten technischen Auszeit im ersten Satz (7:8) war die Partie ausgeglichen und beide Teams tasteten sich Schritt für Schritt in die Partie hinein. Doch nach der Auszeit ging der USC Münster in die Offensive und besonders die Außenangreiferinnen Ivana Vanjak und Lisa Alsmeier machten einen Punkt nach dem anderen. Die Wiesbadenerinnen konnten dieser Angriffspower wenig entgegensetzen und somit ging der erste Satz folgerichtig mit 25:14 an den USC. 

Im zweiten Satz folgte ein ähnliches Bild: Nach der ersten technischen Auszeit (8:7) konnte sich Münster absetzen und blieb mit einem komfortablen Punktepolster in Führung. Beim Spielstand von 20:16 sah alles nach einem erneuten Satzerfolg für den USC aus, doch dann war es Tanja Großer, die die Wende einleitete. Mit Punkten zum 20:18, 20:19 sowie zum 21:21 sorgte sie zunächst für den Ausgleich. Von nun an bekam sie fast alle Bälle zugespielt – und verwandelte sicher. Im Spiel von Münster schlichen sich nun Fehler ein, die der VCW nutzen konnte. Mit ihrem Punkt zum 25:23 sorgte Großer schließlich für den 1:1-Satzausgleich. 

Im dritten Satz fand der USC wieder in die Partie und ließ dem VCW über den gesamten Satz hinweg keine Chance. Mit 25:17 endete der Satz deutlich und Münster hatte nun die Chance im vierten Satz den Sack zuzumachen. Doch der VCW kam wie ausgewechselt zurück auf das Spielfeld und der vor dem Spiel zurechtgelegte Matchplan ging nahezu perfekt auf. Durch druckvolle Aufschläge konnte der VCW den Annahmeriegel des USC in Bedrängnis bringen und so das Spiel langsamer und berechenbarer machen. Die Angriffseffizienz der Münsteranerinnen sank auf 23%. Die VCW-Spielerinnen nutzten hingegen ihre Punktchancen und kamen im vierten Satz auf 42% Effizienz im Angriff. Dazu kamen nur drei Eigenfehler im kompletten Satz, den der VCW schlussendlich mit 25:11 für sich entscheiden konnte. 

Nun musste also der Tie-Break über Sieg und Niederlage entscheiden. Bis zum Spielstand von 5:5 war der Satz ausgeglichen und der Ausgang offen, doch dann war es der VCW, der das Heft in die Hand nahm, die Führung an sich riss und davonziehen konnte. Neben Tanja Großer waren es besonders Frauke Neuhaus und Julia Wenzel, die mit mutigen Angriffen für die Vorentscheidung sorgten. Als Münsters Blockversuch beim Spielstand von 14:11 für den VCW im Aus landete, fand der Volleyball-Krimi sein spätes Ende. 

„Das war ein hochemotionales Match heute. Wir haben alles gegeben und uns endlich für die harte Arbeit belohnt. Das gibt Selbstvertrauen“, so VCW-Außenangreiferin Julia Wenzel, die mit neun wichtigen Punkten und 50% Angriffseffizienz ebenfalls ein gutes Match ablieferte. „Ab morgen konzentrieren wir uns dann auf Dresden.“

VCW verliert mit 0:3 gegen Schwerinerinnen in Topform (Silas Gottwald / Wiesbaden / 07.12.2019)

