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Die young as late as you can

…wie Ganzkörperkältetherapie und Intervall-Hypoxietraining das ­vegetative Nervensystem neu kalibrieren!

Nur 2 % der Deutschen leben rundum gesund!

Eine Zahl, die zeigt, wie groß der Bedarf an konkreter Unterstützung ist. Lt. DKV Report aus 2025 erfüllen lediglich 2 % der Deutschen die Kriterien für einen gesunden Lebensstil. Dieser umfasst folgende Bereiche:

1)        Ausreichend Bewegung

2)        Gesunde Ernährung

3)        Kein Tabak

4)        Kein Nikotin

5)        Gutes „Stressmanagement“

So beträgt z. B. die tägliche Sitzzeit des Durchschnittsdeutschen 613 Minuten pro Tag – zwei Stunden mehr als noch vor einem Jahrzehnt … Die Konsequenz daraus: Nur 59 % der Befragten erreichen einen positiven Wohlfühlwert und nur 49 % der 30- bis 45-Jährigen fühlt sich emotional wohl. Studien zufolge haben 37 % der Befragten durch ihr Bewegungsverhalten ein in einem hohem Maße gestiegenes Sterberisiko.

Der menschliche Körper ist biologisch derart aufgebaut, dass er Reize von außen benötigt, um sich zu regenerieren. In der heutigen Zeit leben wir in einer Überflussgesellschaft. Wir haben ausreichend zu essen, es ist zuhause immer warm und trocken und wir haben genug Luft zum atmen.

Das führt dazu, dass der Überfluss mit dazu beitragen kann, dass Menschen gehäuft krank werden. Heute weiß die Wissenschaft, dass physikalische Reize, wie Kälte, Hitze, Hypoxie (Sauerstoffmangel), Hunger und Bewegung wesentliche Impulse darstellen, die den Körper dazu triggern, sich zu regenerieren und die Zellen, bzw. die darin verorteten Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) zu trainieren. Kombiniert man diese Reize, wird die Regeneration potenziert.

Bereits Pfarrer Kneipp nutzte im 19. Jahrhundert Temperaturreize mit kaltem Wasser, um das Nervensystem zu harmonisieren. Man weiß heute aus der Forschung, dass Entzündungseiweiße, verantwortlich für chronische Entzündungen und damit Schmerzen (z. B. Interleukin 6) bei Kälteeinwirkung herunter reguliert werden. Ganzkörperkältetherapie wird standardmäßig in der Behandlung von Rheuma eingesetzt. Neben der Kältetherapie wird auch das Intervall-Hypoxietraining (apparatives Höhentrainig) zur Steigerung des Stoffwechsels genutzt. Hier wird u. a. das weiße Fett in braunes Fett umgewandelt. Selbiges enthält besonders viele Mitochondrien und produziert im Körper Wärme, sodass der Mensch unempfindlicher gegen Kälte wird und sein Stoffwechsel gesteigert wird. Ein Übermaß an weißem Fett hingegen gilt als gesundheitsschädlich, da es Stoffwechselprozesse negativ beeinflussen kann.

Sowohl bei der Ganzkörperkältetherapie als auch beim Intervall Hypoxietraining wird im ersten Schritt der Sympathikus (Stressnerv) gereizt. Dies führt in der Folge dazu, dass der Parasympathikus (Entspannungnerv) in der Erholungsphase gestärkt wird. Beide stellen die zwei Hauptnervensysteme des vegetativen Nervensystems dar.

Deswegen sind beide Therapieansätze gemäß den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ein geeignetes Mittel in der Unterstützung der Behandlung von chronischen Beschwerden, wie z. B. Stoffwechselstörungen, chron. Entzündungen, Fatigue Syndrom, Long Covid oder entzündlichen Hauterkrankungen. CFS Patienten können eine signifikante Reduktion der „Entzündungslast“ erfahren.

Aktuell stellen wir eine immer größer werdende Inzidenz von chronischen Erkrankungen, Erschöpfungszuständen bzw. Mitochondropathien fest. Gleichzeitig leben wir in einer Zeit, in der wir wissen, dass wir gesund länger leben können. Inzwischen ist es wissenschaftlich belegt, dass durch das Setzen von physikalischen Reizen wie Hypoxie , Kälte, Hitze, Bewegung oder auch Fasten der menschliche Körper länger gesund bleiben kann, da die bis zu 40 Billionen Zellen im Menschen besser trainiert werden. Bei einer Kombination der Reize lässt sich der Effekt auch potenzieren.

In den letzten Jahrzehnten stieg die durchschnittliche Lebenserwartung stetig an. Im Moment sind wir an einem Punkt, wo diese Entwicklung rückläufig ist. Gleichzeitig wird die Spanne, in der der Mensch gesund lebt, immer kürzer. Hier können sowohl die Kältetherapie als auch das Hypoxietraining Möglichkeiten bieten, die Spanne zu verlängern. Physiologisch wird hier ein Stressreiz auf die Mitochondrien gesetzt – oxidativer Stress. In der Folge werden neue, funktionsfähigere Mitochondrein gebildet. Der Stoffwechsel wird somit „trainiert“. Die Biologie des menschlichen Körpers ist nicht für das Verbleiben in der Kuschelzone ausgelegt. Eine bewusste Konfrontation mit den Reizen wie Kälte oder Sauerstoffarmut dankt Ihnen ihr Organismus in der Folge mit verbesserter Regeneration bzw. gesteigerter Leistungsfähigkeit.

Sowohl die Ganzkörperkältetherapie als auch das Intervall-Hypoxietraining können Sie, liebe Leser in der Physiotherapiepraxis Thomas Zeiger in Oberjosbach in Anspruch nehmen. Haben wir Ihr Interesse geweckt, Ihre Vitalität auch noch im höhren Alter aufrecht zu erhalten bzw. Ihrer zunehmenden Erschöpfung entgegenzuwirken ? Weiterführende Fragen zu beiden Therapiemöglichkeiten richten Sie gerne telefonisch unter 06127-2113 oder unter www.ojomed-zeiger.de an uns.

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