WGN legt Wahlprogramm vor
In den letzten Monaten haben die Mitglieder und Kandidaten der Wählergemeinschaft Niedernhausen (WGN) ihr Wahlprogramm für die kommende Wahlperiode erarbeitet. Die Themenschwerpunkte wurden nun beschlossen und vorgelegt. Das Wahlprogramm ist für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auf der Homepage der WGN einsehbar (wgn-niedernhausen.de).
Solide Haushaltsführung
Die Gemeinde plant in den nächsten drei Jahren eine Verdoppelung Ihres Schuldenstands. Die WGN lehnt teure Wahlversprechen ab. Um die damit in Aussicht gestellte erhebliche Erhöhung der Grundsteuer auf ein Minimum zu reduzieren, sollen nicht nur neue Vorhaben auf den Prüfstand, sondern auch bereits in der Planung befindliche Projekte sehr kritisch hinterfragt werden. „Nice to have-Projekte“ müssen alle Bürger über die Erhöhung der Grundsteuer teuer bezahlen.
Auf dem Weg zur Klimaneutralität
Nach dem Bau der beschlossenen Windräder wird die Stromerzeugung in Niedernhausen dem gesetzten Ziel einer klimaneutralen Gemeinde sehr nahe kommen. Damit wird eine langjährige Forderung der WGN umgesetzt. Neben den positiven Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt (der aktuelle Haushaltsplan der Gemeinde geht von einem Ertrag von mehr als 900.000 EUR aus Windkraft ab 2028 aus) stellt sich jetzt auch die Frage nach weiteren Vorteilen für die Bürger. „Welches Bürgerbeteiligungsmodell kommt nun zum Tragen? Bei diesem Thema gibt es viele kompetente Bürger, die an einer Beteiligung sehr interessiert sind, um ihren persönlichen Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten.“, so Herbert Jobelius, Kandidat der WGN.
Stärkung der Ortsteile/Förderung des sozialen Miteinanders
Die WGN hat bei der Aufstellung Ihrer Kandidaten für die Gemeindevertretung sehr bewusst Vertreter aller Ortsteile auf die ersten Plätze ihrer Liste gesetzt. Damit sollen die Ortsteile gestärkt und deren Belange stärker berücksichtigt werden. Zudem liegt ein Schwerpunkt des Wahlprogramms in der Stärkung des sozialen Miteinanders in den Ortsteilen.
Die WGN setzt sich dafür ein, Stätten der Begegnung in den Ortsteilen zu entwickeln. Sowohl unsere Jugend, als auch ältere Menschen brauchen Anlaufpunkte in den Ortsteilen, um sich zu treffen und sich zu entfalten.
„Vereinsamung im Alter ist ein großes gesellschaftliches Problem, dem wir uns auch in Niedernhausen stellen müssen“, so Dieter Aumann, Mitglied im Ortsbeirat Königshofen und Kandidat der WGN für die Gemeindevertretung.
Gemeindewald schützen und erhalten
Als Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, als Erholungsraum, Trinkwasserspeicher und Wirtschaftswald steht der Gemeindewald regelmäßig zur Diskussion. Derzeit stehen die Folgen der Waldschäden durch Klimastress und Schadinsekten im Fokus. „Ein Mischwald aus verschiedenen Baumarten in allen Altersklassen bietet die beste Möglichkeit, den Gemeindewald auch für künftige Generationen zu erhalten“, so WGN-Kandidat Andreas Stähler. Er begrüßt ausdrücklich, dass eine langjährige Forderung der WGN umgesetzt wurde und die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes nun nach den FSC-Regeln erfolgt. Auch zu der schonenden Nutzung von Holz als nachwachsendem Rohstoff und Energieträger steht die WGN.
Weitere Themen wie Sicherheit, Bürgerbeteiligung, Infrastruktur oder Verkehr, die in den Positionspapieren beleuchtet werden, zeigen, wie die WGN mit den Herausforderungen der kommenden Jahre umgehen möchte.
Wähler-Gemeinschaft Niedernhausen – Das kreative Gegenstück zur üblichen Parteienlandschaft.