Der VC Wiesbaden hat sein Heimspiel gegen einen starken SSC Palmberg Schwerin mit 0:3 (18:25; 16:25; 12:25) verloren. Vor 1.717 Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit präsentierten sich die Gäste im Topform und können sich daher zurecht über drei weitere Tabellenpunkte freuen.  VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer setzte in der Starting-Six unter anderem auf Diagonalangreiferin Frauke Neuhaus, die nach einer Daumenverletzung ihr Comeback feiern durfte. Von Beginn an startete sie fokussiert und sorgte für die ersten VCW-Punkte. Auf der anderen Seite nominierte Schwerins Coach Felix Koslowski mit Kimberly Drewniok und Nele Barber gleich zwei Ex-VCW-Spielerinnen für die Starting-Six. Besonders Barber fiel von Beginn an mit vielen Aktionen auf. Aber auch die anderen SSC-Spielerinnen brauchten keine Sekunde, um sich an die gewohnt lautstarke Atmosphäre in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit zu gewöhnen. Bereits zur ersten technischen Auszeit führte der SSC mit 8:4. Trotz langen Rallys und kämpferischen Abwehraktionen des VCW konnte der SSC die Gastgeberinnen auf Distanz halten und die Führung nach der zweiten technischen Auszeit (16:18) stetig ausbauen. Als das Zuspiel von Nynke Oud auf Nathalie Lemmens nicht sein Ziel fand, endete der erste Satz mit 18:25 aus VCW-Sicht. Der zweite Satz startete besser für den VC Wiesbaden. Bis zur ersten technischen Auszeit behielt das Team die Oberhand und brachte den SSC kurzzeitig in Bredouille. Nach der Auszeit kam Schwerin jedoch Stück für Stück besser in den Satz und spielte sich mit immer längeren Punkteserien in einen Rausch. Mit einem 25:16 für den SSC ging es in die 10-Minuten-Pause – die der VCW nicht nutzen konnte. Die Gäste kamen noch einmal besser aus der Kabine und zeigten im dritten Satz, warum sie in dieser Bundesligasaison erst ein Spiel verloren haben. Besonders Nele Barber – die Christian Sossenheimer nach dem Match zur wertvollsten Spielerin der Partie wählte – spielte nochmal stärker auf. Insgesamt machte sie mit 17 Punkten mehr als alle anderen Akteure. Auf Seiten des VCW schlichen sich mehr Fehler als in den vorigen Sätzen ein und durch die wackelige Annahme war ein schneller Spielablauf kaum möglich. Nach 21 Minuten endete der 3. Satz mit 25:12 für die Gäste, die mit den drei gewonnenen Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz bleiben.    „Das Team hat sich heute in die Partie gekämpft und in den ersten beiden Sätzen über weite Strecken gut mitgehalten. Wir haben heute deutlich weniger Eigenfehler gemacht und standen in der Blockabwehr sicher. Aber Schwerin hat sich heute wieder auf allen Positionen in Topform präsentiert und kaum etwas zugelassen. In so einer Situation ist es klar, dass es schwer für uns wird“, analysiert Christian Sossenheimer den Auftritt der beiden Teams. Für die Fans spricht Sossenheimer ein besonderes Lob aus: „Die 1.717 Zuschauer auf den Rängen haben heute wieder alles gegeben. Das bekommen wir natürlich mit und das gibt uns Rückenwind über die gesamte Partie hinweg. Gerne hätten wir den Fans heute mehr zurückgegeben.“  Als wertvollste Spielerin auf Seiten des VCW wurde Frauke Neuhaus gekürt. Mit 15 Punkten und 44% Angriffseffizienz lieferte sie ein bemerkenswertes Comeback ab. „Ich freue mich, dass ich schnell wieder in den Spielrhythmus gefunden habe und dem Team heute helfen konnte. Schwerin hat heute aber seine ganze Klasse auf das Feld gebracht und schlussendlich auch verdient gewonnen. Dass sie in dieser Saison ganz nach oben wollen, haben sie heute gezeigt“, so Neuhaus nach Abpfiff.   Für den VC Wiesbaden steht am 18.12. das nächste Auswärtsspiel in der Volleyball-Bundesliga an. Mit dem USC Münster geht es dann gegen den direkten Tabellennachbarn um wichtige Punkte im Kampf um die Play-offs. 
VCW / Schwerin – Haiko Kuckro
VCW unterliegt Vilsbiburg mit 0:3   (Silas Gottwald / Wiesbaden / 30.11.2019)

