Regelmäßiger TÜV und Fahrassistenzsysteme für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Im Interview erklärte Tatjana Trömner-Gelbe vom TÜFA TEAM, dass nicht nur der regelmäßige Gang zum TÜV einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr leistet, sondern auch moderne Fahrerassistenzsysteme entscheidend dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und den Fahrkomfort zu erhöhen.
Systeme wie die Adaptive Cruise Control (ACC) passen automatisch die Geschwindigkeit und den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug an, indem sie selbstständig bremsen und beschleunigen. Besonders im Stadtverkehr sorgen sogenannte City-Safety- oder Notbremssysteme dafür, dass Fußgänger, Fahrradfahrer oder drohende Auffahrunfälle frühzeitig erkannt werden und das Fahrzeug im Ernstfall automatisch abbremst.
Außerdem berichtete sie, dass Einparkhilfen und automatische Parkassistenten das Ein- und Ausparken deutlich erleichtern. Mithilfe von Sensoren und Kameras können manche Fahrzeuge sogar selbstständig einparken.
Auch Licht- und Sichtsysteme spielen laut Tatjana Trömner-Gelbe eine große Rolle: Fernlicht-Assistenten regeln automatisch das Fernlicht, Kurvenlichter verbessern die Sicht in Kurven und Nachtsicht-Assistenten machen Menschen, Tiere oder Radfahrer bei Dunkelheit frühzeitig sichtbar. Ergänzend dazu zeigen Head-up-Displays wichtige Informationen wie Geschwindigkeit oder Navigationshinweise direkt im Sichtfeld des Fahrers an.
Darüber hinaus betonte sie, dass viele Systeme die Aufmerksamkeit des Fahrers unterstützen. Müdigkeitswarner erkennen Anzeichen von Erschöpfung und empfehlen Pausen, während Spurhalte- und Spurwechselassistenten vor dem Verlassen der Fahrspur oder Fahrzeugen im toten Winkel warnen.
Verkehrszeichenerkennungssysteme informieren über Tempolimits oder Überholverbote, und Reifendruck-Kontrollsysteme warnen bei Druckverlust der Reifen. Auch die Sprachsteuerung erleichtere die Bedienung von Navigation, Telefon oder Radio und trage so zu einer sichereren Fahrt bei.
Ihr TÜFA-TEAM