Die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben ihr Auswärtsspiel bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 0:3 (16:25; 13:25; 26:28) verloren. Gegen starke Vilsbiburgerinnen schaffte es der VCW nicht, in die Partie zu finden und fährt somit ohne Punkte zurück nach Wiesbaden. Als wertvollste Spielerinnen wählten die Cheftrainer Tanja Großer sowie Corina Glaab.  Bereits von Beginn an zeigten die Vilsbiburgerinnen, dass sie sich nach der Niederlage im DVV-Pokal-Viertelfinale gegen Suhl einiges vorgenommen hatten. Besonders im Block standen die Roten Raben sicher und konnten sich somit schon recht früh absetzen. Zur zweiten technischen Auszeit stand es bereits 16:11 für das Heimteam. Mit diesem Vorsprung im Rücken kehrten die wichtige Lockerheit und Souveränität in das Spiel der Roten Raben ein. Der VCW fand hingegen nicht in die Partie und musste den ersten Satz folgerichtig mit 16:25 abgeben. Im zweiten Satz ähnelte sich das Bild: Vilsbiburg zog seinen Matchplan souverän durch und der VCW schaffte es aufgrund einer Reihe von Eigenfehlern im Spielaufbau nicht, echten Druck auf die Gegnerinnen auszuüben. Somit konnten die Roten Raben bereits nach rund 45 Minuten den zweiten Satzerfolg feiern (25:13).  Im dritten Satz dann ein anderes Bild: Der VCW begann stabil und schaffte es durch eine sichere Annahme sowie einen beruhigteren Spielaufbau in den gewohnten Spielrhythmus. Zur zweiten technischen Auszeit führte das Team um Cheftrainer Christian Sossenheimer mit 16:10 und alles sah nach einem ersten Satzerfolg aus. Doch Vilsbiburg legte noch einmal alles in die Waagschale und kämpfte sich in die Partie zurück. Stück für Stück kamen die Gastgeberinnen heran (13:16; 18:20). Nach dem Ausgleich zum 22:22 konnte sich Vilsbiburg sogar Matchbälle zum 24:23 und 25:24 erarbeiten, doch Selma Hetmann und Lena Vedder konnten diese mit mutigen Angriffen erfolgreich abwehren. Als Ex-VCW-Spielerin Eszter Nagy ihren Angriff ins Aus schlug, hatte der VCW plötzlich einen Satzball, der jedoch nicht genutzt werden konnte. Anschließend waren es die Vilsbiburgerinnen, die ein Stück entschlossener agierten und schließlich zum 28:26 Satzerfolg punkteten. Damit können sich die Roten Raben über einen 3:0 Heimsieg und drei Tabellenpunkte freuen. „Wir haben es heute nicht geschafft, in die Partie zu finden und unseren Matchplan umzusetzen. Besonders die ersten beiden Sätze müssen in der kommenden Trainingswoche gründlich analysiert werden. Wir müssen aber auch daran arbeiten, nach Führungen wie im dritten Satz, die Spannung hochzuhalten und den Gegner nicht immer wieder zurück in die Partie kommen lassen“, so Christian Sossenheimer nach Abpfiff.
VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting ordnet die Partie wie folgt ein: „Wir wussten seit Beginn der Saison, dass es auch Niederlagen für unser junges Team geben wird und heute mussten wir eine solch bittere Niederlage in Vilsbiburg hinnehmen. In dieser Saison hat die Neuordnung oberste Priorität und wir müssen dem Team weiter die notwendige Zeit geben.“ Nächste Woche Samstag wartet wieder ein Heimspiel auf den VC Wiesbaden. Dann geht es gegen den SSC Palmberg Schwerin um die nächsten Punkte. Tickets sind noch unter www.vc-wiesbaden.de/tickets erhältlich. 

VCW schlägt Erfurt nach großem Kampf mit 3:2

(Silas Gottwald / Wiesbaden / 17.11.2019) Dieses Spiel wird allen 1.623 Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben ihr Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:2 (29:27; 28:30; 25:22; 16:25; 16:14) gewonnen und können sich über zwei Tabellenpunkte freuen. Beide Teams boten sich in einer dramatischen Partie einen großen Kampf, der erst nach über zweieinhalb Stunden sein Ende fand. 

„Wir sind alle platt, aber glücklich, dass wir heute diesen wichtigen Heimsieg feiern können“, so VCW-Headcoach Christian Sossenheimer unmittelbar nach Abpfiff. „Erfurt hat heute stark gespielt und uns alles abverlangt.“ In der Tat brachten die Gäste von Beginn an Power auf das Feld und kamen besser in die Partie als der VCW. Zur zweiten technischen Auszeit stand es bereits 16:10 für Erfurt. Beim Spielstand von 22:17 für Erfurt schien der Satz eine klare Sache zu werden, doch dann fanden die VCW-Spielerinnen in die Partie und besonders Außenangreiferin Tanja Großer begann zuverlässig zu punkten. Auf einmal stand es 23:23 und die dramatische Schlussphase des ersten Satzes begann. Großer punktete zunächst zum 24:23 und brachte damit dem VCW einen Satzball ein, der jedoch durch einen starken Angriff von Erfurts Danielle Brisebois abgewehrt werden konnte. Anschließend hatten die Gäste dreimal Satzball (24:25, 25:26, 26:27), doch Tanja Großer konnte mit klugen Angriffen alle Satzbälle abwehren. Beim Spielstand von 27:27 setze Danielle Brisebois ihren Angriff knapp ins Aus und der VCW hatte wieder einen Satzball, den Shannon Dugan mit einem diagonal geschlagenen Angriff für den VCW verwandeln konnte. Damit ging Satz Nr.1 mit 29:27 an den VC Wiesbaden. 

Im zweiten Satz dann ein ähnliches Bild: Wieder stand es 17:22 aus VCW-Sicht, doch die Aufholjagd ließ auf sich warten. Beim Spielstand von 20:24 schien der Satz schon verloren, doch dann legten Nynke-Oud, Klará Vyklicka und Co. dann noch einmal alles in die Waagschale. Zunächst konnten alle vier Satzbälle abgewehrt werden und Tanja Großer brachte den VCW sogar mit 25:24 in Führung. Die Erfurterinnen fingen sich jedoch und glichen wieder aus. In der Folge wechselte die Führung hin und her, aber kein Team schaffte es, einen Satzball zum Punkt zu verwandeln. Erst als Renate Bjerland ihren Angriff knapp ins Aus setze, fand der Satz mit 28:30 sein Ende. Somit ging es mit einem 1:1-Zwischenstand in die 10-Minuten-Pause. 

Die folgenden zwei Sätze waren ebenfalls gespickt mit langen, hochspannenden Ballwechseln, doch beide endeten ohne Verlängerung. Mit 25:22 ging der 3. Satz an den VCW, den 4. Satz konnte sich Erfurt mit 25:16 sichern. Der Tie-Break musste also über Sieg oder Niederlage entscheiden. Von Beginn an sah es so aus, als müsste sich der VCW mit einer Niederlage zufriedengeben, denn die Erfurterinnen gingen von Beginn an in Führung und konnten diese dann stetig ausbauen. Zur ersten technischen Auszeit stand es bereits 5:8 aus VCW-Sicht. Als Paula-Katharina Reinisch schließlich zum 14:10-Matchball für Erfurt punktete, schien das Schicksal besiegelt. Doch das ohnehin schon außergewöhnliche Match fand ein furioses Finale, mit dem wohl keiner mehr rechnete. Zunächst punktete Frauke Neuhaus zum 11:14. Tanja Großer musste nun eine Aufschlagsserie hinlegen – und die gelang ihr: „Ich habe mich für sichere Aufschläge entschieden, anstatt volles Risiko zu gehen“, so Tanja Großer. Sie brachte alle Aufschläge übers Netz. Den Erfurterinnen gelang es hingegen nicht, aus der eigenen Annahme heraus zu punkten und den Sack zuzumachen. Der VCW konnte alle vier Matchballe abwehren. Beim Spielstand von 14:14 punktete Großer dann sogar mit einem Ass zum 15:14 und plötzlich hatte der VCW einen Matchball. Erneut schafften es die Erfurterinnen nicht, aus der eigenen Annahme einen Punkt zu machen, denn Nynke Oud parierte. Das Zuspiel übernahm dann Lisa Stock, die auf Tanja Großer zuspielte. Großer nutzte ihre Punktchance und machte das spielentscheidende 16:14 nach einem mutigen Angriff aus dem Hinterfeld. Unter lautstarkem Beifall der Fans wurde sie folgerichtig zur wertvollsten Spielerin der Partie gewählt. 

„Klar, wir freuen uns über den ersten Heimsieg in der Saison, besonders nach diesem Spielverlauf. Trotzdem haben wir heute einen Punkt abgeben müssen. In den nächsten Wochen müssen wir intensiv und fokussiert daran arbeiten, dass wir in den folgenden Spielen den Gegner nicht so oft zurück ins Spiel kommen lassen und unseren Matchplan konsequent bis zum Schluss durchziehen“, so Tanja Großer.

Nach drei Spielen in acht Tagen erwartet den VCW nun eine spielfreie Woche. Das nächste Ligaspiel steht am 30.11. an. Dann geht es bei den Roten Raben Vilsbiburg um die nächsten drei Punkte. 

VCW schlägt Suhl im „Schlüsselspiel“ mit 3:2 14 November 2019

(SG / Wiesbaden / 13.11.2019) Der VC Wiesbaden hat das wichtige Auswärtsspiel beim VfB Suhl Lotto Thüringen mit 3:2 gewonnen und sichert sich damit zwei wichtige Tabellenpunkte. In dem über zweistündigen und hochintensiven Match mobilisierten beide Teams all ihre Kräfte und kämpften bis zum Schluss um jeden Punkt. Als wertvollste Spielerinnen der Partie wurden Hester Jasper (Suhl) und Klara Vyklická (VCW) gekührt.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir dieses lange Match am Ende für uns entscheiden konnten und endlich mit einem Erfolgserlebnis und Punkten im Gepäck nach Hause fahren können“, freut sich VCW-Diagonalangreiferin Renate Bjerland über das Ergebnis. „Jetzt können wir mit Rückenwind in das Heimspiel gegen Erfurt am Sonntag gehen.“ Insbesondere Bjerland ist es, die einen maßgeblichen Anteil an dem Tie-Break-Sieg hat, denn mit 19 Punkten war sie, wie auch schon in der Partie gegen Aachen, beste Punktesammlerin auf Seiten des VCW. 

Die Partie in der Suhler „Wolfsgrube“ startete ausgeglichen und beide Teams fanden gut ins Spiel. Doch beim Spielstand von 10:9 für den VCW startete Mittelblockerin Nathalie Lemmens eine starke Aufschlagserie, brachte so den Suhler Annahmeriegel in Bredouille und damit dem VCW eine 14:10-Führung. Diese Führung ließ sich der VCW nicht mehr aus der Hand nehmen – und konnte sie sogar noch Stück für Stück ausbauen. Mit 25:19 ging der erste Satz an den VC Wiesbaden. Allein in Satz eins kam Renate Bjerland auf sechs Punkte und herausragende 86% Angriffseffizienz. 

Im zweiten Satz nahm das Spiel weiter Fahrt auf und schon hier hätte der VCW die vorentscheidende 2:0-Satzführung erspielen können. Ab dem Spielstand von 19:19 machten die Schützlinge um Cheftrainer Christian Sossenheimer jedoch zu viele Eigenfehler im Angriff und Aufschlag. Der Satz ging mit 25:21 an Suhl. Im 3. Satz und beim Spielstand von 15:15 wurden die Nerven der Spielerinnen erneut auf die Probe gestellt und es war gänzlich unklar, welches Team es nun schaffen würde, das Zepter der Partie an sich zu reißen. Doch in diesem Satz griffen Shannon Dougan, Tanja Großer und Co. mutiger an und belohnten sich mit einem 25:18-Satzerfolg. Beflügelt vom ersten Tabellenpunkt, den der VCW nun sicher im Gepäck Tasche hatte, erspielte sich das Team im dritten Satz prompt eine 5:1-Führung. Doch die Suhlerinnen, die vor der Partie noch ohne Punkt in der laufenden Saison dastanden, legten alles in die Waagschale, kämpften sich Stück für Stück in den Satz und konnten den Satz letzten Endes mit 25:22 gewinnen. 

Der Tie-Break musste also über Sieg und Niederlage entscheiden. Zwar legte Suhl mit einer 2:0 Führung vor, doch der VCW fand rechtzeitig in die Spur und dominierte ab der 5:4-Führung den Satz bis zum Schluss. Beim Spieltand von 14:10 für den VCW war es ein Suhler Aufschlagsfehler, der den Satz mit schließlich 15:10 beendete und den ersten Saisonsieg des VCW besiegelte. 

Christian Sossenheimer zeigte sich nach der Partie zufrieden mit seinen Spielerinnen: „Dass das heute kein leichtes Spiel werden würde, war uns allen klar. Aber das Team hat den Kampf angenommen und alle haben alles gegeben, um heute endlich mit einem Sieg nach Hause zu fahren. Ab morgen konzentrieren wir uns dann auf den nächsten Gegner Erfurt. Da wollen wir unbedingt nachlegen und dann auch den ersten Heimsieg der Saison einfahren.“ 

Das Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt am Sonntag (17.11.) startet um 16:00 Uhr. Tickets gibt es noch unter www.vc-wiesbaden.de/tickets zu erwerben. Wie schon bei der Partie gegen Aachen bietet der VC Wiesbaden ein Ticket-Special an: Bei Familien mit zwei oder mehr Kindern, ist der Eintritt ab dem zweiten Kind frei.

VCW reist zum „Schlüsselspiel“ nach Suhl 12 November

Nach der 0:3-Niederlage des VC Wiesbaden am Sonntag gegen die Ladies in Black Aachen bleibt für den VCW nicht viel Zeit zur Analyse. Bereits am Mittwoch steht für das Team um VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer beim VfB Suhl Lotto Thüringen das nächste Pflichtspiel an. Anpfiff in der „Wolfsgrube“ in Suhl ist um 19:00 Uhr. 

„Gegen Aachen haben wir unseren Matchplan nicht so umsetzen können, wie wir uns das vorgenommen hatten. Wir haben nicht druckvoll genug aufgeschlagen und angegriffen. Dazu kam die Nervosität in den entscheidenden Spielphasen. Da haben wir zu viele Geschenke an Aachen verteilt“, analysiert Christian Sossenheimer die Niederlage.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, wie konstant die Aachenerinnen über alle drei Sätze hinweg spielten: Kein einziger Annahme- und nur wenige Angriffsfehler, eine solide Angriffseffizienz (44 Prozent) und eine herausragende Vanessa Agbortabi (16 Punkte) machten am Ende den Unterschied aus.

Nach vier Spieltagen kann der VCW bisher nur einen Punkt auf dem Konto verbuchen. VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting betont jedoch das schwere Auftaktprogramm: „Klar, wir haben uns erhofft mehr Punkte aus den ersten vier Spielen mitnehmen zu können. Es muss jedoch auch bedacht werden, mit welchen Gegnern wir es bisher zu tun hatten: Neben Straubing und Aachen haben wir bereits gegen Stuttgart, Potsdam und im DVV-Pokal gegen den Titelverteidiger Schwerin spielen müssen.“ Ein Blick auf die Tabelle genügt, um zu wissen, dass dies ein denkbar schwieriges Auftaktprogramm für den VCW war. Mit Stuttgart (1. Platz), Aachen (2. Platz) und Schwerin (3. Platz) ging es bereits gegen die bisherigen Top-Teams der Liga. Auch der vor der Saison besonders hoch gehandelte SC Potsdam (5. Platz) spielt in der Tabelle oben mit.

Nun geht es in die „Thüringen-Woche“ mit der Partie gegen Suhl am Mittwoch und dem Heimspiel am Sonntag gegen Schwarz-Weiß Erfurt. „Suhl und Erfurt sind unsere direkten Tabellennachbarn und gegen die müssen wir natürlich gewinnen, um uns in der Tabelle wieder nach vorne zu schieben. Daran führt kein Weg vorbei“, so Christian Sossenheimer. „Bis zum Spiel am Mittwoch liegt nun unser gesamter Fokus auf dem Schlüsselspiel gegen Suhl. Ich glaube fest daran, dass mein Team die Fähigkeiten hat, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Vor allem brauchen wir die nötige Entschlossenheit, um in den entscheidenden Phasen zu punkten.“

Der VfB Suhl Lotto Thüringen hat bereits fünf Spiele in dieser Saison hinter sich, steht jedoch noch ohne Punkt da. Für die Gastgeberinnen steht somit ebenfalls einiges auf dem Spiel, ein spannender Kampf um die wichtigen drei Punkte ist also vorprogrammiert. Das Spiel wird für alle Fans live und kostenlos ab 18:45 Uhr auf sporttotal.tv übertragen.

VCW verliert mit 0:3 gegen Aachen

Der VC Wiesbaden hat sein viertes Saisonspiel vor heimischem Publikum gegen die Ladies in Black Aachen mit 0:3 (17:25; 21:25; 21:25) verloren. Die 1.570 Zuschauer in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit sahen ein hochspannendes Spiel, in dem die Aachenerinnen einmal mehr ihre herausragende Spielform unter Beweis stellten.

Mit Klara Vyklicka und Nathalie Lemmens im Mittelblock, Shannon Dugan und Tanja Großer im Außenangriff und Renate Bjerland (Diagonal) sowie Nynke Oud (Zuspiel) setzte VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer auf einen Mix aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen in der Starting-Six. Auf Zuspielerin Lauren Plum musste Sossenheimer aufgrund von Knieproblemen verzichten.

Das Match startete äußerst hochklassig: Beide Zuspielerinnen setzten ihre Angriffsriegen gekonnt in Szene und die Fans auf den Rängen konnten lange und spektakuläre Ballwechsel bejubeln. Nach der ersten technischen Auszeit (bei 8:7 für Aachen) waren es dann die Aachenerinnen, die sich durch eine äußerst stabile Annahme und mutige Angriffe absetzen konnten und zeigten, warum sie nach vier Spieltagen zurecht ganz oben in der Tabelle mitspielen. Satz eins endete mit 17:25 aus Sicht des VCW. Besonders Außenangreiferin und spätere MVP Vanessa Agbortabi zeigte sich in Topform. Sie stand über alle drei Sätze sicher in der Annahme und war gleichzeitig mit insgesamt 16 Punkten beste Punktesammlerin.

Die beiden folgenden Sätze entschieden sich wie sooft in dieser VCW-Saison erst spät und letztlich mit dem besseren Ende für den Gegner. Eine 17:16- bzw. 17:15-Führung in den Sätzen zwei und drei reichten trotz der lautstarken Fans im Rücken nicht für einen Satzgewinn. Wieder waren es die Aachenerinnen, die mehr Kaltschnäuzigkeit und Durchschlagskraft in den entscheidenden Situationen besaßen und so beide Sätze mit 25:21 für sich entschieden.

„Wenn es gegen Ende des Satzes ernst wird, verlassen uns in dieser Saison zu oft die Nerven und uns passieren Fehler, die wir sonst im Spielerlauf nicht machen“, so VCW-Kapitänin Selma Hetmann nach dem Spiel. „In diesen Situationen dürfen wir uns nicht mehr beirren lassen!“

„Wenn es eng wurde haben wir heute Geschenke verteilt und uns hat hier die letzte Konsequenz gefehlt. Jetzt kommen mit Suhl und Erfurt zwei Schlüsselspiele auf uns zu, die wir definitiv gewinnen müssen!“, so Christian Sossenheimer.

Die Thüringen-Woche startet am Mittwoch beim VfB Suhl Lotto Thüringen. Am Sonntag geht es im Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt. Tickets für die Partie gibt’s noch unter www.vc-wiesbaden.de/tickets zu kaufen.

2:3: VCW erkämpft Punkt gegen SC Potsdam

Die Volleyballerinnen des 1. VC Wiesbaden haben ihr erstes Heimspiel der Saison 2019/2020 gegen den SC Potsdam knapp mit 2:3 (25:14; 25:17; 11:25; 15:25; 13:15) verloren. Durch die zwei gewonnenen Sätze kann sich der VCW jedoch über den ersten Punkt in der laufenden Saison freuen.

Nach einer spektakulären Lichtshow im Rahmen des 15. Bundesligajubiläums erlebten die 1.407 Zuschauer in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit zunächst ein spielerisches Feuerwerk der Gäste aus Potsdam. Das Team um Cheftrainer Guillermo Hernández ging zu Beginn des ersten Satzes prompt mit 0:5 in Führung. Aufgrund dessen griff VCW-Coach Christian Sossenheimer schon früh zum Mittel der Wahl und nahm die erste taktische Auszeit. Im Anschluss fand der VCW in die Partie, holte den Rückstand im Eiltempo wieder auf und ging sogar mit einer 8:7-Führung in die erste technische Auszeit. Durch mutige Angriffe einerseits und eine hohe Fehlerquote auf Seiten des SC Potsdam konnten die VCW-Spielerinnen den Vorsprung zur zweiten technischen Auszeit auf 16:11 ausbauen. Schließlich war es Diagonalangreiferin Frauke Neuhaus, die dem ersten Satz durch eine furiose Aufschlagsserie ein schnelles Ende bereitete. Beim Spielstand von 18:14 bekam sie das Aufschlagsrecht, welches sie durch druckvolle Aufschläge gekonnt ausnutzte. Der SC Potsdam wackelte in der Annahme und konnte so seine Side-outs nicht durchbringen. Nach sieben Punkten am Stück gewann der VCW Satz 1 deutlich mit 25:14. 

Im zweiten Satz startete der VCW von Beginn an hellwach und konnte sich schnell mit 8:2 bzw. 16:10 von Potsdam absetzen. „Wir haben konzentriert unseren Matchplan durchgezogen, mutig angegriffen und durch druckvolle Aufschläge Potsdam zu einer hohen Fehlerquote gedrängt“, resümiert Tanja Großer die ersten beiden Sätze. Das starke Auftreten des VCW-Teams wurde mit einem 25:17 Satzerfolg belohnt, mit dem es in die sechsminütige Satzpause ging. 

Nach der kleinen Pause kamen die Potsdamerinnen wie ausgewechselt auf das Feld. Die Annahme stabilisierte sich und die Angriffsschläge wurden immer ausgefeilter. Auf Seiten des VCW rissen hingegen alle Fäden. Bis zum Spielstand von 6:10 spielten die Hesseninnen noch einigermaßen auf Augenhöhe mit, doch dann zogen die Gäste davon und konnten die Führung zur zweiten technischen Auszeit auf 6:16 ausbauen. „Wir haben ab dem 3. Satz unsere Leichtigkeit verloren und durch viele Fehler – insbesondere in der Annahme – Potsdam in die Partie gebracht“, meint Diagonalangreiferin und VCW-Neuzugang Frauke Neuhaus. „Durch die Probleme in der Annahme hat uns dann die Option über die Mitte zu spielen gefehlt, was es für Potsdam leicht gemacht hat, einen guten Block zu stellen“, ergänzt Cheftrainer Christian Sossenheimer. In der Tat war der Block ein wichtiger Faktor für den Erfolg des SC Potsdam: Insgesamt standen für die Brandenburgerinnen 15 Blockpunkte zu Buche (VCW 10), wovon fast alle ab dem 3. Satz gemacht wurden.   Nach der 6:16-Führung machten die Potsdamerinnen kurzen Prozess und holten sich Satz Nummer 3 mit 11:25. 

Das Bild änderte sich auch im vierten Satz nicht. Die VCW-Spielerinnen ließen auch hier ab dem Spielstand von 6:10 den SCP deutlich davonziehen und gaben den Satz mit 15:25 her. Somit musste nach vier gespielten Sätzen der Tie-Break über Sieg oder Niederlage entscheiden. Bis zum Spielstand von 5:5 konnte sich keines der beiden Teams absetzen, doch dann waren es erneut die Gäste, die durch mutige Angriffsschläge in die Offensive gingen – mit Erfolg. Zur technischen Auszeit, die im Tie-Break den Seitenwechsel bedeutet, führte Potsdam mit 5:8. Der Vorsprung von drei Zählern hielt bis zum Spielstand von 10:13. In der Crunch-Time konnten die von den Fans lautstark unterstützten VCW-Spielerinnen noch einmal auf 12:13 bzw. 13:14 herankommen. Wie schon gegen NawaRo Straubing konnten eigene Punktchancen nicht genutzt werden und so es waren die Potsdamerinnen, die am Ende durch mutige Angriffe den Satz mit 13:15 und das Spiel mit 2:3 für sich entscheiden konnten. Damit gehen zwei Punkte auf das Konto des SC Potsdam und einer bleibt in Wiesbaden. Als wertvollste Spielerin der Partie wurde auf Seiten des SC Potsdam Zuspielerin Denise Imoudu gewählt. Die MVP-Silbermedaille ging an Tanja Großer, die insgesamt stolze 24 Punkte für den VCW erzielte.

Bereits am Samstag steht das nächste Pflichtspiel für den VCW an. Dann geht es beim amtierenden Meister Allianz MTV Stuttgart um die nächsten Punkte in der 1. Volleyball Bundesliga. Für alle, die LIVE in der SCHARRena dabei sein wollen, bietet der VC Wiesbaden eine Fanfahrt an. Anmeldungen sind noch unter info@vc-wiesbaden.de möglich. 

DVV-Pokal-Achtelfinale: VCW verliert mit 0:3 gegen SSC Palmberg Schwerin

(Silas Gottwald / Wiesbaden /02.11.2019) Der VC Wiesbaden muss sich im Achtelfinale des DVV-Pokals mit 0:3 beim SSC Palmberg Schwerin geschlagen geben. In allen drei Sätzen konnten sich die starken Gastgeberinnen, die zugleich Titelverteidiger sind, klar (25:17; 25:17; 25:18) durchsetzen.

Das Spiel startete für den VCW, der ohne die erkrankte Kapitänin Selma Hetmann nach Schwerin reisen musste, durchaus vielversprechend: Direkt zu Beginn erarbeitete sich das Team eine 4:1-Führung und bis zum Spielstand von 13:11 behielt der VCW dank kämpferischer Abwehraktionen die Oberhand. Doch dann fanden die Schwerinerinnen in die Partie und zeigten ihre ganze Klasse. Ex-VCW-Spielerin Kimberly Drewniok, Greta Szakmáry und Lauren Barfield schmetterten den SSC zum 25:17 Satzerfolg. So ging es dann auch in den folgenden beiden Sätzen weiter: Mit 25:17 und 25:18 konnten die Gastgeberinnen deutliche Satzgewinne feiern. Besonders SSC-Mittelblockerin Lauren Barfield verwandelte ihre Punktchancen eiskalt und kam so auf eine Angriffseffizienz von 90%. Auch Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok machte mit insgesamt 17 Punkten ein großartiges Spiel. „Beim SSC hat heute sehr vieles sehr gut funktioniert. Auf der anderen Seite haben wir Schwerin im Aufschlag nicht so unter Druck setzen können, wie wir uns das vorgenommen haben. Darüber hinaus haben wir heute im Angriff unsere Punktchancen nicht gut genug genutzt.“ Christian Sossenheimer findet ebenfalls großes Lob für die Schweriner Leistung: „Schwerin war heute schlichtweg zu stark. Alle Spielerinnen haben es geschafft, ihre hohe individuelle Leistung auf das Feld zu bringen. Somit hat Schwerin heute verdient gewonnen.“ Als wertvollste Spielerinnen der Partie wurden beim VCW Renate Bjerland und beim SSC Lauren Barfield gekürt.

Durch die Niederlage endet für den VCW, der bereits 2013 und 2018 in das Pokalfinale einziehen konnte, die #MissionMannheim. Nun gilt der gesamte Fokus der laufenden Bundesliga-Saison. Dort steht in einer Woche, am 10. November, das nächste Heimspiel gegen die Ladies in Black Aachen an. Tickets gibt es noch unter www.vc-wiesbaden.de/tickets zu kaufen.